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Es ist ein Dilemma mit der Heterogenität in den Klassen. Die Pandemie hat es noch verstärkt. War früher alles besser frage ich mich oft? Mittlerweile bin ich inklusive Referendariat seit 21 Jahren Lehrerin. Manches war früher gefühlt leichter. Inklusion, unterschiedliche Lernstände, diverse psychosomatische Erkrankungen, Verhaltensauffälligkeiten, die an Schule ausgelagerte Erziehungsarbeit der Eltern, falscher Umgang mit den Medien und die vielen administrativen Aufgaben, wie diverse Datenschutzvereinbarungen der Smart School etc. kommen noch hinzu. Schulabstinenz ist in machen Klassen ein riesen Thema und die Verwaltung der Fehlzeiten kostet viel Zeit. Daher wünsche ich mir dringend eine Klassenlehrerstunde, damit nicht immer wertvolle Unterrichtszeit verlorengeht. Dann könnte ich auch wieder ohne schlechtes Gewissen den Klassenrat bestehen lassen. Außerdem bräuchten wir viel mehr Sonderpädagogen und Schulpsychologen, die die Folgen der Pandemie, in denen die Jugendlichen extrem benachteiligt waren, auffangen. Weiterhin wären kleine Klassen eine extreme Erleichterung, um die SuS angemessen fördern zu können. Denn für mich hat es immer noch höchste Priorität meine Schützlinge optimal auf ihren Abschluss vorzubereiten. Daher mein Appell an die Politiker und Kumis: "Besuchen Sie uns doch mal, um sich ein Bild zu machen und versetzen Sie sich mal in die Lage eines Schülers/Schülerin, für die die Lehrkraft bei 32 SuS im Klassenraum bei Rückfragen nur ca. 3 Minuten Zeit für Sie hat."
Viele Grüße von Lieblingsfächer ;-)
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