Material für Grundschule und Förderschule · Psychologe (M.Sc.)
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Notfallplan Autismus: Was tun bei Meltdown, Shutdown oder Wutausbruch? Infokarte, Plan pro Kind mit den Eltern, Kinderseite, Vertretungskarte.
Wenn ein Kind schreit, wegläuft oder plötzlich erstarrt, zählt der Moment: Was tun, was lassen? Und war das ein Meltdown, ein Shutdown oder ein Wutausbruch? Dieses Heft gibt Ihnen klare Schritte für den Moment und einen Plan für die ruhigen Zeiten, den Sie mit Eltern, Kind und Team erstellen, damit in einer schwierigen Situation alle wissen, was vereinbart ist.
Infokarte zum Aushängen, auch auf A3: „Jetzt gilt immer“ in fünf Schritten, Meltdown, Shutdown und Wutausbruch im Vergleich, was tun, wenn ein Kind wegläuft
Vier Phasen auf einen Blick: vorbeugen, früh reagieren, sichern, erholen lassen; dazu „An einen Anfall denken“
Notfallplan für ein Kind (3 Seiten): Kommunikation, Stärken, Auslöser, Frühzeichen, Nähe und Berührung, ruhiger Ort, was in der Krise hilft und was nicht, wer macht was, Weglaufen (Raum oder Gelände verlassen), Medizinisches, Kontakte, Erholung und Rückkehr, nach dem Vorfall, Abstimmung und Einverständnis
Kinderseite „Mein Plan“ mit Bildern zum Ankreuzen und einer kleinen Karte, die das Kind behält
Drei Karten: Vertretungskarte, Hilfekarte für den Klassenraum, Taschenkarte für Aufsicht und Mensa
Rückblick im Team ohne Schuldfrage, mit Bildern für das Gespräch mit dem Kind
So nutzen Sie das Heft: fünf Schritte, Sicherheit und Recht in Deutschland (keine Rechtsberatung), Festhalten ist riskant, Datenschutz
Was wir wissen und was nicht: der Forschungsstand ehrlich erklärt, mit allen Quellen
Infokarte im Team besprechen. Den Plan mit den Eltern ausfüllen (45 bis 60 Minuten; Teil 1 vorher mitgeben, die Felder 6, 8 und 9 bereitet das Schulteam vor). Die Vertretungskarte an die Stellen geben, denen die Eltern zugestimmt haben. Nach einem Vorfall: Rückblick in etwa 15 Minuten, dann Plan und Karten anpassen.
Fachlich ehrlich: Ob ein Ausbruch ein Meltdown oder ein Wutausbruch ist, lässt sich im Moment oft nicht sicher sagen. Die Unterscheidung ist eine Praxisregel, kein Test; die Tabelle auf der Infokarte nennt mögliche Hinweise, keine sichere Zuordnung. Im Zweifel gilt: Sicherheit und Ruhe zuerst. Festhalten und Einschließen sind keine Methode.
Nutzung: Die Lizenz gilt für Ihren Unterricht. Ausgefüllte Pläne und Karten eines Kindes dürfen alle nutzen, die an Ihrer Schule mit diesem Kind arbeiten, soweit die Eltern zugestimmt haben. Die Datei selbst bitte nicht weitergeben; für Team oder Schule bietet eduki Team- und Schullizenzen.
Der Plan eignet sich auch für Kinder ohne Diagnose. Für Klasse 1 bis 10, Förderschule und Schulbegleitung.
Herausgegeben von einem Psychologen (M.Sc.) mit Schwerpunkt Autismus. Mit KI erstellt, von getrennten KI-Prüfern gegen die Quellen geprüft. Das Heft orientiert sich an der S3-Leitlinie Autismus von 2021 (individuelle Krisenpläne) und an Berichten autistischer Menschen. Ob es selbst wirkt, ist nicht untersucht.
Passt dazu (kostenlos, Reihe „Erst verstehen.“): Reizüberflutung erkennen (Nr. 06), ABC-Beobachtungsbogen (Nr. 01), Pausenkarte (Nr. 02).
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