
Homeoffice für Lehrer gestaltet sich mancherorts schwierig bis unmöglich, was zuweilen an der fehlenden digitalen Infrastruktur liegt. In dieser Hinsicht zeigt uns die Corona-Krise auch Dinge, die nicht so gut in der Gesellschaft oder in unserem Leben laufen. Digitale Bildung ist nur ein Aspekt unter vielen, die uns erst durch die Corona-Krise bewusst werden und sich in aller Deutlichkeit offenbaren. Der folgende Textauszug stammt aus einem Essay (aus Material: https://lmpid.de/130243):
Die Corona-Krise ist das Beste, was der Umwelt hätte passieren können, denken zumindest Greta Thunberg und ihre Anhänger von Fridays for Future, ja, vielleicht ist die Corona-Pandemie sogar das Beste, was uns als Menschheit und Gesellschaft hätte passieren können – das denkt komischerweise niemand. Die Frage ist, warum denkt dies eigentlich niemand? Die Flugzeuge bleiben auf dem Boden, Eltern bleiben bei ihren Kindern Zuhause und können Zeit mit ihnen verbringen, wir haben durch die häusliche Quarantäne wieder Zeit zum Lesen, Aufräumen oder um uns kreativ auszuleben. Wir müssen teilweise nicht einmal zur Arbeit fahren, das öffentliche Leben und die vom Klimawandel gebeutelte Umwelt können kurz Aufatmen und die Regierungen beschließen unkomplizierte, unbürokratische Hilfspakete, damit Firmen, Unternehmen und Berufsgruppen nicht Pleite gehen. Außerdem sollen die Löhne weiterhin gezahlt werden. Es ist ein riesiger Modellversuch für die Zukunft – nur leider sehen wir es nicht – die Chancen und Möglichkeiten, die so eine Krise mit sich bringt. Ein weltweiter Pessimismus hält die Menschheit in Atem, Kapitalismus und Pessimismus gehen dabei Hand in Hand. Es sind die Einschränkungen, die unser wahres Gesicht zeigen – wir sind alle zu ängstlichen Pessimisten geworden...
Wie es weitergeht und viele andere Materialien zum Thema Coronavirus findet ihr im Materialpaket https://lmpid.de/130243

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