28 Seiten
17 Seiten



Diese Materialsammlung bietet 11 Materialien zum Thema Christentum.
EINLEITUNG Die Thematik: „Evangelisch – Katholisch ist sehr komplex. Im Studium und auch im Lehrersein darüber hinaus stellt sich mir immer wieder die Frage, ab wann man eigentlich mit Schülerinnen und Schüler über ihre Konfession diskutieren kann. Es macht wenig Sinn über Konfession zu diskutieren, wenn SuS überhaupt nicht wissen, was es heißt Christ zu sein und dann zu überlegen, was es eigentlich ausmacht katholisch oder evangelisch zu sein. Das hier zur Verfügung gestellte Unterrichtsmaterial versucht genau das ernst zu nehmen und versucht die SuS behutsam für die Thematik zu sensibilisieren. DIDAKTISCHER UND METHODISCHER KOMMENTAR Didaktisch klug erscheint mir, dass die SuS zuerst ihre Eltern und Großeltern befragen, was sie über den evangelischen und katholischen Glauben wissen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Dieses bietet einen ersten Anhaltspunkt und bringt womöglich Konstrukte wie die Heirat von zwei konfessionsunterschiedlichen Menschen oder den bewussten Austritt aus der Kirche zum Vorschein. Aufbauend darauf sind zwei Bildbeschreibungen entstanden. Die erste zeigt den Papst und kann dann zu der Auseinandersetzung mit diesem Alleinstellungsmerkmal der katholischen Kirche führen. Das zweite Bild zeigt Martin Luther und kann im folgenden Gespräch als Impuls dienen, die Kirchenspaltung zu thematisieren. Die danach entstandenen Aufgaben sollen das Vorwissen der SuS aufgreifen und es festigen und erweitern. Die Materialsammlung endet mit einer Vertiefung in die Sakramente, an dessen Beispiel die Unterschiede von evangelischem und katholischem Glauben noch einmal diskutiert werden können.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
EINLEITUNG Das Thema „Feste feiern“ ist im Kerncurriculum des Landes Niedersachsen fest verankert. Die Heterogenität der SuS erfordert es auch über nicht christliche Feiertage zu sprechen und diese entsprechend zu würdigen. DIDAKTISCHER UND METHODISCHER KOMMENTAR Schülerinnen und Schüler (SuS) haben sehr unterschiedliches Vorwissen zu diesem Thema. Ich habe mich aus meinen praktischen Erfahrungen als Religionslehrkraft dazu entschieden zuerst über Vorstellungen über ein allgemeines Fest zu sprechen. Hier können wirklich alle SuS ihre Erfahrungen teilen. Im Anschluss halte ich es für sinnvoll, auf zwei Feste im Islam und Christentum genauer einzugehen. Zum einen sollen hier kognitive Strukturen geschaffen werden, um das Wissen der SuS zu erweitern. Zum anderen sollen die SuS über eigene Erfahrungen mit diesen Festen berichten. Hierzu ist als Differenzierung eine Gedankenblase konzipiert worden.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
EINLEITUNG Die Thematik: „Liebe“ ist sehr komplex. Erst einmal ist das Thema in der neunten und zehnten Klasse stark an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler (SuS) angelehnt. Viele haben schon Erfahrungen mit der (romantischen) Liebe gemacht. Darunter sind positive wie negative Erfahrungen. Seitens der Lehrperson ist hier ein hohes Maß an Empathie gefragt. Die stärkste Herausforderung ergibt sich aber aus koraletionsdidaktischer Perspektive. Wie kann das Thema mit der Welt der Bibel und Gott verbunden werden? Die hier entstandene Materialsammlung stellt sich diesen Fragen und Herausforderungen. DIDAKTISCHER UND METHODISCHER KOMMENTAR Didaktisch klug erscheint mir, dass die SuS zuerst ein Mindmap zum Themenbereich „Liebe“ anfertigen. Gerade zu positiven und negativen Seiten können SuS viele Dinge äußern. Die herausgesuchten Bilder sollen unterschiedliche Situationen und Facetten von Liebe darstellen, um damit Gesprächsanlässe zu initiieren. Verbalisieren können die SuS ihr Vorwissen indem dazu erstellten Arbeitsblatt. Die Geschichte vom verlorenen Sohn soll ein Beispiel für die unbedingte Liebe darstellen, die SuS auch oft auf ihre Eltern zurückführen können. Die Vertiefungsaufgabe soll dann noch einmal aufzeigen, dass zum einen Gott Menschen erschaffen hat, um Mitliebende zu haben, aber auch systematisch theologisch begründen, dass Gottes Wesen selbst die Liebe ist.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
EINLEITUNGDie Thematik: „Sakramente als Zeichen der Liebe Gottes“ ist sehr komplex. Erst einmal ist das Thema in der siebten und achten Klasse ganz unterschiedlich bei Schülerinnen und Schülern (SuS) in ihrer persönlichen Lebenswelt verankert. Das muss man bei der Konzeption der Unterrichtseinheit berücksichtigen. Aus dem Kerncurriculum für Katholische Religion ist abzuleiten, dass Sakramente als Zeichen der Liebe Gottes für die Menschen im Unterricht herausgearbeitet werden sollen (vgl. Kerncurriculum, 2009, Seite 29)DIDAKTISCHER UND METHODISCHER KOMMENTARDidaktisch klug erscheint mir, dass bei denSuS zuerst das Vorwissen zum Themenbereich abgefragt wird. Die herausgesuchten Bilder sollen prägnante Situationen von Sakramenten herausstellen und hierzu Sprachanlässe initiieren. Im Anschluss wird geklärt, wozu Symbole und Zeichen genutzt werden. Dies ist wichtig, um Sakramente richtig verstehen zu können, da sie auf die Liebe Gottes hinweisen. Da das Vorwissen generell sehr heterogen einzuschätzen ist, ist ein genereller Infotext zu Sakramenten sinnvoll. Auf dieser Basis können dann die SuS eine Partnerarbeit zu Sakramenten erstellen. Anschließend kann jedes einzelne Sakrament thematisiert werden. Es bietet sich an, eine Situation zu entfalten, wo ein Priester über seinen Arbeitsalltag erzählt. So können einzelne Sakramente anschaulich dargestellt werden.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Bewertungen und Kommentare