
Bildquelle: Pixabay.com
Leider gibt es in unserem Bundesland immer noch keine Rückkehr zum G9 Gymnasium. Derzeit bestehen nur vereinzelt Modellschulen. Für SuS bedeutet dieses verkürzte Abitur vermehrter Lernstress. Gerade nach den Pandemieeinschränkungen, von denen Jugendliche extrem betroffen waren, empfinde ich es als ungerecht, da die entstandenen Lernlücken gar keine Berücksichtigung finden. Hinzu kommt die Tatsache, dass die SuS anderer Bundesländer mit G9 notentechnisch im Vorteil sind, da sie einfach länger Zeit hatten. Daher kann ich den Besuch eines beruflichen Gymnasiums, wie an meiner Schule, nach Klasse 10 sehr empfehlen. Die SuS haben zudem den Vorteil, sich früh für ein Profil zu entscheiden und somit für ein späteres Studium ihrer gewählten Fachrichtung schon ein paar Grundlagen kennengelernt zu haben. Für die Aufnahme sieht es derzeit so aus, dass 15% der Plätze für Gymnasiasten und 75% der Plätze für Realschüler/Werkrealschüler und Berufsfachschüler bestimmt sind. Ein Versetzungszeugnis am Ende der Klasse 10 (G9) bzw. Klasse 9/10 (G8) eines Gymnasiums oder Versetzungszeugnis am Ende von Klasse 10 der Gemeinschaftsschule auf E-Niveau berechtigt die Sus mit einem bestimmten Notendurchschnitt von 3,0 in den Kernfächern Mathe, Deutsch und Englisch für die Aufnahme an das BG. Sollten die SuS mit dem mittleren Bildungsabschluss keine zweite Fremdsprache wie Französisch belegt haben, so muss am beruflichen Gymnasium ab Klasse 11 neu beginnend Französisch oder Spanisch bis zum Abitur belegt werden. Nach den drei Jahren erhalten die SuS die allgemeine Hochschulreife, die zum Studium aller Fächer, an allen Hochschulen und Universitäten der Bundesrepublik Deutschland berechtigt.
Die Abituraufgaben am beruflichen Gymnasium unterscheiden sich zum allgemein bildenden Gymnasium vor allem durch die berufsbezogene Ausrichtung.
Die SuS können sich gemäß ihren Neigungen zum Beispiel für folgende Profile entscheiden:
Manche Schulen bieten diese Zweige schon als sechsjährige Aufbauform bereits ab Klasse 8 an.
Gerade in den MINT- Fachrichtungen bestehen beste Berufsaussichten. Hinzu kommt, dass diese Schulart sehr technikaffin ist und der Unterricht tabletgestützt abläuft. Daneben wird Theorieunterricht durch praktische Übungen vertieft.
Viele Grüße von
Lieblingsfächer
Wenn du den Blog-Artikel magst dann klicke auf das Herz. Das hilft uns zu verstehen, welche Artikel besonders lesenswert sind.