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Im Jahr 2012 sprang Felix Baumgartner in einer Höhe von 36576m von der Stratosphäre zu Boden. An diesem motivierenden Kontext erarbeiten sich Ihre Schüler*innen, dass es sich beim freien Fall um eine ≫ gleichmäßig beschleunigte Bewegung handelt und dass die Erdbeschleunigung ~10m/s² beträgt, indem Sie ein t-h und ein t-v Diagramm des Sprungs von Baumgartner auswerten.
Darüber hinaus lernen Ihre Schüler*innen das Konzept des Kräftegleichgewichts kennen, indem Sie erkennen, dass es beim Fall in einem Medium eine nicht-überschreitbare Endgeschwindigkeit gibt, sobald die Gewichtskraft des Springers etwa der Luftwiderstandskraft entspricht. Dies ist dann der Fall, wenn eine näherungsweise eine ≫ gleichförmige Bewegung erreicht ist.
Das Konzept des Kräftegleichgewichts nutzen sie aus, um eine Formel für besagte maximale Endgeschwindigkeit zu ermitteln und weisen nach, dass die Erwartung gemäß der theoretischen Betrachtung mit den Beobachtungen bei Baumgartner übereinstimmt.
Auf dem zweiten Arbeitsblatt des Materials gelangen Ihre Schüler*innen zu der wohl für die meisten zunächst überraschenden Erkenntnis, dass der freie Fall massenunabhängig ist, indem sie einen Widerspruchsbeweis durch die Analyse einer Originalquelle von Galileo Galileis "Unterredungen und mathematische Demonstrationen über zwei neue Wissenszweige , die Mechanik und die Fallgesetze betreffend" führen.
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