





In diesem Material lernen Schüler*innen, welche Lichtquellen natürlich und welche künstlich sind. Sie schneiden aus, ordnen zu und kleben auf. So wird das Thema Licht und Schatten spielerisch erfahrbar!
Es war einmal eine kleine Lampe, die in Mias Kinderzimmer stand. Jeden Abend, wenn es dunkel wurde, sagte Mia: „Kleine Lampe, bitte leuchte für mich!“ Doch eines Abends fragte die Lampe leise: „Sag mal, Mia – woher kommt eigentlich das Licht? Was ist das genau?“ Mia zuckte mit den Schultern. Also gingen sie gemeinsam auf eine Reise, um das Geheimnis des Lichts zu entdecken.
Zuerst trafen sie die Sonne. Sie lächelte warm und sagte: „Ich bin eine natürliche Lichtquelle. In meinem Inneren ist es ganz, ganz heiß. Dort entsteht Licht durch ganz viel Energie, die tief in mir drin steckt. Das nennt man Sonnenfeuer. So leuchte ich jeden Tag für die Erde!“
Die Lampe staunte. „Du machst dein Licht ganz von allein?“
„Ja! Genau wie Feuer, Blitz und Glühwürmchen. Wir alle sind natürliche Lichtquellen. Wir machen Licht durch Hitze oder besondere Energie in uns.“
Dann fragte die Lampe: „Und ich? Wie entsteht mein Licht? Ich habe doch gar kein Sonnenfeuer.“
„Du bist eine künstliche Lichtquelle. Dein Licht entsteht, wenn Strom durch dich fließt. Der Strom kommt aus der Steckdose oder einer Batterie. Wenn du Strom bekommst, wird ein Teil in dir ganz heiß und fängt an zu leuchten – und das ist dann dein Licht!“
„Also entsteht mein Licht durch Strom – und Strom ist auch Energie!“
Am Ende der Reise lächelte die Sonne und sagte: „Ob Sonne oder Lampe – wir alle bringen Licht. Licht hilft den Menschen zu sehen, zu wachsen, sich wohlzufühlen und keine Angst im Dunkeln zu haben.“
Die kleine Lampe wurde jetzt stolz. „Ich bin zwar nicht natürlich wie du, Sonne – aber mein Licht ist trotzdem wichtig.“ „Ganz genau!“, sagte Mia, „Ohne euch wäre es ganz dunkel auf der Welt.“ Und so leuchteten Sonne und Lampe – jeder auf seine Weise – für alle, die Licht brauchen.
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