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Abstrakte Tiere
Mit diesem Material können die Kinder und Jugendlichen abstrakter Tiere in geometrischen Formen darstellen. Die Tierdarstellungen erinnern an Origami-Falttiere.
Sachanalytische Hinweise (Thema und Kunstbezug):
Das Thema Tiere bietet sich im Unterricht für Kinder und Jugendliche besonders an, weil sie eine unmittelbare emotionale Verbindung haben - ob Haustiere, Lieblingstiere aus dem Zoo oder Fantasiewesen.
Tiere wecken bei Kindern meistens Neugierde, Begeisterung oder auch persönliche Erinnerungen.
Auch identifizieren sich Kinder mit Tieren mit bestimmten Eigenschaften wie Stärke oder Schnelligkeit gerne. Das fördert die Freude am künstlerischen Arbeiten fördert.
Wenn das Tier nun nicht naturgetreu, sondern aus geometrischen Formen wie Kreisen, Dreiecken oder Rechtecken aufgebaut wird, lernen Kinder, genau hinzusehen. So können sie Grundformen erkennen. Ein Körper wird zum Oval, die Ohren zu Dreiecken und so weiter. Diese Reduktion auf Formen ist ein erster bewusster Schritt weg vom naturgetreuen Abbild hin zu mehr Abstraktion.
So kann vermittelt werden, dass Kunst nicht immer eine exakte Abbildung der Wirklichkeit sein muss und man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann.
Die Themen Vereinfachung, Verfremdung und Gestaltungsmittel als wichtige künstlerische Entscheidungen werden kindgerecht und spielerisch im Arbeiten vermittelt.
Einsatzmöglichkeiten:
Man kann diese Zwischenaufgabe unter anderem mit anderen Kreativtechniken wie Origami-Faltkunst verbinden, einen Bezug zu Künstlern herstellen (z.B. farbige Tiere bei Franz Marc), aber auch Formkontraste und Verfremdungenthematisieren.
Differenzierung:
Das Material bietet für diese Kurzaufgabe drei verschiedene Anforderungsstufen.
Die Kinder können selbst zeichnen, Vorlagen ergänzen oder komplett Kopiervorlagen nutzen. Die Arbeitsschritte sind entsprechend angepasst.
Ein Lösungsschlüssel ist in Form von möglichen Beispielbildern vorhanden.
Viel Freude mit dem Material!
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