Bodypercussion zum Stundenbeginn: Warm-up für Klasse 1 und 2

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Bodypercussion zum Stundenbeginn?

Großartige Idee, denn:

Ein kurzes Warm-up ist ein motivierender Einstieg in den Musikunterricht.

Die Kinder kommen mit Bodypercussion in Bewegung, finden gemeinsam den Puls und starten konzentriert in die Musikstunde.

Gleichzeitig aktivierst Du Deine Klasse mit Bodypercussion-Warm-ups spielerisch und ohne nennenswerten Aufwand.

Probiere die folgende Unterrichtsidee daher gleich in Deiner nächsten Musikstunde aus.

Was Du für unser 10-minütiges Warm-up in der Grundschule brauchst?

Nur meine Anleitung - der Körper als Musikinstrument ist sowieso immer im Musikunterricht mit dabei. :-)

Anleitung für unser Bodypercussion-Warm-up zum Stundenbeginn

1. Suche vorab ein konkretes Thema aus, das für die Kinder heute relevant ist.

Zum Beispiel:

  • Wochentage

  • Hausaufgaben

  • Gesunde Ernährung

  • Besondere Tage im Jahreskalender (Ostern, Weihnachten, etc.)

2. Dann überlege Dir einen kurzen Satz dazu, etwa

  • Heute ist Mittwoch, ein schöner Tag.

  • In der Pause esse ich einen Apfel.

  • Wir haben heute fast keine Hausaufgaben auf.

3. Sprich den Satz dann mehrmals gemeinsam mit Deiner Klasse.

Achte darauf, dass alle Kinder deutlich und im gleichen Tempo sprechen.

So prägt sich der Sprachrhythmus ganz automatisch ein.

In Klasse 1 und 2 empfiehlt es sich, zunächst mit einer festen Bewegungsabfolge zu arbeiten.

Später dürfen sich die Kinder eigene Bodypercussion-Ideen ausdenken.

4. Jetzt wird aus dem gemeinsam gesprochenen Satz ein Bodypercussion-Rhythmus:

Pro Silbe können die Kinder einmal

  • stampfen

  • klatschen,

  • auf die Schulter tippen oder

  • auf dem Oberschenkel patschen.

Dabei soll die Klasse den Satz zunächst sprechen und die Bewegungen langsam ergänzen.

Nach einigen Wiederholungen wird die Kombination aus Sprache und Bodypercussion sicher funktionieren.

Achte beim Einstudieren darauf, dass das Tempo konstant bleibt.

Indem Du für die Klasse einzählst, finden alle einen gemeinsamen Startpunkt.

Schwierigkeit steigern und neue Lernimpulse setzen

Zur Differenzierung bietet es sich an, den Schwierigkeitsgrad unseres Bodypercussion-Satzes zu steigern.

Die Klasse kann zum Beispiel

leise oder ganz schnell musizieren, Bodypercussion und Sprache abwechseln oder in zwei Gruppen musizieren (eine spricht, eine spielt).

So bleibt das Warm-up abwechslungsreich und die Kinder über den Stundenbeginn hinaus aufmerksam.

Übrigens:

In meinem Eduki-Materialpaket zum Thema Bodypercussion findest Du viele weitere sofort einsetzbare Warm-ups und spielerische Übungen für die Grundschule.

Alles Liebe.

Manu Holmer

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