FrĂŒherâąïž â da haben Kinder sich noch gestritten, um dann drei Minuten spĂ€ter wieder zusammen am KlettergerĂŒst zu hĂ€ngen.
Heute? Da wird im Sitzkreis geschwiegen, im Gruppenraum gezickt und auf dem Schulhof ignoriert. Und wehe, jemand sagt âNeinâ, dann ist das Drama perfekt.
Klingt ĂŒberspitzt?
Vielleicht. Aber ehrlich gesagt: Soziales Lernen ist kein âNice to haveâ â es ist ein verdammter Bildungsauftrag. Und in der heutigen SchulrealitĂ€t wichtiger denn je.
Wenn du wie ich tÀglich im Grundschulkontext arbeitest, kennst du das sicher:
Kinder, die ihre GefĂŒhle nicht benennen können (âIch bin einfach... komisch!â)
Streit, der nicht endet, weil niemand gelernt hat, wie man Konflikte löst
Lautstarke RĂŒckzugstaktiken: âIch mach da nicht mit!â
Oder das Gegenteil: totale Unsichtbarkeit â Hauptsache nicht auffallen
Und dann noch das ewige:
âIch warâs nicht!â â âDer hat angefangen!â â âDie hat aber...!â
Tja. Empathie, Kommunikation und Frustrationstoleranz sind halt keine SelbstlÀufer. Schon gar nicht, wenn TikTok, YouTube & Co. oft mehr Zeit bekommen als echte GesprÀche.
Der Sitzkreis ist nicht nur fĂŒr KalenderblĂ€tter, Geburtstagslieder und âWas wir am Wochenende gemacht habenâ da.
Er ist der perfekte Ort, um:
ĂŒber GefĂŒhle zu sprechen
Alltagskonflikte aufzugreifen
Perspektivwechsel zu ĂŒben
sich als Teil einer Gruppe zu fĂŒhlen
Aber ganz ehrlich:
âSo, heute reden wir ĂŒber Empathie!â
âŠkommt halt bei den meisten Kindern nicht gerade gut an.
Deshalb entwickle ich regelmĂ€Ăig Materialien, die echte GesprĂ€che anstoĂen, aber ohne pĂ€dagogischen Zeigefinger auskommen:
Ob soziale Geschichten mit Mitmachfragen, Sitzkreisimpulse oder Spiele zur Förderung von Empathie â
đ du findest meine Materialien hier:
đ SozPĂ€dFöe â Förderfreude bei Eduki
Sie sind:
liebevoll gestaltet
direkt einsetzbar (kein Vorbereitungsstress!)
erprobt im Grundschulalltag
und ideal fĂŒr Klassenleitung, Vertretung oder OGS
Die Bildungsstudien sagenâs schon lange, und wir sehenâs tĂ€glich:
Kinder sind klug â aber oft emotional ĂŒberfordert
Konflikte lÀhmen Unterricht
Viele Kinder fĂŒhlen sich unsicher, allein oder nicht gehört
Klassengemeinschaft ist nicht âeinfach daâ, sie muss gestaltet werden
Und genau da setzt soziales Lernen an.
Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger. Sondern mit echten Geschichten aus der Lebenswelt der Kinder.
Soziales Lernen ist keine Zusatzaufgabe â es ist das Fundament.
FĂŒr Lernen, fĂŒr Gemeinschaft, fĂŒr Entwicklung.
Und wenn du das nĂ€chste Mal das GefĂŒhl hast:
âDie Kinder können das doch nicht einfach von selbst wissen!â
âŠdann hast du sowas von recht.
Also nimm dir Zeit.
Stell eine Frage.
Lies eine Geschichte.
Und fang mit deinen SchĂŒler:innen ein GesprĂ€ch an, das wirklich zĂ€hlt.
đ Hier gehtâs zu all meinen Materialien rund ums soziale Lernen
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