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In diesem Material lernen Schülerinnen und Schüler die Ereignisse rund um die Ermordung des deutschen Dichters und Dramatikers August von Kotzebue kennen. Diese war ein bekennender Anhänger der Legitimität der Fürstenherrschaft und lehnte demokratische Bewegungen seines Zeitalters ab. Weiterhin verhöhnte er sie auch in Bühnenstücken, die er schrieb. Dies nahm der Theologiestudent Carl Ludwig Sand zum Anlass, August von Kotzebue vor den Augen seiner Familie zu ermorden.
Eine direkte Folge des Mordes waren die repressiven Karlsbader Beschlüsse, die Metternich in der Folge des Geschehens und der Unruhen, die entstanden, im Deutschen Bund durchsetzte. Sie blieben bis 1848 gültig.
Drei Folien eines zeitgenössischen Holzstiches ermöglichen einen schülerorintierenden und selbstentdeckenden Einstieg. In dem Material wird die Geschichte mit Hilfe eines kurzen Verfassertextes erzählt und SuS erhalten Auszüge aus den folgenden Karlsbader Beschlüssen.
Weiterhin werden Sands mögliche Zielen mit dem abgeglichen, was dadurch erreicht wurde.
Es bietet sich ggfs. eine Diskussion über Terrorismus und weitere prominente Ermordungen von Menschen, die symbolisch für das standen, was der Täter bekämpfte, an.
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