Wie in allen Materialien der Reihe „Reflexion über Sprache“ werden Cartoons und satirische Texte als Einstieg bzw. zur Auflockerung der Sprachbetrachtung benutzt. Motivierende Sprachbetrachtung sollte nicht zu früh zu viel Wert legen auf seminarhafte Systematik und universitären Jargon, sondern grundsätzliche Einsichten über Sprache vermitteln, die in der Alltagssprache und in literarischen Texten auffindbar sind und zu deren Verständnis beitragen.
In Einheit 5 besteht das Hauptlernziel in grundlegenden Einsichten in (lexikalischen) Sprachwandel und ausgewählte Erscheinungsformen sowie Bedingungen.
Der Cartoon „Sprachfriedhof“ sowie ein satirisches „Lexikon“ machen zunächst eine Reihe von sprachlichen „Todesfällen“ bewusst.
Darauf folgende Arbeitsaufträge machen anhand von Wortmaterial (von „vollständig ausgestorben“ über „selten“ bis „(relativ)neu“) die chronologische Struktur von Lexik bewusst.
Weiteres Material dreht sich um die geographische Herkunft von Wörtern.
Ein satirischer Text gibt Anlass zur wertenden Reflexion über Sprachwandel (Trauer über „gestorbene“ Wörter?).
Die grammatische Analyse verschiedener Genitivformen anhand eines ausführlichen Merkblattes
- veranschaulicht Prozesse des Sprachwandels
- gibt Hinweise über Unterschiede von mündlichem und schriftlichem Sprachgebrauch
- liefert Grundlagen für den kreativen Schreibauftrag einer „Trauerrede“.
Die Datei „Unterrichtsskizze...“ enthält Erläuterungen für Lehrerinnen und Lehrer zu Arbeitsaufträgen, Fachbegriffen und Sachzusammenhängen.
Auf eine Strukturierung in Form von Einzelstunden wird bewusst verzichtet. Die vorgeschlagene Reihenfolge der Arbeitsaufträge ermöglicht eine Stundengliederung je nach möglichem Arbeitstempo bzw. individuell vorgenommenen Vertiefungen.
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