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"Dramentexte sind keine Lesetexte. Eigentlich sollen sie aufgeführt werden. Eine Möglichkeit, Dramentexten trotzdem erfahrbar zu machen, ist das Vorlesen." Mit Hilfe dieses Materials sollen deswegen den SuS Mittel und Möglichkeiten an die Hand gegeben werden, wie man einen Text ausdrucksstark vorliest und auf dieses ausdrucksstarke Vorlesen vorbereitet.
Mit Hilfe dieser Methode lassen sich Texte auch mit Lerngruppen erschließen, die der traditionellen Textarbeit weniger zugewandt sind.
Das szenische Lesen ist dabei ein Zwischenschritt zwischen dem szenischen Spiel und dem einfachen Vorlesen. Wichtig ist, dass die SuS sich bei der Vorbereitung bewusst darüber werden, warum sie bestimmte Gestaltungsmittel einsetzen: Nur so kommt es zu einer vertiefenden Auseinandersetzung.
Nicht nur das Textverständnis profitiert von dieser Methode. Generell schult eine Beschäftigung mit Prosodie die Ausdrucksfähigkeit der SuS und vermittelt Kompetenzen im Bereich "Sprechen und Zuhören".
Die gewählten Zeichen und ihr Umfang orientieren sich dabei an fachdidaktischen Veröffentlichungen wie etwa:
Menzel (2014): Praxis Sprache 5. Ausgabe für Baden-Württemberg. S. 27 Kreuz, Judith (2016): Sinngestaltendes Vorlesen in der Schule. S. 13.
Der Fokus liegt auf der Intonation und Modulation der Stimme.
Unter Umständen lohnt es sich, den Schwerpunkt bei der Einführung dieser Methode auf eines der Gestaltungsmittel zu legen und erst später die anderen dazu zu nehmen.
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