Der Klausurvorschlag richtet sich an Schülerinnen und Schüler eines Analysiskurses im 2. (oder 1.) Kurshalbjahr der Qualifikationsphase. Die Fragestellungen erscheinen für Grund- und Leistungskursniveau in gleicher Weise geeignet und sind in beiden Bereichen mehrfach erprobt.
Intentionen
Ausschöpfen der Bedeutungsbreite des Integralbegriffs
Thematisieren der „klassischen“ Grundvorstellung zum Integralbegriff einschließlich der Vorzeichenproblematik (Aufgabe 1)
Implementieren von Fragestellungen mit Vernetzungsaspekt (z. B. 1.2), Richtungsumkehr und Transferanforderung (z. B. 1.4)
Thematisieren eines (hoffentlich nicht allzu grotesken) Sachzusammenhangs, der durch den Funktionsterm der „momentanen Änderungsrate“ (hier. Zuströmgeschwindigkeit bzw. Abflussge-schwindigkeit in m³/Tag) gegeben ist (Aufgabe 2) und damit Aktivieren des Rekonstruktionsapsekts
Einfügen von Fragestellungen, bei denen die Formulierung ein Verwenden des Hauptsatzes abverlangen („quasi-hilfsmittelferei“, z.B. 2.2 sowie auch 1.1)
Implementieren von (weiterführenden) Fragestellungen, bei denen explizit die Kompetenz des Argumentierens eingefordert wird (2.3 sowie auch 1.4)
Progression des Schwierigkeitsgrades
Den Aufgaben ist ein vierseitiger Erwartungshorizont beigefügt, der in seiner Ausführlichkeit deutlich über die Lösungsskizzen zu Abituraufgaben hinausgeht. Der angefügte Bewertungsbogen ist somit mehr als Musterlösung zu verstehen, die
als Korrekturvorlage verwendet und den Schülerinnen und Schülern bei Klausurrückgabe zur Verfügung gestellt werden kann
eine explizite Besprechung der Klausuraufgaben erübrigt und diese in Eigenarbeit der SuS möglich erscheinen lässt
als verschriftlichte Grundlage für die Besprechung der Klausur herangezogen werden kann
Bewertungen und Kommentare