Sozialpädagogin in der Grundschule mit einem Herz für Kinder mit Extra Power
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In vielen Grundschulklassen lernen Kinder mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen zusammen. Manche reagieren impulsiv, andere sensibel, manche brauchen viel Struktur, andere viel Bewegung. Diese Unterschiede führen im Alltag oft zu Missverständnissen – nicht aus bösem Willen, sondern aus fehlendem Verständnis.
Dieses Material hilft dir, genau hier anzusetzen.
Eine kindgerechte Tiergeschichte eröffnet das Gespräch über unterschiedliche Denk- und Verhaltensmuster, ohne einzelne Kinder festzulegen oder Diagnosen öffentlich zu machen. Eigenschaften wie Impulsivität, Sensibilität oder ein starkes Bedürfnis nach Struktur werden verständlich und wertschätzend erklärt.
Anschließend unterstützen dich vorbereitete Gesprächsimpulse dabei, das Thema im Klassenrat oder im Unterricht zu vertiefen. Gemeinsam erarbeitet ihr eine Haltung zum respektvollen Umgang miteinander. Ein Klassenposter mit Signature-Spruch macht diese Vereinbarung sichtbar und stärkt den Zusammenhalt nachhaltig.
Tiergeschichte zur Einführung in das Thema Vielfalt
Eigenschaftskarten zur Gesprächsführung
Moderationsimpulse für Unterricht oder Klassenrat
Tafelbild der Tiere
Klassenposter mit gemeinsamer Vereinbarung
Grundschule Klasse 1–4
heterogene Klassen mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen
Klassen mit ADHS, Autismus oder anderen neurodivergenten Merkmalen
präventive Arbeit im sozialen Lernen
Klassenrat und Inklusion im Schulalltag
schafft Gesprächssicherheit bei sensiblen Themen
reduziert Ausgrenzung und Missverständnisse
stärkt soziale Kompetenz und Klassengemeinschaft
unterstützt dich im Umgang mit Vielfalt
Dieses Material ersetzt keine Diagnostik. Es hilft dir jedoch, Unterschiede im Klassenzimmer wertschätzend zu thematisieren und eine gemeinsame Haltung zu entwickeln.
Viele Lehrkräfte merken inzwischen sehr deutlich, wie unterschiedlich Kinder in einer Klasse wahrnehmen, denken und reagieren. Manche Kinder sind schnell überfordert, andere reagieren impulsiv, wieder andere ziehen sich zurück oder brauchen deutlich mehr Zeit zum Verarbeiten. Begriffe wie Neurodivergenz im Klassenzimmer, Selbstregulation bei Kindern oder soziales Lernen in der Grundschule sind deshalb keine Theorie mehr, sondern gehören für viele zum ganz normalen Unterrichtsalltag. Genau aus dieser Erfahrung heraus ist dieses Materialpaket entstanden. Die Materialien arbeiten mit einer wiederkehrenden Tierklasse – der Waldklasse. In dieser Klasse lernen ein Gepard, eine Eule, ein Delfin und ein Biber gemeinsam. Jedes Tier reagiert ein wenig anders auf Situationen im Unterricht. Der Gepard ist sehr schnell, manchmal schneller als seine Gedanken. Die Eule denkt lange nach, bevor sie etwas sagt. Der Delfin spürt sofort, wenn sich die Stimmung verändert. Der Biber möchte am liebsten alles genau planen. Diese Tierwelt hat einen einfachen Grund. Wenn Kinder über Gefühle, Überforderung oder Unterschiede sprechen sollen, ist es oft leichter, wenn nicht direkt über reale Kinder gesprochen wird. Über die Tiere der Waldklasse können Kinder erkennen, dass Menschen verschieden ticken, ohne dass jemand im Raum das Gefühl bekommt, gemeint zu sein. Gerade beim Thema Neurodivergenz in der Grundschule schafft diese Distanz oft viel Offenheit für Gespräche. Das Materialpaket bündelt vier Unterrichtsmaterialien, die sich im Schulalltag gut ergänzen und häufige Themen im sozialen Lernen aufgreifen. „Wir ticken alle anders – Neurodivergenz der Klasse erklären“ eröffnet das Thema Unterschiede im Denken und Verhalten. Kinder lernen, dass jeder Mensch Dinge anders wahrnimmt und dass genau diese Vielfalt eine Klasse ausmacht. Das Material eignet sich besonders gut als Einstieg in Gespräche über Neurodivergenz im Klassenzimmer. „Wenn mein Kopf zu voll wird – Strategien für Kinder im Schulalltag“ hilft Kindern zu erkennen, wann Überforderung entsteht und was ihnen in solchen Momenten helfen kann. Gerade bei Themen wie Selbstregulation bei Kindern und Umgang mit Stress im Schulalltag bietet dieses Material viele Gesprächsanlässe. „Wenn es jemandem schlecht geht – So helfen wir uns in der Klasse“ richtet den Blick auf das Miteinander. Die Kinder überlegen gemeinsam, wie sie reagieren können, wenn ein Mitschüler traurig, wütend oder überfordert ist. So entstehen konkrete Ideen für mehr Unterstützung und Empathie in der Grundschule. „Wenn etwas nicht sofort klappt – Fehler gehören zum Lernen“ greift ein Thema auf, das im Unterricht ständig vorkommt. Kinder erleben, dass Lernen manchmal schwierig ist und dass Fehler ein wichtiger Teil des Lernprozesses sind. Das Material unterstützt eine gesunde Fehlerkultur im Unterricht und stärkt Durchhaltevermögen. Zusammen ergeben diese vier Materialien ein Paket, das Lehrkräfte dabei unterstützt, wichtige Themen wie emotionale Kompetenz, Selbstregulation, Empathie und Umgang mit Unterschieden in der Klasse aufzugreifen. Die Materialien sind so aufgebaut, dass sie ohne lange Vorbereitung eingesetzt werden können und sich gut für Grundschule Klasse 2 bis 4, Klassenrat, soziales Lernen oder die Arbeit in der Schulsozialarbeit eignen. Viele Klassen profitieren davon, wenn solche Gespräche bewusst Raum bekommen. Genau dafür ist die Waldklasse gedacht. Sie gibt Kindern eine Geschichte, in der sie sich wiederfinden können, und Lehrkräften ein Material, das Themen anspricht, die im Alltag ohnehin ständig da sind.
Klassenstufen: 1. Klasse, 4. Klasse
Bewertungen und Kommentare
sehr geeignet für Eingangsstufe 1/2
Ich habe alle vier Einheiten dieser Reihe in einer jahrgangsgemischten Klasse 1/2 durchgeführt. Aus meiner Sicht ist das Material super geeignet, um mit den Kindern ins Gespräch über Besonderheiten zu kommen. In meiner Klasse sind einige Kinder mit Besonderheiten und anstatt zu den einzelnen Kindern eine "Klassenaufklärung" zu machen, haben wir mit diesen Geschichten gearbeitet und die meisten Kinder haben sich selbst irgendwo wiedererkannt und dadurch dann auch passende Herangehensweisen mitnehmen können.