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Aktuelle Diskurse (beispielsweise in den Medien) lassen oft den Eindruck entstehen, dass Migration und Flucht recht moderne Phänomene seien. Zudem wird häufig vergessen, dass auch aktuelle Fluchtbewegungen zum Teil noch immer auf die Folgen des Kolonialismus oder auf kriegerische Aktivitäten des sogenannten „Westens“ zurück zu führen sind. Diese Einheit zeigt beispielhaft auf, dass Menschen sich bereits in längst vergangenen Jahrhunderten in globaler Bewegung befanden. So wird auch deutlich, dass diese Bewegungsströme nach Europa, dann wenn sie gebraucht wurden oder erwünscht waren, sogar aktiv in Gang gesetzt wurden.
Zudem ist Kolonialismus ein Thema, das grundlegend ist, um die geopolitische Weltordnung und auch aktuelle Krisen und gesellschaftliche Herausforderungen zu verstehen.
Die SuS lernen Migration als jahrhundertealtes Phänomen begreifen. Sie lernen einige ausgewählte Beispiele historischer Migrationsbewegungen kennen.
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