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Das „EduCrime“-Material ist angelehnt an die vielen Crime-Spiele, bei denen die Spieler und Spielerinnen eine Fallakte mit unterschiedlichstem Material und Informationen ordnen müssen und durch geschicktes Kombinieren den Fall lösen. Hier soll der Fall Aufhänger und Motivation für die Erarbeitung des DNA-Aufbaus sein. Viele der Informationen basieren auf reale Gegebenheiten, das meiste Material (Briefe, Zeitungsartikel, etc.) sind vom Wortlaut aber frei erfunden.
Die Schülerinnen und Schüler bekommen einen Einblick in die historische Erkenntnisgewinnung, die zur Aufklärung der DNA-Struktur führte. Dabei vollziehen sie die Experimente von Griffith und Avery nach und verstehen, wie Watson und Crick zu ihrem DNA-Modell kamen. Durch die Verknüpfung mit der fiktiven Crime-Story soll das Erlernte besser behalten werden. Das Material ist für die 9. Jahrgangstufe am Bayerischen Gymnasium ausgelegt.
Die Materialien müssen im Vorfeld ausgedruckt werden, zugeschnitten und ggf. laminiert werden. Am besten wird das Material in einen Umschlag an eine Schülergruppe ausgegeben, die dann frei damit arbeiten. Das Laborbuch von Rosalind Franklin kann für alle Schüler*innen kopiert werden, so dass eine schriftliche Fixierung in den Unterlagen vorhanden ist.
Durch die Bearbeitung der Aufgaben im Laborbuch können die Schüler*innen auch neue Informationen (graue Karten) erhalten. Hier bietet sich zum Beispiel eine mit einem Zahlenschloss gesicherte Mappe oder Kiste an. Die Anzahl der Cytosin-Basen im Laborbuch (157) kann dann beispielsweise der Lösungscode sein. Alternativ kann auch über die Lehrkraft an die Informationen gelangt werden. Für Klassen mit Online-Zugriff kann auch der QR-Code an die Wand projiziert werden.
Die Crime-Geschichte kann im Anschluss in der ganzen Runde besprochen werden. Die Schüler*innen tragen Indizien und Motive vor und stellen Hypothesen auf.
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