Wie kann man Kinder anleiten, fair miteinander zu kämpfen, ohne dass die Sportstunde ausartet? In erster Linie geht es weniger um kampfsportspezifische Techniken als vielmehr um den spielerischen Umgang im Kampf. Klare, gemeinsam vereinbarte Regeln bereits bei den hinführenden Spielformen und die Mitverantwortung der Schüler bei deren Einhaltung sind von entscheidender Bedeutung. Kampf und Fairness lassen sich miteinander verbinden, sie bereichern unsere Sportkultur und fördern die gegenseitige Akzeptanz. Dieser Beitrag baut methodisch auf „Raufen und Kämpfen I“ auf, bei dem die Kinder über Spielformen Körperkontakt zugelassen und Vertrauen aufgebaut haben. In diesem Unterrichtsvorhaben lernen die Kinder in Zieh- und Schiebekämpfen mit Partner vereinbarte Regeln einzuhalten und anschließend in sogenannten Arenakämpfen fair gegeneinander zu kämpfen. Der beigefügte Selbstbeobachtungsbogen ermöglicht den Schülern, sich nach dieser Unterrichtseinheit selbst einzuschätzen und den sozialen Lernzuwachs in den Blick zu nehmen.
Lernziele und Kompetenzerweiterungen Die Kinder
akzeptieren die vereinbarten Regeln und halten sich daran.
raufen und kämpfen kontrolliert mit Partner in Zieh und Schiebekämpfen, um und mit Gegenständen.
raufen und kämpfen fair gegeneinander in Arenakämpfen.
schätzen sich selbst hinsichtlich Sozialverhalten, Fairness und Taktik selbst ein.
Dauer: 2-3 Doppelstunden Im Artikel enthalten
Stationskarten
Regelplakate
Hallenskizzen
Beobachtungsbogen
Raufen und Kämpfen II - vom Miteinander zum fairen Gegeneinander
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