Vorschau - Stundenentwürfe - Sozialer Wandel und Politik – PoWi E-Phase, Bundle - Deckblatt
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Stundenentwürfe - Sozialer Wandel und Politik – PoWi E-Phase, Bundle - Die Rabenkiste - Deckblatt
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Beschreibung

Fünf fertige Doppelstunden für die Einführungsphase, zusammen 70 Seiten: Grundlagen des sozialen Wandels und danach Familien-, Bildungs-, Geschlechter- und Migrationspolitik. Ein Analyseraster, das in allen vier Politikfeldern wiederkehrt, durchgehend Partnerarbeit und in jeder Einheit ein Selbsttest über zwanzig Punkte mit Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. Alle zehn PDF farbig und schwarzweiß.

Beschreibung

Ein Analyseraster, vier Politikfelder, fünf fertige Doppelstunden.
Und in jeder Einheit ein Test, den die Klasse selbst auswertet.

Das Bundle deckt das Themenfeld „Herausforderungen des sozialen Wandels für die Politik“ vollständig ab: die Grundlagen und danach vier Politikfelder, jeweils mit Interessen, Konflikten und Lösungsansätzen.
Alle Zahlen stehen mit Institution und Erhebungsjahr im Heft. Was nicht belegt ist, steht ausdrücklich als solches drin.

Die fünf Einheiten

1 · Was sich ändert — und warum das Politik betrifft.
Demografie, Individualisierung, Pluralisierung der Lebensformen. Politikfeld, policy, politics, polity, Zielkonflikt.
Diese Einheit liefert das Analyseraster in sechs Schritten und die vier Instrumententypen.

2 · Familienpolitik: Wer soll die Kinder betreuen?
Art. 6 GG, Elterngeld, Rechtsanspruch nach § 24 SGB VIII, Ganztagsanspruch, Betreuungsquoten, Alleinerziehende.
Streitfrage: Geld oder Plätze?

3 · Bildungspolitik: Warum die Postleitzahl mitentscheidet.
Kulturhoheit, Startchancen, DigitalPakt 2.0, PISA 2025, IQB-Bildungstrend, Bildungstrichter, Lehrkräftebedarf.
Streitfrage: verbindliche Grundschulempfehlung?

4 · Geschlechterpolitik: 16 Prozent — und was dahintersteckt.
Art. 3 GG, Gender Pay Gap bereinigt und unbereinigt, Care Gap, Pension Gap, Führungspositionen, Entgelttransparenz.
Streitfrage: gesetzliche Quote?

5 · Migrationspolitik: zwischen Bedarf und Begrenzung.
Art. 16a GG, Asylzahlen, Königsteiner Schlüssel, Fachkräfteeinwanderung, Arbeitsmarktintegration.
Streitfrage: Integrationskurse kürzen?

Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich ist

Schätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.
Vier Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit verglichen. Dann kommt der Test.
Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.

Durchgehend Partnerarbeit.
Der Materialteil ist für zwei gebaut: A liest die eine Position, B die andere, und beide erklären sie sich gegenseitig.
Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.

Test holen — und selbst auswerten.
Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte, überwiegend Zuordnungs-, Ankreuz-, Richtig-Falsch- und Lückenaufgaben, dazu eine Erläuterungsaufgabe.
Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.
Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort in sieben Stufen, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.

Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.
Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.

Die Zeiten.
10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.
Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.

Warum das als Reihe funktioniert

Einheit 1 liefert das Werkzeug, die anderen wenden es an.
Befund — Problem — Interessen — Zielkonflikt — Instrumente — Wirkung.
Wer alle fünf Einheiten unterrichtet, hat dasselbe Raster viermal benutzt — und die Klasse kann es am Ende auf ein Politikfeld übertragen, das im Material gar nicht vorkommt.

Die Methode bleibt gleich, damit der Inhalt Platz hat.
Der Ablauf muss nur einmal erklärt werden. Ab der zweiten Einheit weiß die Klasse, was kommt.
Das ist kein Methodenfeuerwerk, sondern Absicht.

Frei kombinierbar.
Die Einheiten 2 bis 5 setzen einander nicht voraus.
Wer nur zwei Politikfelder braucht, unterrichtet Einheit 1 und zwei weitere.

Was in jeder Einheit steckt

  • 14 Seiten, farbig und in einer eigenen Schwarzweiß-Fassung

  • Verlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben und Sozialformen

  • Befundseite mit vier Zahlen, jeweils mit Institution und Erhebungsjahr

  • Dreiteilung belegt / uneinheitlich / nicht belegt als Grafik

  • Akteursseite mit sechs Interessen und drei Zielkonflikten

  • M1 Schätzeinstieg, M2 Grundlagentext, M3 mit zwei belegbaren Positionen

  • Analyseraster in sechs Schritten zum Ausfüllen

  • Sicherungsseite zum Zielkonflikt

  • Test über zwei Seiten, zwanzig Punkte

  • Erwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur Selbstkorrektur

  • Prozenttabelle in sieben Stufen und Selbsteinschätzungsliste

  • Quellenseite mit Rechtsstand

Dazu eine einseitige Paketübersicht, die jedem Einzelmaterial beiliegt.

Für wen

Politik und Wirtschaft in der Einführungsphase, Klasse 10 oder 11, Gymnasium und Gesamtschule.
Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Befundlage brauchen.
Der Landesbezug betrifft Hessen; alles Übrige ist bundesweit einsetzbar.

Format

  • 10 PDF-Dateien: fünf Einheiten, jeweils farbig und schwarzweiß, je 14 Seiten, A4

  • Paketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweiß

  • die Schwarzweiß-Fassungen sind eigens gesetzt, nicht nur entfärbt

  • alle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware

Hinweis

Stand der Recherche und Rechtsstand: September 2026.
Statistiken werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Zahl das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.
Die Politikfelder Bildung und Migration verändern sich schnell; jede Einheit nennt auf der Quellenseite, welche Werte fortgeschrieben werden.
Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und keine Rechtsberatung.

Sozialer Wandel und Politik – PoWi E-Phase, Bundle

22,99 €
Gesamtwert des Pakets: 29,95 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
  • Umfang:
    5 Materialien
  • Materialtyp:
    Stundenentwürfe, Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter

Materialien in diesem Paket (5)

29 Seiten

Migrationspolitik – PoWi Einführungsphase

14-seitiges Material für eine Doppelstunde in der Einführungsphase: Asylrecht, Asylzahlen, Königsteiner Schlüssel, Fachkräfteeinwanderung und Arbeitsmarktintegration — streng an belegten Zahlen entlang und ohne politische Wertung. Durchgehend Partnerarbeit, mit Schätzeinstieg, zwei belegbaren Positionen und einem Selbsttest über zwanzig Punkte mit Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. PDF farbig und schwarzweiß.BeschreibungDie Zahl der Asylerstanträge ist 2025 um 50,7 Prozent gesunken. Neun Jahre nach dem Zuzug sind 64 Prozent der Geflüchteten beschäftigt.Kein Politikfeld wird so oft mit erfundenen Zahlen diskutiert wie dieses — diese Einheit arbeitet ausschließlich mit belegten.Und sie sagt ausdrücklich, wo die Forschung keine gemeinsame Antwort hat.Für die fiskalische Bilanz der Zuwanderung gibt es keinen konsensfähigen Wert, weil die Studien mit verschiedenen Methoden rechnen. Im Unterricht ist dieser Methodenstreit ergiebiger als jede Einzelzahl.Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich istSchätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.Vier Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit verglichen. Dann kommt der Test.Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.Durchgehend Partnerarbeit.Der Materialteil ist für zwei gebaut: A liest die eine Position, B die andere, und beide erklären sie sich gegenseitig.Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Test holen — und selbst auswerten.Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte, überwiegend Zuordnungs-, Ankreuz-, Richtig-Falsch- und Lückenaufgaben, dazu eine Erläuterungsaufgabe.Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort in sieben Stufen, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.Die Zeiten.10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.Die BausteineM1 · Erst schätzen, dann nachsehen.Vier Zahlen: Asylerstanträge 2025, ihr Rückgang gegenüber 2024, die Beschäftigungsquote nach neun Jahren und die Aufnahmen in der hessischen Erstaufnahme in Gießen.Bei keinem anderen Thema der Reihe liegen die Schätzungen so weit daneben — und zwar in beide Richtungen.M2 · Wer einreisen darf und wer bleiben kann.Art. 16a GG und die Drittstaatenregelung, Asylerstanträge und Gesamtschutzquote von 2023 bis 2026, der Königsteiner Schlüssel mit dem Anteil Hessens.Dazu das Fachkräfteeinwanderungsgesetz mit seinen drei Wegen, die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts von 2024 und die Rücknahme der Dreijahresregel im Oktober 2025, das reformierte europäische Asylsystem seit Juni 2026 und die Arbeitsmarktintegration nach Aufenthaltsdauer.M3 · Eine Haushaltsfrage, zwei belegbare Antworten.Im Februar 2026 wurde der Zugang zu den Integrationskursen beschränkt, um rund 350 Millionen Euro einzusparen. War das richtig?Beide Seiten rechnen — sie rechnen nur über verschiedene Zeiträume und verschiedene Haushaltstitel.Beide mit Belegen, beide mit einer ausgewiesenen Schwachstelle.Was dieses Material anders machtEs wertet nicht.Die Streitfrage ist bewusst eine Haushaltsfrage. Beide Seiten werden von Verbänden vertreten, die sich nicht in ein Lager sortieren lassen.Auf Seite 2 steht die Regel, mit der die Stunde sachlich bleibt: Jede Behauptung braucht eine Zahl aus dem Material. Wer keine hat, stellt eine Frage statt einer These.Eine Befundseite, die auch sagt, was nicht belegt ist.Belegt: dass die Beschäftigung mit der Aufenthaltsdauer steigt — gemessen über zehn Jahre.Uneinheitlich: ob die Grenzkontrollen den Rückgang der Anträge bewirkt haben; dafür kommen mehrere Ursachen zugleich in Betracht.Nicht belegt: dass die Höhe der Sozialleistungen die Zahl der Anträge steuert. In der herangezogenen Forschung liegt dazu kein belastbarer Nachweis vor, und deshalb steht auch keine Zahl im Heft.Rechtsstand mit Datum.Die Rechtslage hat sich zwischen 2024 und 2026 mehrfach geändert. Jede Änderung steht im Material mit dem Datum, an dem sie wirksam wurde.So lässt sich vor dem nächsten Einsatz in fünf Minuten prüfen, was noch gilt.Ein Test, der wirklich lösbar ist.Jede Angabe steht auf den Schülerseiten; M2, M3 und das eigene Raster dürfen offen liegen.Der Erwartungshorizont sagt bei der offenen Aufgabe ausdrücklich, dass keine der beiden Seiten als unehrlich gewertet werden darf — beide Belege stammen aus geprüften Quellen.Was drin istDeckblatt mit KurzübersichtVerlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben, Sozialformen und MaterialverweisenBefundseite mit vier Zahlen, jeweils mit Institution und Erhebungsjahr, dazu die Dreiteilung belegt / uneinheitlich / nicht belegtAkteursseite: sechs Akteure mit Interesse und Grund, drei Zielkonflikte und die vier Instrumententypen im Politikfeld MigrationM1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehenM2 Grundlagentext für die Think-Phase, mit Aufgabe, Merksatz und StolperstelleM3 A und M3 B: Integrationskurse kürzen oder ausbauen — zwei belegbare Positionen, beide ökonomisch begründetAnalyseraster in sechs Schritten zum AusfüllenSicherungsseite: Kürzen oder ausbauen — worüber wird gerechnet?Test über zwei Seiten, zwanzig PunkteErwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur SelbstkorrekturProzenttabelle in sieben Stufen und SelbsteinschätzungslisteQuellenseite mit Institution, Erhebungsjahr und RechtsstandFür wenPolitik und Wirtschaft in der Einführungsphase, Klasse 10 oder 11, Gymnasium und Gesamtschule.Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Befundlage brauchen.Der Landesbezug betrifft Hessen; alles Übrige ist bundesweit einsetzbar.Die ganze ReiheDiese Einheit gehört zur Reihe „Sozialer Wandel und Politik“ — fünf Doppelstunden für die Einführungsphase:1 — Was sich ändert, und warum das Politik betrifft2 — Familienpolitik: Wer soll die Kinder betreuen?3 — Bildungspolitik: Warum die Postleitzahl mitentscheidet4 — Geschlechterpolitik: 16 Prozent und was dahintersteckt5 — Migrationspolitik: zwischen Bedarf und BegrenzungEinheit 1 liefert das Analyseraster, die Einheiten 2 bis 5 wenden es an und sind danach frei kombinierbar.Als Bundle gibt es alle fünf Einheiten günstiger. Die Paketübersicht liegt jedem Einzelmaterial bei.FormatPDF in Farbe, 14 Seiten, A4PDF in Schwarzweiß, 14 Seiten, A4, für den Kopierer — eigens gesetzt, nicht nur entfärbtPaketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweißalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftwaredie Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die LehrkraftHinweisStand der Recherche und Rechtsstand: September 2026.Statistiken werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Zahl das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.Die Rechtslage in diesem Politikfeld ändert sich schnell. Vor dem Einsatz kurz prüfen: Stand der Binnengrenzkontrollen, Umsetzung des reformierten europäischen Asylsystems und die aktuellen Asylzahlen des BAMF. Die Struktur der Einheit bleibt davon unberührt.Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und keine Rechtsberatung.

Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)

Politik/Sozialkunde
5,99 €
29 Seiten

Geschlechterpolitik – PoWi Einführungsphase

14-seitiges Material für eine Doppelstunde in der Einführungsphase: was der Gender Pay Gap misst und was nicht — und warum beide Seiten der Quotendebatte denselben Artikel des Grundgesetzes zitieren. Durchgehend Partnerarbeit, mit Schätzeinstieg, zwei belegbaren Positionen aus der Sachverständigenanhörung des Bundestags und einem Selbsttest über zwanzig Punkte mit Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. PDF farbig und schwarzweiß.BeschreibungDer Gender Pay Gap lag 2025 unbereinigt bei 16 und bereinigt bei 6 Prozent.Das Statistische Bundesamt sagt selbst, dass der zweite Wert keine Diskriminierung misst, sondern eine Obergrenze dafür ist.Geschlechterpolitik im Unterricht kippt schnell in eine Meinungsrunde.Dieses Material verhindert das, indem die Klasse zuerst versteht, was die 16 Prozent messen. Erst danach kommt die Streitfrage.Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich istSchätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.Vier Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit verglichen. Dann kommt der Test.Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.Durchgehend Partnerarbeit.Der Materialteil ist für zwei gebaut: A liest die eine Position, B die andere, und beide erklären sie sich gegenseitig.Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Test holen — und selbst auswerten.Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte, überwiegend Zuordnungs-, Ankreuz-, Richtig-Falsch- und Lückenaufgaben, dazu eine Erläuterungsaufgabe.Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort in sieben Stufen, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.Die Zeiten.10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.Die BausteineM1 · Erst schätzen, dann nachsehen.Vier Zahlen: unbereinigter und bereinigter Verdienstabstand, Frauenanteil an Führungskräften, Frauenanteil im Bundestag.Die ersten beiden beschreiben denselben Sachverhalt und unterscheiden sich um mehr als das Doppelte. Genau darum geht es.M2 · Was der Gender Pay Gap misst.Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG verpflichtet den Staat, auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken. Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG verbietet, jemanden wegen des Geschlechts zu benachteiligen oder zu bevorzugen.Dazu die Zerlegung des Abstands nach Beruf, Branche, Arbeitszeit und Anforderungsniveau, der Verdiensteinbruch von Müttern nach der Geburt des ersten Kindes, der Gender Pension Gap und die vier Instrumente von den Partnermonaten bis zur EU-Entgelttransparenzrichtlinie.M3 · Eine Frage, zwei belegbare Antworten.Soll der Gesetzgeber feste Geschlechterquoten für Führungspositionen vorschreiben?Die Argumente stammen aus der Sachverständigenanhörung des Familienausschusses des Bundestags. Beide Seiten zitieren Art. 3 GG — nur verschiedene Absätze.Beide mit Belegen, beide mit einer ausgewiesenen Schwachstelle.Was dieses Material anders machtErst messen, dann bewerten.Die Zahlen sind unstrittig. Strittig ist, ob die erklärenden Faktoren als Erklärung gelten dürfen oder selbst erklärungsbedürftig sind.Wer diese Unterscheidung kennt, argumentiert auf beiden Seiten anders.Die Quotenfrage wird nicht entschieden.Beide Positionen erhalten gleich viel Raum, gleich starke Belege und je eine ausgewiesene Schwachstelle.Der Zielkonflikt zwischen Förderauftrag und Bevorzugungsverbot lässt sich nicht wegdiskutieren — und genau das ist der Lerninhalt.Eine Befundseite, die auch sagt, was nicht belegt ist.Belegt: dass Beruf, Branche, Arbeitszeit und Elternschaft den Abstand größtenteils erklären.Uneinheitlich: wie stark Normen und wie stark Institutionen wirken.Nicht belegt: dass das Entgelttransparenzgesetz von 2017 den Verdienstabstand verringert hat. Dafür gibt es keinen Wirkungsnachweis.Ein Test, der wirklich lösbar ist.Die letzte Aufgabe fragt nach den beiden häufigsten Fehlschlüssen rund um die 16 Prozent — in beide Richtungen.Jede Angabe steht auf den Schülerseiten; M2, M3 und das eigene Raster dürfen offen liegen.Was drin istDeckblatt mit KurzübersichtVerlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben, Sozialformen und MaterialverweisenBefundseite mit vier Zahlen, jeweils mit Institution und Erhebungsjahr, dazu die Dreiteilung belegt / uneinheitlich / nicht belegtAkteursseite: sechs Akteure mit Interesse und Grund, drei Zielkonflikte und die vier Instrumententypen im Politikfeld GleichstellungM1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehenM2 Grundlagentext für die Think-Phase, mit Aufgabe, Merksatz und StolperstelleM3 A und M3 B: gesetzliche Quote ja oder nein — zwei belegbare Positionen aus der BundestagsanhörungAnalyseraster in sechs Schritten zum AusfüllenSicherungsseite: Förderauftrag oder Bevorzugungsverbot?Test über zwei Seiten, zwanzig PunkteErwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur SelbstkorrekturProzenttabelle in sieben Stufen und SelbsteinschätzungslisteQuellenseite mit Institution, Erhebungsjahr und RechtsstandFür wenPolitik und Wirtschaft in der Einführungsphase, Klasse 10 oder 11, Gymnasium und Gesamtschule.Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Befundlage brauchen.Der Landesbezug betrifft Hessen; alles Übrige ist bundesweit einsetzbar.Die ganze ReiheDiese Einheit gehört zur Reihe „Sozialer Wandel und Politik“ — fünf Doppelstunden für die Einführungsphase:1 — Was sich ändert, und warum das Politik betrifft2 — Familienpolitik: Wer soll die Kinder betreuen?3 — Bildungspolitik: Warum die Postleitzahl mitentscheidet4 — Geschlechterpolitik: 16 Prozent und was dahintersteckt5 — Migrationspolitik: zwischen Bedarf und BegrenzungEinheit 1 liefert das Analyseraster, die Einheiten 2 bis 5 wenden es an und sind danach frei kombinierbar.Als Bundle gibt es alle fünf Einheiten günstiger. Die Paketübersicht liegt jedem Einzelmaterial bei.FormatPDF in Farbe, 14 Seiten, A4PDF in Schwarzweiß, 14 Seiten, A4, für den Kopierer — eigens gesetzt, nicht nur entfärbtPaketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweißalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftwaredie Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die LehrkraftHinweisStand der Recherche und Rechtsstand: September 2026.Statistiken werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Zahl das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.Zur deutschen Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie lag zum Redaktionsschluss kein Gesetzentwurf vor; angekündigt war eine Umsetzung für Anfang 2027.Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und keine Rechtsberatung.

Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)

Politik/Sozialkunde
5,99 €
29 Seiten

Familienpolitik – PoWi Einführungsphase

14-seitiges Material für eine Doppelstunde in der Einführungsphase: Familienpolitik zwischen Elterngeld, Rechtsanspruch und fehlenden Plätzen — mit dem Bruch, der alles erklärt: Der Bund beschließt, das Land finanziert, die Kommune muss liefern. Durchgehend Partnerarbeit, mit Schätzeinstieg, zwei belegbaren Positionen und einem Selbsttest über zwanzig Punkte mit Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. PDF farbig und schwarzweiß.BeschreibungDer Bund beschließt den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Die Finanzierung der Einrichtungen regelt das Land, erfüllen muss ihn die Kommune.Genau dieser Bruch ist der Unterrichtsgegenstand — nicht der Leistungskatalog.Familienpolitik lässt sich als Liste von Leistungen unterrichten. Dann bleibt sie Auswendiglernen.Diese Doppelstunde stellt stattdessen die Frage, die alles erklärt: Wer entscheidet, und wer bezahlt?Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich istSchätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.Vier Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit verglichen. Dann kommt der Test.Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.Durchgehend Partnerarbeit.Der Materialteil ist für zwei gebaut: A liest die eine Position, B die andere, und beide erklären sie sich gegenseitig.Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Test holen — und selbst auswerten.Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte, überwiegend Zuordnungs-, Ankreuz-, Richtig-Falsch- und Lückenaufgaben, dazu eine Erläuterungsaufgabe.Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort in sieben Stufen, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.Die Zeiten.10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.Die BausteineM1 · Erst schätzen, dann nachsehen.Vier Zahlen: erwerbstätige Mütter und Väter mit Kleinkind, Väteranteil beim Elterngeld, Betreuungsquote in Hessen.Die Werte liegen weit auseinander, obwohl für alle dieselben Gesetze gelten. Das ist der Einstieg.M2 · Was der Staat Familien anbietet.Art. 6 GG, Elterngeld nach dem BEEG, Kinderzuschlag und Unterhaltsvorschuss, der Rechtsanspruch nach § 24 SGB VIII, der Ganztagsanspruch seit August 2026 und seine stufenweise Einführung bis 2029/2030.Dazu die Betreuungsquoten für Bund, Hessen, Ost und West — und § 74a SGB VIII, der die Finanzierung dem Landesrecht zuweist.M3 · Ein Euro, zwei Verwendungen.Der Bundeshaushalt gibt zusätzliches Geld für Familien frei. Als Geldleistung an die Familien oder in Plätze und Personal?Position A beruft sich auf Art. 6 Abs. 2 GG und auf die Armutsgefährdung Alleinerziehender. Position B auf den Zusammenhang zwischen Platzangebot und Müttererwerbstätigkeit.Beide mit Belegen, beide mit einer ausgewiesenen Schwachstelle.Was dieses Material anders machtDie Ebenen kommen vor.Ohne sie bleibt Familienpolitik ein Katalog. Mit ihnen wird sie ein Konflikt — und der lässt sich in einem Satz merken: Der Bund beschließt den Anspruch, erfüllen muss ihn die Kommune.Eine Befundseite, die auch sagt, was nicht belegt ist.Belegt: dass mehr Betreuungsplätze die Erwerbstätigkeit von Müttern erhöhen. Das ist der robusteste Befund der deutschen Familienpolitikforschung.Uneinheitlich: ob das Elterngeld die Zahl der Geburten beeinflusst.Nicht belegt: dass höhere Geldleistungen die endgültige Kinderzahl steigern. Dafür gibt es keinen Nachweis.Keine Eurobeträge, die nächstes Jahr falsch sind.Kindergeld und ähnliche Sätze werden regelmäßig fortgeschrieben. Sie stehen deshalb bewusst nicht im Heft.Ein veralteter Betrag im Material ist schlimmer als gar keiner.Ein Test, der wirklich lösbar ist.Jede Angabe, die zum Antworten gebraucht wird, steht auf den Schülerseiten — M2, M3 und das eigene Raster dürfen während des Tests offen liegen.Der Erwartungshorizont sagt bei den offenen Aufgaben, welcher Gedankengang zählt und welcher nicht.Was drin istDeckblatt mit KurzübersichtVerlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben, Sozialformen und MaterialverweisenBefundseite mit vier Zahlen, jeweils mit Institution und Erhebungsjahr, dazu die Dreiteilung belegt / uneinheitlich / nicht belegtAkteursseite: sechs Akteure mit Interesse und Grund, drei Zielkonflikte und die vier Instrumententypen im Politikfeld FamilieM1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehenM2 Grundlagentext für die Think-Phase, mit Aufgabe, Merksatz und StolperstelleM3 A und M3 B: mehr Geld für Familien oder mehr Plätze und Personal — zwei belegbare PositionenAnalyseraster in sechs Schritten zum AusfüllenSicherungsseite: Wahlfreiheit oder Erwerbsanreiz?Test über zwei Seiten, zwanzig PunkteErwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur SelbstkorrekturProzenttabelle in sieben Stufen und SelbsteinschätzungslisteQuellenseite mit Institution, Erhebungsjahr und RechtsstandFür wenPolitik und Wirtschaft in der Einführungsphase, Klasse 10 oder 11, Gymnasium und Gesamtschule.Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Befundlage brauchen.Der Landesbezug betrifft Hessen; alles Übrige ist bundesweit einsetzbar.Die ganze ReiheDiese Einheit gehört zur Reihe „Sozialer Wandel und Politik“ — fünf Doppelstunden für die Einführungsphase:1 — Was sich ändert, und warum das Politik betrifft2 — Familienpolitik: Wer soll die Kinder betreuen?3 — Bildungspolitik: Warum die Postleitzahl mitentscheidet4 — Geschlechterpolitik: 16 Prozent und was dahintersteckt5 — Migrationspolitik: zwischen Bedarf und BegrenzungEinheit 1 liefert das Analyseraster, die Einheiten 2 bis 5 wenden es an und sind danach frei kombinierbar.Als Bundle gibt es alle fünf Einheiten günstiger. Die Paketübersicht liegt jedem Einzelmaterial bei.FormatPDF in Farbe, 14 Seiten, A4PDF in Schwarzweiß, 14 Seiten, A4, für den Kopierer — eigens gesetzt, nicht nur entfärbtPaketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweißalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftwaredie Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die LehrkraftHinweisStand der Recherche und Rechtsstand: September 2026.Statistiken werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Zahl das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.Zum Unterhaltsvorschuss war im Sommer 2026 eine Altersgrenze angekündigt, aber noch nicht beschlossen — im Material ist sie ausdrücklich als Vorhaben bezeichnet.Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und keine Rechtsberatung.

Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)

Politik/Sozialkunde
5,99 €
eduki Qualität
29 Seiten

Bildungspolitik – PoWi Einführungsphase

14-seitiges Material für eine Doppelstunde in der Einführungsphase: Kulturhoheit, PISA 2025, IQB-Bildungstrend, Chancenmonitor und Bildungstrichter — und zwei Prognosen zum Lehrkräftebedarf, die um mehr als 130.000 Stellen auseinanderliegen. Durchgehend Partnerarbeit, mit Schätzeinstieg, zwei belegbaren Positionen und einem Selbsttest über zwanzig Punkte mit Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. PDF farbig und schwarzweiß.BeschreibungVon 100 Kindern aus Akademikerfamilien nehmen 78 ein Studium auf, von 100 Kindern aus Nichtakademikerfamilien 25.Für alle gelten dieselben Gesetze, dieselben Bildungsstandards und dieselben Prüfungen.Die Klasse sitzt in dieser Stunde selbst im Gegenstand. Das macht sie lebendig und die Argumente schwach.Deshalb verlangt das Material in jedem Schritt eine Zahl aus dem Material statt einer Erinnerung.Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich istSchätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.Vier Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit verglichen. Dann kommt der Test.Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.Durchgehend Partnerarbeit.Der Materialteil ist für zwei gebaut: A liest die eine Position, B die andere, und beide erklären sie sich gegenseitig.Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Test holen — und selbst auswerten.Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte, überwiegend Zuordnungs-, Ankreuz-, Richtig-Falsch- und Lückenaufgaben, dazu eine Erläuterungsaufgabe.Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort in sieben Stufen, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.Die Zeiten.10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.Die BausteineM1 · Erst schätzen, dann nachsehen.Vier Zahlen zum Gymnasialbesuch: insgesamt, ohne Abitur der Eltern, mit Abitur beider Eltern — und der Studienzugang aus Nichtakademikerfamilien.Der Abstand zwischen Schätzung und Wert ist der Einstieg.M2 · Wer über Schule entscheidet.Kulturhoheit nach Art. 30 und 70 GG und warum jede Bundesbeteiligung eine Verwaltungsvereinbarung mit allen sechzehn Ländern braucht.Startchancen-Programm und DigitalPakt 2.0, PISA 2025, der IQB-Bildungstrend 2024 mit der Spanne zwischen Sachsen und Bremen, der ifo-Chancenmonitor und der Bildungstrichter.Am Ende die drei Annahmen, in denen sich die Bedarfsprognosen unterscheiden.M3 · Eine Frage, zwei belegbare Antworten.Soll die Grundschulempfehlung verbindlich sein oder sollen die Eltern entscheiden?Beide Seiten berufen sich auf Chancengleichheit. Position A auf den Befund, dass der Elternwille ressourcenstarke Familien begünstigt. Position B darauf, dass der Übergang ein Symptom ist und nicht die Ursache.Beide mit Belegen, beide mit einer ausgewiesenen Schwachstelle.Was dieses Material anders machtDer Streit um die Zahlen ist der Lerninhalt.Die Kultusministerkonferenz rechnete 2022 eine Lücke von rund 23.800 Stellen bis 2035 aus, Klemm im selben Jahr 85.300 — und 158.300, wenn beschlossene Reformen als Bedarf mitgerechnet werden.Die Einheit zeigt, warum sich diese Zahlen nicht widersprechen, sondern verschiedene Annahmen treffen. Genau danach fragt die letzte Testaufgabe.Keine Wertung der Schulstruktur.Es gibt keinen Beleg dafür, dass ein bestimmtes Schulsystem die soziale Ungleichheit auflöst.Das steht so im Material, statt eine Position als Ergebnis auszugeben — auch Bayern mit seiner verbindlichen Regelung kommt auf 16,9 gegenüber 80,3 Prozent Gymnasialbesuch je nach Elternhaus.Eine Befundseite, die auch sagt, was nicht belegt ist.Belegt: der Zusammenhang von Elternhaus und Schulerfolg, über Jahrzehnte und viele Studien.Uneinheitlich: wie stark einzelne Programme wirken — das Startchancen-Programm läuft erst seit 2024.Nicht belegt: dass eine bestimmte Schulstruktur die Ungleichheit auflöst.Ein Test, der wirklich lösbar ist.Jede Angabe steht auf den Schülerseiten; M2, M3 und das eigene Raster dürfen offen liegen.Der Erwartungshorizont sagt bei den offenen Aufgaben, welcher Gedankengang zählt.Was drin istDeckblatt mit KurzübersichtVerlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben, Sozialformen und MaterialverweisenBefundseite mit vier Zahlen, jeweils mit Institution und Erhebungsjahr, dazu die Dreiteilung belegt / uneinheitlich / nicht belegtAkteursseite: sechs Akteure mit Interesse und Grund, drei Zielkonflikte und die vier Instrumententypen im Politikfeld BildungM1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehenM2 Grundlagentext für die Think-Phase, mit Aufgabe, Merksatz und StolperstelleM3 A und M3 B: verbindliche Grundschulempfehlung oder Ressourcen statt Struktur — zwei belegbare PositionenAnalyseraster in sechs Schritten zum AusfüllenSicherungsseite: Elternwille oder Chancengleichheit?Test über zwei Seiten, zwanzig PunkteErwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur SelbstkorrekturProzenttabelle in sieben Stufen und SelbsteinschätzungslisteQuellenseite mit Institution, Erhebungsjahr und RechtsstandFür wenPolitik und Wirtschaft in der Einführungsphase, Klasse 10 oder 11, Gymnasium und Gesamtschule.Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Befundlage brauchen.Der Landesbezug betrifft Hessen; alles Übrige ist bundesweit einsetzbar.Die ganze ReiheDiese Einheit gehört zur Reihe „Sozialer Wandel und Politik“ — fünf Doppelstunden für die Einführungsphase:1 — Was sich ändert, und warum das Politik betrifft2 — Familienpolitik: Wer soll die Kinder betreuen?3 — Bildungspolitik: Warum die Postleitzahl mitentscheidet4 — Geschlechterpolitik: 16 Prozent und was dahintersteckt5 — Migrationspolitik: zwischen Bedarf und BegrenzungEinheit 1 liefert das Analyseraster, die Einheiten 2 bis 5 wenden es an und sind danach frei kombinierbar.Als Bundle gibt es alle fünf Einheiten günstiger. Die Paketübersicht liegt jedem Einzelmaterial bei.FormatPDF in Farbe, 14 Seiten, A4PDF in Schwarzweiß, 14 Seiten, A4, für den Kopierer — eigens gesetzt, nicht nur entfärbtPaketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweißalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftwaredie Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die LehrkraftHinweisStand der Recherche und Rechtsstand: September 2026.Statistiken werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Zahl das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.PISA und der IQB-Bildungstrend werden im Abstand von Jahren neu erhoben; der nächste Grundschul-Bildungstrend ist für 2027 angekündigt.Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und keine Rechtsberatung.

Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)

Politik/Sozialkunde
5,99 €
12
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Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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