





Ein „Was sollen wir machen?“ zu Unterrichtsbeginn, wenn du selbst gerade ankommst und/oder dich organisierst, kannst du demnächst schnell mit einem Zeigen auf die Tafel beantworten.
Diese Piktogramme sollen deine Schüler*innen dabei unterstützen, in der Schule anzukommen, und in die Selbstständigkeit begleiten. Ritualisiert erlernen die Kinder kindgerecht eine Struktur, die sie befähigt, eigens für sich Lernvoraussetzungen zu schaffen – ob zum Tages- oder Unterrichtsbeginn. Zudem entlasten sie dich: Du schonst deine Nerven und Stimmbänder, außerdem gewinnst du wertvolle Unterrichtszeit und verringerst Störungen z. B. durch Herumkramen.
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Beim Formulieren der Handlungsschritte wurden die regional unterschiedlichen Bezeichnungen für ein Stifteetui berücksichtigt. So findest du in den Handlungshinweisen betreffender Piktogramme die Ausdrücke „Etui“, „Federmappe“, „Federtasche“, „Federpennal“ und „Mäppchen“.
Bevorzugst du es, wenn die Piktogramme und die Handlungsschritte auf getrennten Kärtchen visualisiert werden? Dann schau dir hier gerne meine Variante A an:
Startklar? – Tafelmaterial zur Visualisierung A
Wie setze ich das Material im Unterricht ein?
Vorbereitung: Drucke deine Karten in deiner gewünschten Größe aus. Die Originalgröße der Bildkarten mit Text entspricht etwa einem DIN A5-Format. Diese kannst du beispielsweise über die „Anzahl der Seiten pro Blatt“ in den Druckeinstellungen anpassen. Im Sinne der Nachhaltigkeit empfehle ich dir deine gedruckten Karten zu laminieren und mit Magnetfolie zu versehen. Am besten platzierst du sie neben der Tafel bzw. der Wand, an der du sie visualisieren möchtest. So sind sie schnell und lange einsatzbereit.
Einführung und Anwendung: Besprich mit deinen Schüler*innen gründlich und ausdrücklich die Bedeutung der Karten, was sie, wenn die Karte hängt, genau tun sollen und, warum bzw. wofür die einzelnen Handlungen wichtig sind. Durch die Sinnstiftung kannst du die Akzeptanz und Merkleistung erhöhen. Ich rate dir am Anfang eine überschaubare Anzahl an wiederkehrend gleichen Karten für deine Schüler*innen zu visualisieren und das gewünschte Verhalten als Ablauf mit mehreren Wiederholungen zu üben. Es ist wichtig, die Kinder bei Nichterfüllung konsequent auf die „Regelkarte“ hinzuweisen und auf das Erledigen der Handlung zu bestehen. Zu Beginn bedarf es etwas Zeit und Geduld, doch schnell wirst du feststellen, dass sich deine Mühe lohnt. Bei Bedarf steigerst du die Anzahl an Karten.
Solltest du einen Flächenabschnitt an der Tafel bzw. der Wand regelmäßig nicht nutzen, bietet es sich an, die Karten fortwährend hängen zu lassen und, wenn nötig, nur zu modifizieren. So prägen sie sich ein und finden schnell auch im (anderen) Fachunterricht Anwendung.
Was wird gefördert?
Das passt dazu:
Klassenkalender – Tafelkalender – Lernkalender: Grundschule
Parkplatz-Schilder: Mäppchen, Material, HA, Tasche #Freebie
Schlagwörter: Rituale, offener Anfang, Ankommenszeit, Unterrichtsbeginn, Schulbeginn, Anfangsunterricht, 1. Klasse, 2. Klasse, Klasse 1, Klasse 2, Piktogramme, Symbolkarten, Tafelkarten, Start in den Tag/Unterricht, startklar, erledigt, bereit, Klassenlehrer, Klassenlehrerunterricht, Klassenlehrermaterial, Classroom Management, Grundschule, Kita, Vorschule, Struktur, Transparenz, Regeln, Verbindlichkeit, Kontinuität
Kate Hadfield – Extended License for Classroom Decor: 24/213237/K
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