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Dieses praxisnahe Arbeitsblatt knüpft direkt an mein Arbeitsblatt „Einstellungsgrößen“ (#2249140) an und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, die zuvor erarbeiteten Begriffe unmittelbar praktisch anzuwenden.
Anhand einer einfachen, vorgegebenen Szene drehen die Schülerinnen und Schüler drei Aufnahmen mit dem eigenen Smartphone. Die Handlung und der Ablauf bleiben dabei bewusst identisch – nur die Einstellungsgröße wird verändert: Totale, Halbnahe und Großaufnahme.
Anschließend vergleichen die Gruppen ihre Aufnahmen und untersuchen, wie die unterschiedliche Einstellungsgröße die Wahrnehmung der Szene verändert. Dabei setzen sie sich unter anderem damit auseinander, worauf die jeweilige Aufnahme die Aufmerksamkeit lenkt, welche Wirkung die Einstellungsgrößen erzeugen und warum sich insbesondere die Großaufnahme zur Darstellung von Emotionen eignet.
Das Arbeitsblatt verbindet damit Filmtheorie und praktische Medienarbeit und eignet sich besonders für den Unterricht in Deutsch, Kunst, Medienbildung oder Film-/Videoprojekten. Die Übung ist mit wenig Vorbereitung und ausschließlich mit Smartphones durchführbar.
Wichtig: Ich lasse die Schülerinnen und Schüler hier in einem geschützten Rahmen etwas filmen und es wird nur in der Gruppe gezeigt, wenn man sich damit wohlfühlt. Ich achte außerdem darauf, dass möglichst alles nach der Stunde wieder gelöscht wird.
Auf der sicheren Seite ist man, wenn man vorher einmal von den Eltern ein OK in Form einer DSGVO-konformen Einverständniserklärung einholt, sodass man im Unterricht auch praktische Übungen machen kann.
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