





Diese vollständig ausgearbeitete Oberstufenklausur behandelt Bismarcks Sozialpolitik und die Herausbildung des Sozialstaats im Deutschen Kaiserreich anhand eines Darstellungstextes von Hans-Ulrich Wehler.
Im Mittelpunkt steht Wehlers kritische Deutung der bismarckschen Sozialversicherungspolitik: Diente sie tatsächlich der Verbesserung der Lebensbedingungen der Arbeiterschaft – oder war sie vor allem ein machtpolitisches Instrument zur Bindung der Arbeiter an Staat und Kaiserreich?
Die Klausur umfasst drei Aufgaben in den Anforderungsbereichen I–III:
• Analyse des Darstellungstextes von Hans-Ulrich Wehler
• historische Einordnung der Sozialpolitik Bismarcks und ihrer Zusammenhänge
• kritische Auseinandersetzung mit Wehlers Deutung der bismarckschen Sozialversicherungspolitik
Thematische Schwerpunkte sind unter anderem:
• Soziale Frage im 19. Jahrhundert
• Bismarcks Sozialpolitik
• Krankenversicherung, Unfallversicherung und Altersversicherung
• Sozialistengesetz
• Arbeiterbewegung
• Gewerkschaften
• Aufstieg der Sozialdemokratie
• Stellung der Arbeiterschaft im Kaiserreich
• Sozialversicherung als Instrument staatlicher Integrationspolitik
• Erfolge und Grenzen des bismarckschen Sozialstaats
Enthalten ist ein ausführlicher Erwartungshorizont mit insgesamt 100 Punkten:
Die Klausur eignet sich besonders für einen Geschichte-Leistungskurs der Q1 und kann als reguläre Klausur, Nachschreibklausur oder zur gezielten Klausurvorbereitung eingesetzt werden.
Textgrundlage ist ein Auszug aus Hans-Ulrich Wehlers „Das Deutsche Kaiserreich 1871–1918“.
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