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Diese fünf Unterrichtsmaterialen behandeln den ausgelebten Glauben. Dabeit werden Schwerpunkte auf evangelisch-kahtolisch, Sakramente, den Kirchenraum sovie das Beten gelegt.
EINLEITUNGDie Thematik: „Sakramente als Zeichen der Liebe Gottes“ ist sehr komplex. Erst einmal ist das Thema in der siebten und achten Klasse ganz unterschiedlich bei Schülerinnen und Schülern (SuS) in ihrer persönlichen Lebenswelt verankert. Das muss man bei der Konzeption der Unterrichtseinheit berücksichtigen. Aus dem Kerncurriculum für Katholische Religion ist abzuleiten, dass Sakramente als Zeichen der Liebe Gottes für die Menschen im Unterricht herausgearbeitet werden sollen (vgl. Kerncurriculum, 2009, Seite 29)DIDAKTISCHER UND METHODISCHER KOMMENTARDidaktisch klug erscheint mir, dass bei denSuS zuerst das Vorwissen zum Themenbereich abgefragt wird. Die herausgesuchten Bilder sollen prägnante Situationen von Sakramenten herausstellen und hierzu Sprachanlässe initiieren. Im Anschluss wird geklärt, wozu Symbole und Zeichen genutzt werden. Dies ist wichtig, um Sakramente richtig verstehen zu können, da sie auf die Liebe Gottes hinweisen. Da das Vorwissen generell sehr heterogen einzuschätzen ist, ist ein genereller Infotext zu Sakramenten sinnvoll. Auf dieser Basis können dann die SuS eine Partnerarbeit zu Sakramenten erstellen. Anschließend kann jedes einzelne Sakrament thematisiert werden. Es bietet sich an, eine Situation zu entfalten, wo ein Priester über seinen Arbeitsalltag erzählt. So können einzelne Sakramente anschaulich dargestellt werden.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
EINLEITUNG Die Thematik: „Evangelisch – Katholisch ist sehr komplex. Im Studium und auch im Lehrersein darüber hinaus stellt sich mir immer wieder die Frage, ab wann man eigentlich mit Schülerinnen und Schüler über ihre Konfession diskutieren kann. Es macht wenig Sinn über Konfession zu diskutieren, wenn SuS überhaupt nicht wissen, was es heißt Christ zu sein und dann zu überlegen, was es eigentlich ausmacht katholisch oder evangelisch zu sein. Das hier zur Verfügung gestellte Unterrichtsmaterial versucht genau das ernst zu nehmen und versucht die SuS behutsam für die Thematik zu sensibilisieren. DIDAKTISCHER UND METHODISCHER KOMMENTAR Didaktisch klug erscheint mir, dass die SuS zuerst ihre Eltern und Großeltern befragen, was sie über den evangelischen und katholischen Glauben wissen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Dieses bietet einen ersten Anhaltspunkt und bringt womöglich Konstrukte wie die Heirat von zwei konfessionsunterschiedlichen Menschen oder den bewussten Austritt aus der Kirche zum Vorschein. Aufbauend darauf sind zwei Bildbeschreibungen entstanden. Die erste zeigt den Papst und kann dann zu der Auseinandersetzung mit diesem Alleinstellungsmerkmal der katholischen Kirche führen. Das zweite Bild zeigt Martin Luther und kann im folgenden Gespräch als Impuls dienen, die Kirchenspaltung zu thematisieren. Die danach entstandenen Aufgaben sollen das Vorwissen der SuS aufgreifen und es festigen und erweitern. Die Materialsammlung endet mit einer Vertiefung in die Sakramente, an dessen Beispiel die Unterschiede von evangelischem und katholischem Glauben noch einmal diskutiert werden können.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
EINLEITUNG Martin Luther ist die Person, die eine wesentliche Rolle in der Reformationsbewegung gespielt hat. Deswegen ist es auch sehr sinnvoll, ihn im Religionsunterricht zu thematisieren. DIDAKTISCHER UND METHODISCHER KOMMENTAR Für Schülerinnen und Schüler (SuS) der 7. Klasse ist Martin Luther meistens ein Begriff, da er schon im Geschichtsunterricht behandelt wurde. Die didaktische Herausforderung ist es, SuS auch eine theologische Perspektive zu diesem Thema zu eröffnen. Es bietet sich an, mit einem Informationstext über Martin Luther zu beginnen. Auf Basis dieses Informationstextes können die SuS dann einen Steckbrief und einen Lebensstrahl entwickeln. Gerade beim Lebensstrahl können sie sehr kreativ werden und sich weiterer Informationsquellen bedienen. Zur Vertiefung kann dann auf den Lebensweltbezug der SuS eingegangen und drei Mythen/Geschichten zu Martin Luther genauer analysiert werden.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
EINLEITUNG Das Thema „Kirche“ ist im Kerncurriculum des Landes Niedersachsen fest verankert. Neben fünf weiteren inhaltsbezogenen Kompetenzbereichen lautet ein Kompetenzbereich „nach den Glauben und der Kirche fragen“. Die genaue Ausgestaltung dieses Kompetenzbereichs wird im Folgenden genauer ausgeführt und beispielhaft mit konkretem Unterrichtsmaterial untermauert. DIDAKTISCHER UND METHODISCHER KOMMENTAR Schülerinnen und Schüler (SuS) haben sehr unterschiedliches Vorwissen zu diesem Thema. Die einen gehen regelmäßig in die Kirche und andere haben eher gar kein Vorwissen. Deswegen ist es für mich sehr wichtig bei der Konzeption der Unterrichtsreihe, dass die SuS am Anfang über Kirche nachdenken. Das sie die Möglichkeit haben über die Institution und das Gebäude nachzudenken. Bei dem Thema bietet sich an, auch den Unterricht in eine Kirche zu verlagern. Hierbei muss die Vorbereitung auf einen Kirchenbesuch, die Durchführung sowie die Reflexion didaktisch aufgearbeitet werden. Hierzu sind entsprechende Arbeitsmaterialien entstanden. Einmal werden vor dem Unterrichtsbesuch das Vorwissen zum Thema Kirche und insbesondere die Haltung zur Kirche abgefragt. Zusätzlich wird auch besprochen, wie man sich in einer Kirche zu verhalten hat. Beim Kirchenraumbesuch ist aus der eigenen Unterrichtserfahrung festzustellen, dass es von Vorteil ist, wenn SuS sich einen speziellen Ort aussuchen, den sie dann später beschreiben können. Es kommt auf die Lerngruppe an, ob auch eine Traumreise oder ein gemeinsames Gebet durchgeführt werden kann. Hier bietet es sich an, wenn einige SuS schon Erfahrung mit Kirche gemacht haben. Der Kirchenraumbesuch sollte am Ende auch reflektiert werden, damit die gemachten Erfahrungen nicht im luftleeren Raum stehen bleiben.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
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