2 Materialien
eduki Qualität
120 Seiten






Kunstunterricht an der Berufsschule soll Gestaltung verständlich machen, praktische Fähigkeiten fördern und einen Bezug zur Arbeitswelt herstellen. Gleichzeitig brauchen Lehrkräfte Materialien, mit denen sich Unterricht nachvollziehbar planen, begleiten und bewerten lässt.
Das Sparpaket „Fachkomplett Berufsschule Kunst“ bündelt 20 Unterrichtsreihen zu zentralen Bereichen der angewandten Gestaltung: von Plakatgestaltung und Typografie über Produktfotografie und Verpackungsdesign bis hin zu Raumgestaltung und Ausstellungskonzeption.
Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten konkrete Gestaltungsaufträge, entwickeln eigene Ideen, erproben Varianten und überarbeiten ihre Ergebnisse anhand verständlicher Kriterien. So entstehen praktische Arbeiten, bei denen neben dem fertigen Produkt auch der Weg dorthin zählt.
Du erhältst 880 Seiten Unterrichtsmaterial mit Lernheften, Lehrerheften, Praxisprüfungen mit Erwartungshorizonten und ergänzenden Fallwerkstätten.
„Fachkomplett“ bezeichnet den Umfang dieses Materialpakets. Es handelt sich um eine vielseitige Sammlung für den Kunst- und Gestaltungsunterricht, nicht um die nachgewiesene vollständige Abdeckung eines bestimmten Landeslehrplans oder Ausbildungsberufs.
Das ist im Sparpaket enthalten
Jede der 20 Unterrichtsreihen umfasst vier getrennte PDF-Dateien:
22 Seiten Lernheft: verständliche Erklärungen, Gestaltungsaufträge, Hilfestellungen, Übungen und Reflexionsaufgaben.
12 Seiten Lehrerheft: Unterrichtsplanung, Hinweise zur Durchführung, Differenzierung, Lösungsvorschläge und Bewertungskriterien.
6 Seiten Praxisprüfung mit Erwartungshorizont: eine eigenständige Gestaltungsaufgabe mit einem Zeitrahmen von 90 Minuten und einem Bewertungsraster mit 40 Punkten.
4 Seiten Fallwerkstatt: ein zusätzlicher Anwendungsfall zum Übertragen, Vertiefen und Begründen gestalterischer Entscheidungen.
Damit enthält das Paket insgesamt 80 PDF-Dateien mit 880 Seiten. Die Materialien für Lernende und Lehrkräfte sind getrennt organisiert. Auch bei Prüfungen und Fallwerkstätten sind die Seiten für die Lehrkraft gesondert ausgewiesen.
Diese 20 Themen sind enthalten
Plakate mit Blickführung
Informationen ordnen, Aufmerksamkeit lenken und einen Veranstaltungsplakatentwurf entwickeln. Die Lernenden untersuchen, welche Botschaft zuerst wahrgenommen wird und wie Schrift, Kontrast und Anordnung zusammenwirken.
Typografie für Speisekarten
Schrift als Gestaltungsmittel einsetzen: Hierarchien aufbauen, Preise übersichtlich anordnen und eine lesbare Speisekarte gestalten.
Farbe als Orientierung
Farben gezielt für die Zuordnung von Bereichen nutzen. Buchstaben und Formen ergänzen die Farbgestaltung, damit Informationen auch ohne eindeutige Farbwahrnehmung verständlich bleiben.
Piktogramme als Zeichenfamilie
Bildzeichen vereinfachen und eine zusammengehörige Zeichenserie entwickeln. Im Mittelpunkt stehen Wiedererkennbarkeit, einheitliche Gestaltungsregeln und Verständlichkeit bei kleiner Darstellung.
Produktfotografie mit Tageslicht
Gegenstände mit Smartphone, Fensterlicht und einfachen Hilfsmitteln fotografieren. Perspektive, Hintergrund, Lichtführung und Bildausschnitt werden bewusst erprobt.
Storyboard für einen Kurzclip
Einen kurzen Handlungsablauf in verständliche Einzelbilder übersetzen. Die Lernenden planen Einstellungen, Detailansichten und Übergänge für einen Clip, der auch ohne gesprochene Erklärung nachvollziehbar ist.
Collage für ein Kulturheft
Eigene Bildfragmente kombinieren, Beziehungen zwischen Flächen herstellen und einen Titelbereich einplanen. Dabei entstehen Entwürfe zwischen Illustration und redaktioneller Gestaltung.
Hochdruck ohne Presse
Mit einfachen Materialien Druckformen entwickeln und mehrere Probedrucke auswerten. Positiv- und Negativformen, Spiegelung und Wiederholung werden praktisch erfahrbar.
Verpackungen aus Papier
Eine Papierbanderole passend zu einem vorgegebenen Produkt planen. Maße, Überlappung, Funktion und Gestaltung werden miteinander verbunden.
Markenzeichen aus Grundformen
Ein prägnantes Zeichen für einen fiktiven Betrieb entwickeln. Die Lernenden reduzieren Formen, prüfen Zwischenräume und testen die Wirkung in unterschiedlichen Größen.
Schaufenster im Modell
Produkte auf einer kleinen Präsentationsfläche wirkungsvoll anordnen. Höhenstaffelung, Blickfang und Akzentsetzung werden im Modell erprobt.
Leitsysteme für einen Messestand
Besucherinnen und Besucher durch klare Informationen und nachvollziehbare Wegführung unterstützen. Unterschiedliche Annäherungsrichtungen werden bei der Gestaltung berücksichtigt.
Textilmuster und Rapport
Ein wiederholbares Muster entwickeln und seine Wirkung in einer größeren Fläche prüfen. Anschlüsse an den Kachelrändern und die Verteilung von Formen stehen im Mittelpunkt.
Materialcollage für einen Raum
Farben, Oberflächen und Flächenanteile für eine gewünschte Raumwirkung auswählen. Die Lernenden übersetzen Begriffe wie „ruhig“ oder „warm“ in begründete Gestaltungsentscheidungen.
Raumzeichnen mit Fluchtpunkt
Einen einfachen Innenraum perspektivisch darstellen. Horizont, Fluchtpunkt und Tiefenlinien werden schrittweise auf Möbel und Raumformen angewendet.
Licht und Schatten inszenieren
Eine Papierplastik durch unterschiedliche Beleuchtung verändern. Die Lernenden vergleichen Lichtwirkungen und unterscheiden Eigen- und Schlagschatten.
Bildanleitungen entwickeln
Einen praktischen Vorgang in wenigen verständlichen Bildern erklären. Ein Anwendungstest zeigt, an welchen Stellen Informationen fehlen oder missverständlich sind.
Speisen illustrieren
Lebensmittel mit einer begrenzten Anzahl von Tonwerten darstellen. Form, Lichtführung und Wiedererkennbarkeit werden in kleinen Illustrationen trainiert.
Objektkunst aus Restmaterial
Aus geeigneten Restmaterialien eine eigenständige plastische Arbeit entwickeln. Materialwirkung, Verbindung, Standfestigkeit und visuelles Gleichgewicht werden gemeinsam betrachtet.
Eine Ausstellung kuratieren
Arbeiten auswählen, sinnvoll anordnen und durch kurze Beschriftungen erschließen. Die Lernenden entwickeln einen Rundgang und überprüfen, ob ihre Präsentation für Besucherinnen und Besucher nachvollziehbar ist.
Die Vorteile für deinen Unterricht
Berufsnahe Aufgaben mit nachvollziehbarem Zweck
Speisekarte, Produktfoto, Verpackung, Messestand oder Schaufenster: Viele Aufgaben greifen Gestaltungssituationen auf, die den Lernenden im beruflichen Alltag begegnen können. Die Projekte arbeiten mit fiktiven Auftragssituationen und machen deutlich, für wen und mit welchem Ziel gestaltet wird.
Erklären, ausprobieren und verbessern gehören zusammen
Die Materialien bestehen nicht nur aus Aufgabenblättern. Erklärungen und Hilfen führen in die jeweiligen Gestaltungsmittel ein. Anschließend wenden die Lernenden ihr Wissen an, vergleichen Varianten und überarbeiten ihre Ergebnisse.
Praktisches Arbeiten steht im Mittelpunkt
Es wird entworfen, gezeichnet, fotografiert, gedruckt, gebaut und präsentiert. Theorie unterstützt die praktische Arbeit und hilft dabei, gestalterische Entscheidungen verständlich zu begründen.
Auch mit überschaubarer Ausstattung einsetzbar
Viele Projekte lassen sich mit Papier, Karton, Stiften und geeigneten Restmaterialien durchführen. Für die Produktfotografie genügt ein Smartphone mit Tageslicht. Einzelne Reihen benötigen zusätzliche einfache Materialien; ein spezialisiertes Designstudio ist für die vorgesehenen Grundaufgaben nicht erforderlich.
Unterstützung für unterschiedliche Lernvoraussetzungen
Hilfestellungen, strukturierte Arbeitsschritte und Differenzierungshinweise erleichtern den Einstieg. Varianten und Transferaufgaben ermöglichen eine vertiefte Bearbeitung.
Gestaltung nachvollziehbar bewerten
Die Lehrerhefte und Prüfungen unterstützen eine kriterienbezogene Rückmeldung. Neben der visuellen Wirkung werden beispielsweise Verständlichkeit, Funktion, Umsetzung des Auftrags und Begründung der eigenen Entscheidungen berücksichtigt.
Planbarer Umfang und flexible Auswahl
Jede Reihe ist auf einen Kernumfang von acht Unterrichtsstunden à 45 Minuten ausgelegt. Hinzu kommt eine gesonderte Praxisprüfung von 90 Minuten. Du kannst einzelne Projekte auswählen oder mehrere Themen zu einem längeren Unterrichtsvorhaben verbinden. Die tatsächliche Dauer richtet sich nach Lerngruppe, Ausstattung und Bearbeitungstiefe.
Viele sinnvolle Verbindungen zwischen den Themen
Ein entwickeltes Markenzeichen kann Ausgangspunkt für eine Verpackung sein. Produktfotografien lassen sich in Plakatentwürfe einbeziehen. Arbeiten aus verschiedenen Reihen können abschließend in einer selbst kuratierten Ausstellung präsentiert werden.
Für wen eignet sich das Sparpaket?
Das Paket richtet sich an Lehrkräfte, die Kunst, Gestaltung oder entsprechende Projektangebote an Berufsschulen und berufsbildenden Schulen unterrichten.
Besonders geeignet ist es für Lerngruppen, die gestalterische Grundlagen anhand praktischer Aufgaben kennenlernen und anwenden sollen. Inhaltliche Anknüpfungspunkte bestehen beispielsweise zu Handel, Gastronomie, Handwerk, Dienstleistung und gestalterischen Berufsfeldern. Die Auswahl und Anpassung an den jeweiligen Bildungsgang erfolgt durch die Lehrkraft.
Häufige Fragen zum Sparpaket
Was enthält „Fachkomplett Berufsschule Kunst“?
Das Sparpaket enthält 20 Unterrichtsreihen mit insgesamt 880 Seiten. Zu jeder Reihe gehören ein Lernheft, ein Lehrerheft, eine Praxisprüfung mit Erwartungshorizont und eine ergänzende Fallwerkstatt.
Sind Lösungen und Erwartungshorizonte enthalten?
Ja. Die Lehrerhefte enthalten Lösungsvorschläge, Hinweise zur Besprechung und Bewertungskriterien. Jede Praxisprüfung verfügt über einen Erwartungshorizont und ein Bewertungsraster. Bei offenen Gestaltungsaufgaben beschreiben diese nachvollziehbare Qualitätsmerkmale und mögliche Lösungen.
Handelt es sich nur um Arbeitsblätter?
Nein. Die Reihen verbinden Erklärtexte, Aufgaben, praktische Übungen, Hilfestellungen und Reflexion. Hinzu kommen Unterrichtshinweise und Bewertungsmaterialien für die Lehrkraft.
Wie viele Unterrichtsstunden lassen sich damit gestalten?
Die 20 Reihen sind jeweils für acht Unterrichtsstunden à 45 Minuten konzipiert. Das ergibt einen geplanten Kernumfang von 160 Unterrichtsstunden. Die 20 separaten Praxisprüfungen umfassen jeweils weitere 90 Minuten. Die konkrete Durchführung kann je nach Lerngruppe kürzer oder länger ausfallen.
Müssen die Themen in einer bestimmten Reihenfolge unterrichtet werden?
Nein. Die Reihen können einzeln ausgewählt werden. Für zusammenhängende Vorhaben lassen sich passende Themen kombinieren, etwa Markenzeichen, Verpackung und Produktfotografie oder Raumzeichnung, Materialcollage und Ausstellungsgestaltung.
Brauchen die Schülerinnen und Schüler gestalterische Vorkenntnisse?
Die Reihen führen in die jeweiligen Grundlagen ein. Umfang und Anspruch sollten dennoch an die Lerngruppe angepasst werden. Die bereitgestellten Hilfen unterstützen den Einstieg; weiterführende Aufgaben ermöglichen eine anspruchsvollere Bearbeitung.
Wird spezielle Software benötigt?
Für die vorgesehenen Grundaufgaben ist keine kostenpflichtige Gestaltungssoftware erforderlich. Viele Arbeiten entstehen analog. Bei fotografischen Aufgaben wird ein Smartphone oder eine vergleichbare Kamera benötigt. Eine tatsächliche filmische Umsetzung des Storyboards ist optional.
Ist das Material für heterogene Klassen geeignet?
Die klaren Arbeitsschritte, Hilfestellungen und Differenzierungshinweise unterstützen den Einsatz in Lerngruppen mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Die Lehrkraft kann Aufgaben auswählen, den Umfang anpassen und einzelne Hilfen gezielt bereitstellen.
Können die Praxisprüfungen zur Leistungsbewertung eingesetzt werden?
Sie sind als Vorschläge für schulische Leistungsüberprüfungen angelegt. Vor dem Einsatz sollten Aufgaben, Bearbeitungszeit und Bewertungsmaßstab mit den Vorgaben des eigenen Bildungsgangs und den schulischen Absprachen abgeglichen werden.
Deckt das Paket einen bestimmten Lehrplan vollständig ab?
Eine vollständige Lehrplanabdeckung wird nicht zugesichert. Das Paket bietet eine breite Auswahl zentraler Themen der angewandten Gestaltung. „Fachkomplett“ ist die Bezeichnung der umfangreichen Materialsammlung.
Welche Rolle spielen Bilder und Grafiken?
Die Materialien nutzen themenbezogene schematische Illustrationen und visuelle Beispiele zur Unterstützung der Aufgaben. Ergänzend eingesetzte KI-generierte Motivbilder sind als solche gekennzeichnet.
Warum lohnt sich das Gesamtpaket?
Du erhältst eine zusammenhängend aufgebaute Sammlung für unterschiedliche Gestaltungsbereiche. Wiederkehrende Abläufe erleichtern die Unterrichtsorganisation, während die Themen vielfältige praktische Ergebnisse ermöglichen. Unterrichtsmaterial, Lehrerhinweise und Bewertungsgrundlagen liegen für alle 20 Reihen gebündelt vor.
Ein Plakat hat oft nur wenige Sekunden, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Aber was bleibt tatsächlich hängen: das große Schmuckelement, der Veranstaltungstitel oder die Uhrzeit? In dieser Unterrichtsreihe zur Plakatgestaltung an der Berufsschuleentwickeln die Lernenden ein Veranstaltungsplakat und überprüfen seine Wirkung mit einem kurzen Wahrnehmungstest.Der berufliche Auftrag kommt von einem fiktiven Kulturhaus: Für einen Druckabend sollen Anlass, Termin und Ort schnell erfassbar sein. Mit Schwarz und einer einzigen Akzentfarbe gestalten die Schülerinnen und Schüler zwei Varianten. Sie untersuchen, wie Schriftgröße, Abstand und Anordnung eine Informationshierarchie erzeugen. Zwei gezeichnete Vergleichsentwürfe helfen, Beobachtungen zu formulieren und am Bild zu belegen.Anschließend zeigen die Teams ihr Plakat für zwei Sekunden und prüfen, welche Angaben die Testpersonen erinnern. Der Befund wird zum Ausgangspunkt einer gezielten Überarbeitung. So entsteht ein nachvollziehbarer Gestaltungsprozess vom Briefing bis zur Präsentation.Enthalten sind 44 Seiten:Lernheft mit Entwurfsflächen, Lehrerhandreichung mit Stundenplanung und Musterantworten, praktische Prüfung mit Erwartungshorizont sowie eine zusätzliche Fallwerkstatt.Welche Ausstattung wird benötigt?Papier, Marker, Schere und Kleber genügen. Der Entwurf kann zunächst auf A4 entstehen; Gestaltungssoftware ist nicht erforderlich.Wie wird die Arbeit bewertet?An der erkennbaren Informationshierarchie, der Lesbarkeit und einer begründeten Überarbeitung. Die praktische Prüfung enthält ein 40-Punkte-Raster.
Klassenstufen: BS: AVJ, BS: BFS I
Drei Produkte stehen im Schaufenster, doch das Preisschild zieht den ersten Blick auf sich. Ein höherer Sockel löst das Problem nicht automatisch. In dieser Unterrichtsreihe zur Schaufenstergestaltung entwickeln die Lernenden eine Warenpräsentation und prüfen, was aus der Kundenperspektive tatsächlich sichtbar wird.Ein fiktiver Schreibwarenladen möchte handgebundene Hefte ausstellen. Ein großes Heft bildet den Schwerpunkt, zwei kleinere begleiten es. Mit höchstens drei Höhen und einer Akzentfarbe planen die Teams eine kleine Bühne. Dabei untersuchen sie Gruppierung, Tiefenstaffelung und die Wirkung des Hintergrunds.Die Anordnung wird von vorne und schräg von der Seite betrachtet. Andere Lernende nennen das zuerst erinnerte Produkt. So werden Entscheidungen überprüfbar: Unterstützt die Dekoration das Hauptprodukt? Verdeckt ein Schild dessen Einband? Ist der Schwerpunkt auch aus der seitlichen Blickrichtung erkennbar?44 Seiten begleiten Planung, Modellbau, Erprobung und Übergabe. Enthalten sind Lehrerheft, Fallwerkstatt und eine praktische Prüfung mit konkretem Lösungsvorschlag und Bewertungsraster.Wird ein echtes Schaufenster benötigt?Nein. Ein Schuhkarton oder eine Faltbühne, Papierquader und Karton genügen für das Modell.Welche Berufe spricht die Reihe besonders an?Einzelhandel, Dekoration und gestaltungsbezogene Bildungsgänge. Die zentrale Aufgabe bleibt die begründete Warenpräsentation aus Sicht der Betrachtenden.
Klassenstufen: BS: BFS I, BS: BFS II
Ein abgefallener Knopf wird wieder angenäht. Für einen kurzen Clip ist das eine einfache Handlung – bis beim Schnitt plötzlich unklar wird, welcher Gegenstand zu welchem Kleidungsstück gehört. Dieses Unterrichtsmaterial zum Storyboard zeigt, wie sich verständliches filmisches Erzählen bereits vor dem Dreh planen lässt.Für ein fiktives Reparaturcafé entwickeln die Lernenden vier Panels für einen zwölfsekündigen stummen Clip. Sie planen Anfangszustand, entscheidenden Handgriff und Ergebnis. Dabei entscheiden sie, wann eine größere Einstellung Orientierung bietet und wann ein Detail notwendig wird.Die Klasse untersucht Bildanschlüsse, Bewegungsrichtungen und die Verteilung der verfügbaren Zeit. Andere Teams erhalten die Bilder ohne Nummerierung und rekonstruieren die Handlung. Wo unterschiedliche Reihenfolgen entstehen, müssen die Übergänge genauer gestaltet werden.Das 44-seitige Materialpaket enthält ein Lernheft mit Entwurfsflächen, eine Lehrerhandreichung mit Musterdeutungen, eine Fallwerkstatt und eine praktische Prüfung mit Erwartungshorizont.Muss der Clip tatsächlich gedreht werden?Nein. Das bewertbare Hauptprodukt ist das Storyboard. Ein Dreh kann die Planung anschließend praktisch überprüfen.Was lernen die Schülerinnen und Schüler über Filmsprache?Sie setzen Einstellungsgrößen, Bildanschlüsse und Zeitangaben gezielt ein und begründen, welche Information jedes Bild für das Verständnis der Handlung liefert.
Klassenstufen: BS: AVJ, BS: BFS I
Ein Keramikbecher soll online verkauft werden. Ein Foto muss seine Form verständlich zeigen, ein zweites seine Oberfläche. Welche Ansicht macht den Henkel erkennbar? Welches Licht lässt die Glasur sichtbar werden? Diese Unterrichtsreihe zur Produktfotografie verbindet fotografische Gestaltung mit einem nachvollziehbaren Kundenauftrag.Die Lernenden arbeiten mit einem Becher, einem neutralen Hintergrund und Tageslicht. Sie untersuchen, wie Kamerahöhe, Standpunkt und Lichtrichtung die Darstellung verändern. Weißer Karton dient als einfacher Aufheller. Statt mehrere Bedingungen gleichzeitig zu verändern, dokumentieren die Teams jeweils einen gezielten Eingriff.Die Aufnahmen werden auf ihren Informationswert geprüft: Kann eine andere Person allein anhand des Fotos die Silhouette nachvollziehen? Welche Oberflächeneigenschaft ist tatsächlich sichtbar? Aus den Beobachtungen entsteht eine überarbeitete Bildserie mit begründeter Auswahl.Enthalten sind 44 Seiten mit Lehrtexten, schematischen Bildstudien, Aufnahmeplanung, Testprotokollen, Lehrerhinweisen, Fallwerkstatt und praktischer Leistungsaufgabe mit Erwartungshorizont.Ist eine professionelle Kamera erforderlich?Nein. Eine Handykamera, Fensterlicht, Papier und ein weißer Karton genügen für den vorgesehenen Auftrag.Werden Filter oder Bildbearbeitungsprogramme benötigt?Der Schwerpunkt liegt auf Entscheidungen bei der Aufnahme. Die Lernenden verändern Licht und Standpunkt und erklären, welche Produktinformation dadurch deutlicher wird.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 1, BS: Lehrjahr 2
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