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Allgemeine Hinweise: Das vorliegende Material stellt den 1. Teil der Unterrichtsreihe Faust dar.Hinweis: Das Material arbeitet mit der Ausgabe des Fausts des Hamburger Lesehefte VerlagsZiel ist es, im Rahmen des Unterrichtes den Fauststoff und die in ihm behandelten anthropologischen Grundfragen nach Erkenntnisfähigkeit, Sinnsuche und gesellschaftlichen Problemfeldern die Ungerechtigkeit bedingen, genauer zu betrachten. Zur Stunde: Die vorliegende Stunde steht ganz im Zeichen der ersten Begegnung zwischen Faust und Margarete. Nachdem Fausts Verlangen nach sexueller Vereinigung durch das Bild der schönen Helena im Zauberspiegel geweckt wurde, begegnen sich Faust und Margarete auf der Straße. Ziel dieser Stunde ist es, dass die Schülerinnen und Schüler die drei in starkem Zusammenhang stehenden Szenen „Straße", „Abend" und „Spaziergang" rezipieren und folgende Fragen beantworten: Wonach richtet sich Fausts Streben aus?Wie versucht er sein Ziel zu erreichen?Wie entwickelt sich sein Verhältnis zu Gretchen?Was bewirkt Fausts und Mephistos Handeln bei Gretchen?Auf Basis ihrer Ergebnisse verfassen sie einen Monolog Fausts, in welchem er sein Verlangen schildert. Letztlich sollen die Lernenden den Erfahrungsunterschied zwischen der 14-Jährigen Margarete und dem fast 60-Jährigen Gelehrten grafisch darstellen und eine These formulieren, wie sich Gretchens Verhältnis zu Faust als Leitfigur entwickelt.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
Allgemeine Hinweise: Das vorliegende Material stellt den 1. Teil der Unterrichtsreihe Faust dar.Hinweis: Das Material arbeitet mit der Ausgabe des Fausts des Hamburger Lesehefte VerlagsZiel ist es, im Rahmen des Unterrichtes den Fauststoff und die in ihm behandelten anthropologischen Grundfragen nach Erkenntnisfähigkeit, Sinnsuche und gesellschaftlichen Problemfeldern die Ungerechtigkeit bedingen, genauer zu betrachten. Zur Stunde: Die vorliegende Stunde setzt sich mit den grundlegenden Veranlagungen menschlicher Moralität auseinander, indem sie einen Schwerpunkt auf den Prolog im Himmel liegt. Ziel ist es, anhand des Prologs das ungleiche Machtverhältnis zwischen Gott und Mephisto aufzuzeigen, was letztlich als interpretativer Ansatzpunkt für die im Menschen veranlagte Moralität und seine Neigung zum guten Handeln genutzt werden kann. Thematisiert werden hierbei neben den Machtverhältnissen vor allem das Welt- und damit Menschenbild der beiden diametralen Kräfte als auch deren existenzielle Notwendigkeit für unser Menschsein und die damit verbundene Dynamik unserer Handlungen. Die Dialektik aus Gut und Böse kann unmittelbar in das faustische Ich überführt werden.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
Allgemeine Hinweise: Das vorliegende Material stellt den 1. Teil der Unterrichtsreihe Faust dar.Hinweis: Das Material arbeitet mit der Ausgabe des Fausts des Hamburger Lesehefte VerlagsZiel ist es, im Rahmen des Unterrichtes den Fauststoff und die in ihm behandelten anthropologischen Grundfragen nach Erkenntnisfähigkeit, Sinnsuche und gesellschaftlichen Problemfeldern die Ungerechtigkeit bedingen, genauer zu betrachten. Zur Stunde: Aus diesem Grund wird an dieser Stelle mit dem Begriff der Grenze begonnen, der Ausgangspunkt für die Entgrenzungsversuche Faust sowie der Überschreitung zwischenmenschlicher Grenzen und naturwissenschaftlicher Grenzen (literarische Erörterung/ Poetry-Slam) darstellen wird.Zunächst setzen sich die Schülerinnen und Schüler assoziativ mit dem Grenzbegriff auseinander und erschließen diesen im Anschluss in der Szene "Vor dem Tor", indem sie beide handelnden Figuren Faust (hier Figur X) und Wagner (hier Figur Y) gegenüberstellen.Letztlich soll eine Hypothese zum Charakter der Figur X und deren Umgang mit ethischen Grenzen auf Basis der gewonnenen Ergebnisse abgeleitet werden, um Fausts moralischen Verfall und dessen Grenzüberschreitungen im Laufe der Unterrichtsreihe deutlich zu machen.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
Allgemeine Hinweise: Das vorliegende Material stellt den 3. Teil der Unterrichtsreihe Faust dar.Hinweis: Das Material arbeitet mit der Ausgabe des Faust des Hamburger Lesehefte Verlags.Ziel ist es, im Rahmen des Unterrichtes den Fauststoff und die in ihm behandelten anthropologischen Grundfragen nach Erkenntnisfähigkeit, Sinnsuche und gesellschaftlichen Problemfeldern die Ungerechtigkeit bedingen, genauer zu betrachten.Zur Stunde: In diesem Teil lässt sich der Schwerpunkt in der Erkenntnis- und damit Existenzkrise Fausts verorten. Die Schülerinnen und Schüler sehen sich zunächst vor der Herausforderung, die Exposition der Gelehrtentragödie anhand der Szene Nacht nachzuvollziehen und sich hierbei folgende Fragen zu beantworten: Welche Motivationen und inneren Konflikte machen seinen Charakter aus?Welche Rolle spielen die äußeren Umstände, die zu seiner Unzufriedenheit mit seinem Leben als Gelehrter führen?Welche gesellschaftlichen und historischen Kontexte des 16. Jh., beeinflussen Fausts Entscheidungen und Streben nach Erkenntnis.Auf Basis ihrer Ergebnisse sollen sie ein Kurvendiagramm anfertigen, welches das Ziel verfolgt, zu verdeutlichen, welcher essenzieller Lebensanteil Faust zu vollständiger Erkenntnis des menschlichen Seins fehlt.Seine starke Verzweiflung vollziehen die Schülerinnen und Schüler anschließend in den drei Entgrenzungsversuchen des Faust nach und stellen diese den produktionsorientierten Überlegungen Goethes zum Thema Polarität als Triebkraft des Dramas gegenüber.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
Bewertungen und Kommentare
Tolles Material, aber mit Rechtschreibfehlern
Gutes und anspruchsvolles Material. Leider befinden sich auf den Folien und Arbeitsblättern Rechtschreibfehler. Es wäre super, wenn diese korrigiert würden. Da das Material nur im PDF-Format vorliegt, können die Arbeitsblätter und Folien leider so nicht im Unterricht eingesetzt werden. Es wäre schön, wenn auch eine editierbare Version als Word-Datei dabei wäre - auch für die Möglichkeit einer Differenzierung.