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„Flucht“ und „Migration“ sind wichtige und sozial aufgeladene Themen. Häufig kommen SuS bereits mit großem intuitivem Wissen und z.T. starken Meinungen zu diesen und anknüpfenden Themen in den Unterricht. Es kann eine Herausforderung sein, zum einen (politikdidaktisch) faktisches Wissen zu vermitteln und zum anderen Meinungen, Fragen und Emotionen der SuS Raum zu geben. SuS mit Migrationsgeschichte stellen längst keine Seltenheit in deutschen Schulen mehr dar. Dies bedeutet, dass wir als Lehrkräfte in der Migrationsgesellschaft immer davon ausgehen müssen, SuS mit unterschiedlichen persönlichen Bezügen zum Thema Flucht und Migration bei uns im Raum haben. Diese unterschiedlichen Positionierungen und Erfahrungen sollten bei der Durchführung der Reihe stets mitgedacht werden. SuS sollten aber selbst entscheiden können, welche biographischen und persönlichen Bezüge sie ansprechen möchten.
Gemeinsam wird ein gedanklicher Einstieg in das Thema gefunden. Die SuS setzen sich niedrigschwellig damit auseinander, was die Themen möglicherweise mit ihren eigenen (Familien-) Geschichten zu tun haben. Migration wird als selbstverständliches Phänomen begriffen. Die SuS lernen zu unterscheiden, wie sich Flucht und Migration voneinander abgrenzen lassen.
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