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Diese vollständige Unterrichtsreihe umfasst 7 ausgearbeitete Unterrichtsstunden zur Identitätsentwicklung unter digitalen Bedingungen für Erziehungswissenschaft/Pädagogik in der Oberstufe.
Die Reihe beginnt mit Selbstdarstellung und Selbstfindung und untersucht den Zusammenhang von Selbstentwurf und Rückmeldung. Anschließend werden Rückmeldung, Anerkennung und Selbstwert differenziert betrachtet, bevor mit Mead und Krappmann die Rollenübernahme und Identitätsbalance im digitalen Raum analysiert wird.
Die Chancenseite als eigenständige fachliche Analyse, nicht als Gegenstück zur Risikoperspektive. Geprüft werden drei Leistungen digitaler Räume: Zugehörigkeit jenseits des örtlich Verfügbaren, Ausdruck eines eigenen Anspruchs und Erprobung von Selbstentwürfen.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Mediale Selbstdarstellung wird nicht moralisch bewertet, sondern als Leistung der Identitätsarbeit analysiert. Im Zentrum steht die Kette Selbstentwurf – Darstellung – Rückmeldung – Selbstbild.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Identität entsteht, indem eine Person die Perspektive anderer auf sich selbst einnimmt. Die Stunde arbeitet mit den interaktionistischen Bezugstheorien von George Herbert Mead und Lothar Krappmann und überträgt sie auf digitale Öffentlichkeiten.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Untersagen, Begleiten und Befähigen werden als drei Handlungslogiken mit je eigenem Menschenbild und Zeithorizont rekonstruiert. An drei Entscheidungen eines pädagogischen Teams wird geprüft, welche Nebenfolgen eine Maßnahme hat und wie Schutz und Selbstbestimmung abzuwägen sind.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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