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Die Unterrichtsreihe orientiert sich am Prüfungsthema des Zentralabiturs!
Unterrichtsgegenstände: Robert Schumanns Frühlingssymphonie und Berlioz Symphonische Dichtung (Programmsymphonie) Symphonie Fantastique, poetisch-lyrische Klavierstücke Robert und Clara Schumanns.
Fachliche Inhalte: Gattungsspezifische Merkmals, Form- und Ausdrucksideale, Inhalts- und Formästhetik....
... umgesetzt in methodisch spielerischer Weise!
Worum geht es?
Es startet mit Musikgeschichte im 19. Jahrhundert. Die Künstler des 19. Jahrhunderts waren kommunikativ verbunden, kritisierten sich und diskutierten miteinander, was und wie Musik etwas ausdrücken soll. So wird die Diskussion um die Programmmusik, vertreten durch Hector Berlioz’ Symphonie Fantastique eingeführt. Robert Schumann kritisiert sie in einer Rezension. Doch zuerst kommen die Literaten der Romantik zu Wort. In einem fiktiven Gespräch in einem Pariser Cafe sitzen sie 1835 zusammen und besprechen das neue Werk des Komponisten Berlioz, eine Inszenierung, die den Schülerinnen und Schülern die Zeit szenisch nahebringen soll.
Wir gehen nach Deutschland. Robert Schumanns lyrische oder poetische Musik steht nun im Fokus. Seine lyrische Sageweise, seine Maskerade in Florestan und Eusebius, seine Davidsbündelei und die dramatische Liebesgeschichte mit Clara macht den Künstler für die Schüler lebendig. Welche Geheimnisse stecken in seinen Melodien? Welche versteckten Äußerungen, Zitate anderer Kompositionen, anderer Komponisten, Zitate von Literatur kann man entdecken? Ein fiktiver Brief von Robert Schumanns Lebens- und Schicksalsgefährtin Clara kurz nachdem er in die Psychiatrie eingewiesen wurde, soll Geschichte lebendig werden lassen. Mit der Novellette No. 8 für Klavier spüren wir den versteckten Anspielungen nach, wobei die Frühlingssinfonie und eine Klavierkomposition Claras aus Kinderzeiten eine Rolle spielt. Einen ersten Einblick über musikwissenschaftliches Arbeiten gibt ein Textausschnitt aus dem Schumannbuch eines Musikwissenschaftlers über die Frühlingssinfonie.
Die Unterrichtsreihe arbeitet mit einer Vielfalt von Methoden. Musikalische Analyse wird mit Textarbeit verbunden, aber auch grafische Notationen, eigene Gestaltungen, Inszenierungen werden angeregt. Im Anhang gibt es Lösungsvorschläge, Hinweise zu Tonaufnahmen und Notenmaterial. Eine detaillierte Reihenplanung und Stundenvorbereitung rundet das Material ab.
Komponisten, die in der Oberstufe behandelt werden, ihre Werke, Kompositionstechnik, dabei musikalische Analyse lernen. Das Material ist teilweise differenzierend für Leistungs- wie Grundkurse (eA, gA) sowie Prüflinge und Nicht-Prüflinge gestaltet.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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