„Ich bin der Stärkste!!!“ Natürliches Kräftemessen ist in der Veranlagung jedes Kindes fest verankert. Vor allem Jungen suchen die Auseinandersetzung mit ihrem Körper und ihrem „Gegner“. Viele Situationen im Schulalltag werden genutzt, um Kräfte zu messen: im Klassenzimmer, auf dem Pausenhof, an der Bushaltestelle und in der Sporthalle. Der Sportunterricht bietet die ideale Möglichkeit, diese Bewegungsmotivation aufzugreifen und den Kindern im geschützten Raum ein faires Zweikampfverhalten zu vermitteln. Dieses in diesem Beitrag beschriebene Unterrichtsvorhaben soll bei Kindern auf spielerische Art und Weise Berührungsängste abbauen und eine Vertrauensbasis schaffen. Der darauf aufbauende Artikel „Ringen und Raufen II“ fördert ein kontrolliertes Raufen und Kämpfen mit Partnern. Dabei wird dem Doppelauftrag des Sportunterrichts (Erziehung zum Sport, Erziehung durch Sport) im Besonderen Rechnung getragen.
Lernziele und Kompetenzerweiterungen Die Kinder
nehmen auf spielerische Art und Weise Körperkontakt auf und akzeptieren diesen.
bauen Vertrauen zu Ihren Kampfpartnern auf und festigen dieses.
akzeptieren die vereinbarten Regeln und halten sich daran.
Dauer: 2-3 Doppelstunden Im Artikel enthalten
10 Karteikarten mit Spielanleitungen
Raufen und Kämpfen I - Körperkontakt zulassen, Vertrauen aufbauen
Bewertungen und Kommentare