Wie in allen Materialien der Reihe „Reflexion über Sprache“ werden Cartoons und satirische Texte als Einstieg bzw. zur Auflockerung der Sprachbetrachtung benutzt. Motivierende Sprachbetrachtung sollte nicht zu früh zu viel Wert legen auf seminarhafte Systematik und universitären Jargon, sondern grundsätzliche Einsichten über Sprache vermitteln, die in der Alltagssprache und in literarischen Texten auffindbar sind und zu deren Verständnis beitragen.
Zu Beginn der Einheit 2 zeigt ein Cartoon „Sprachfestung“ zahlreiche typische Verhaltensweisen und Äußerungen von Personen auf, die sich hinter ihrer Position verschanzen und sich gegenüber jeglicher Verständigung immunisieren.
Die Situation wird kontrastiert mit Kafkas Kurztext „Der Nachbar“, was zu einer gegenseitigen inhaltlichen Erhellung von Cartoon und Text dient. Ein Arbeitsblatt „Übung zur Inhaltsangabe“ führt zur Präzisierung der inhaltlichen Ansätze; kreative Arbeitsaufträge sollen zur Hinterfragung der Sichtweisen dienen.
Weitere Aufschlüsse durch Kontrastierungen mit den vorliegenden satirischen Texten sind möglich.
In einer Lernzielanalyse werden detailliert sprachliche Indizien für die paranoiden Selbsttäuschungen des Erzählers aufgezeigt. Einen Schwerpunkt bildet dabei die systematisierte Betrachtung modaler Aspekte.
Die Datei „Unterrichtsskizze...“ enthält Erläuterungen für Lehrerinnen und Lehrer zu Arbeitsaufträgen, Fachbegriffen und Sachzusammenhängen.
Auf eine Strukturierung in Form von Einzelstunden wird bewusst verzichtet. Die vorgeschlagene Reihenfolge der Arbeitsaufträge ermöglicht eine Stundengliederung je nach möglichem Arbeitstempo bzw. individuell vorgenommenen Vertiefungen.
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