Wie in allen Materialien der Reihe „Reflexion über Sprache“ werden Cartoons und satirische Texte als Einstieg bzw. zur Auflockerung der Sprachbetrachtung benutzt. Motivierende Sprachbetrachtung sollte nicht zu früh zu viel Wert legen auf seminarhafte Systematik und universitären Jargon, sondern grundsätzliche Einsichten über Sprache vermitteln, die in der Alltagssprache und in literarischen Texten auffindbar sind und zu deren Verständnis beitragen.
Mehrere satirische Vorlagen (großer Cartoon, Glosse, Lexikon) bieten in Einheit 7 zunächst die Gelegenheit, grundsätzliche Merkmale von Ironie und Satire zu erarbeiten. Inhalt dieser Vorlagen sind zahlreiche fiktive „Sprachberufe“, die bei näherem Hinschauen jedoch gar nicht so fiktiv sind und deren ironische Beschreibung Merkmale öffentlichen Sprachgebrauchs und öffentlicher Rollenmerkmale aufdeckt. – Eigene kreative Beiträge der Schülerinnen und Schüler ergeben sich fast zwangsläufig... (auch ganz am Ende nach dem Kafka-Text)
Der Kafka-Text „Ein Hungerkünstler“ stellt auf ganz eigene Weise einen ganz merkwürdigen Beruf dar. Ein ausführliches Arbeitsblatt bietet Interpretationsansätze zum Gesamttext sowie eine detaillierte Sprachanalyse zum Textanfang. Dabei werden Kafka-typische sprachliche Indizien für unklare, verzwackte, unsichere Wahrnehmungen und Haltungen erarbeitet und kategorisiert.
Die Datei „Unterrichtsskizze...“ enthält Erläuterungen für Lehrerinnen und Lehrer zu Arbeitsaufträgen, Fachbegriffen und Sachzusammenhängen.
Auf eine Strukturierung in Form von Einzelstunden wird bewusst verzichtet. Die vorgeschlagene Reihenfolge der Arbeitsaufträge ermöglicht eine Stundengliederung je nach möglichem Arbeitstempo bzw. individuell vorgenommenen Vertiefungen.
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