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Etliche Bildungspläne sehen auch im Fach Mathematik Referate vor. Schülerinnen und Schüler sollen sich anhand geeigneter Fragestellungen entweder neue Inhalte aneignen und Probleme damit bearbeiten oder aber anhand von aus dem Unterricht bereits bekannten Inhalten Aufgaben lösen und in ihrer Klasse vortragen.
Lösungen werden hier bewusst nicht mitgeliefert. Die Lehrkraft muss sich anhand eigener Lösungsanstrengungen vom zeitlichen Umfang und dem Schwierigkeitsgrad selbst ein Bild machen.
Die Lehrkraft entscheidet jeweils in Abstimmung mit dem Referenten, ob die Darstellung vor der Klasse als Vortrag, als Unterricht zum Mitschreiben durch die Mitschülerinnen und Mitschüler oder als Unterrichtsgespräch angelegt werden soll.
Eine Benotung der Arbeit kann mithilfe eines differenzierten Bewertungsbogens durchgeführt werden, der separat und kostenlos angeboten wird. Er bewertet die Kategorien Präsentation, Inhalt, Aufbau, Hintergrundwissen und Dokumentation mit jeweils 0 bis 3 Notenpunkten, so dass maximal 15 Notenpunkte erreichbar sind, die für die Klassenstufen 7 bis 10 auf die gewöhnliche Notenskala umgerechnet werden können. Es empfiehlt sich, während des Referats Notizen zu machen, den Bewertungsbogen nach dem Unterricht auszufüllen und dem Referenten als Kopie in einer der nächsten Unterrichtsstunden auszuhändigen.
Die Gewichtung des Referats für die Gesamtnote im Fach Mathematik sollte dem einer gewöhnlichen Klassenarbeit entsprechen.
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