Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
1217 Materialien
2251 Follower
87 Following






14-seitiges Material für eine Doppelstunde in der Einführungsphase: Familienpolitik zwischen Elterngeld, Rechtsanspruch und fehlenden Plätzen — mit dem Bruch, der alles erklärt: Der Bund beschließt, das Land finanziert, die Kommune muss liefern. Durchgehend Partnerarbeit, mit Schätzeinstieg, zwei belegbaren Positionen und einem Selbsttest über zwanzig Punkte mit Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. PDF farbig und schwarzweiß.
Beschreibung
Der Bund beschließt den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Die Finanzierung der Einrichtungen regelt das Land, erfüllen muss ihn die Kommune.
Genau dieser Bruch ist der Unterrichtsgegenstand — nicht der Leistungskatalog.
Familienpolitik lässt sich als Liste von Leistungen unterrichten. Dann bleibt sie Auswendiglernen.
Diese Doppelstunde stellt stattdessen die Frage, die alles erklärt: Wer entscheidet, und wer bezahlt?
Schätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.
Vier Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit verglichen. Dann kommt der Test.
Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.
Durchgehend Partnerarbeit.
Der Materialteil ist für zwei gebaut: A liest die eine Position, B die andere, und beide erklären sie sich gegenseitig.
Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.
Test holen — und selbst auswerten.
Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte, überwiegend Zuordnungs-, Ankreuz-, Richtig-Falsch- und Lückenaufgaben, dazu eine Erläuterungsaufgabe.
Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.
Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort in sieben Stufen, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.
Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.
Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.
Die Zeiten.
10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.
Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.
M1 · Erst schätzen, dann nachsehen.
Vier Zahlen: erwerbstätige Mütter und Väter mit Kleinkind, Väteranteil beim Elterngeld, Betreuungsquote in Hessen.
Die Werte liegen weit auseinander, obwohl für alle dieselben Gesetze gelten. Das ist der Einstieg.
M2 · Was der Staat Familien anbietet.
Art. 6 GG, Elterngeld nach dem BEEG, Kinderzuschlag und Unterhaltsvorschuss, der Rechtsanspruch nach § 24 SGB VIII, der Ganztagsanspruch seit August 2026 und seine stufenweise Einführung bis 2029/2030.
Dazu die Betreuungsquoten für Bund, Hessen, Ost und West — und § 74a SGB VIII, der die Finanzierung dem Landesrecht zuweist.
M3 · Ein Euro, zwei Verwendungen.
Der Bundeshaushalt gibt zusätzliches Geld für Familien frei. Als Geldleistung an die Familien oder in Plätze und Personal?
Position A beruft sich auf Art. 6 Abs. 2 GG und auf die Armutsgefährdung Alleinerziehender. Position B auf den Zusammenhang zwischen Platzangebot und Müttererwerbstätigkeit.
Beide mit Belegen, beide mit einer ausgewiesenen Schwachstelle.
Die Ebenen kommen vor.
Ohne sie bleibt Familienpolitik ein Katalog. Mit ihnen wird sie ein Konflikt — und der lässt sich in einem Satz merken: Der Bund beschließt den Anspruch, erfüllen muss ihn die Kommune.
Eine Befundseite, die auch sagt, was nicht belegt ist.
Belegt: dass mehr Betreuungsplätze die Erwerbstätigkeit von Müttern erhöhen. Das ist der robusteste Befund der deutschen Familienpolitikforschung.
Uneinheitlich: ob das Elterngeld die Zahl der Geburten beeinflusst.
Nicht belegt: dass höhere Geldleistungen die endgültige Kinderzahl steigern. Dafür gibt es keinen Nachweis.
Keine Eurobeträge, die nächstes Jahr falsch sind.
Kindergeld und ähnliche Sätze werden regelmäßig fortgeschrieben. Sie stehen deshalb bewusst nicht im Heft.
Ein veralteter Betrag im Material ist schlimmer als gar keiner.
Ein Test, der wirklich lösbar ist.
Jede Angabe, die zum Antworten gebraucht wird, steht auf den Schülerseiten — M2, M3 und das eigene Raster dürfen während des Tests offen liegen.
Der Erwartungshorizont sagt bei den offenen Aufgaben, welcher Gedankengang zählt und welcher nicht.
Deckblatt mit Kurzübersicht
Verlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben, Sozialformen und Materialverweisen
Befundseite mit vier Zahlen, jeweils mit Institution und Erhebungsjahr, dazu die Dreiteilung belegt / uneinheitlich / nicht belegt
Akteursseite: sechs Akteure mit Interesse und Grund, drei Zielkonflikte und die vier Instrumententypen im Politikfeld Familie
M1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehen
M2 Grundlagentext für die Think-Phase, mit Aufgabe, Merksatz und Stolperstelle
M3 A und M3 B: mehr Geld für Familien oder mehr Plätze und Personal — zwei belegbare Positionen
Analyseraster in sechs Schritten zum Ausfüllen
Sicherungsseite: Wahlfreiheit oder Erwerbsanreiz?
Test über zwei Seiten, zwanzig Punkte
Erwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur Selbstkorrektur
Prozenttabelle in sieben Stufen und Selbsteinschätzungsliste
Quellenseite mit Institution, Erhebungsjahr und Rechtsstand
Politik und Wirtschaft in der Einführungsphase, Klasse 10 oder 11, Gymnasium und Gesamtschule.
Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Befundlage brauchen.
Der Landesbezug betrifft Hessen; alles Übrige ist bundesweit einsetzbar.
Diese Einheit gehört zur Reihe „Sozialer Wandel und Politik“ — fünf Doppelstunden für die Einführungsphase:
1 — Was sich ändert, und warum das Politik betrifft
2 — Familienpolitik: Wer soll die Kinder betreuen?
3 — Bildungspolitik: Warum die Postleitzahl mitentscheidet
4 — Geschlechterpolitik: 16 Prozent und was dahintersteckt
5 — Migrationspolitik: zwischen Bedarf und Begrenzung
Einheit 1 liefert das Analyseraster, die Einheiten 2 bis 5 wenden es an und sind danach frei kombinierbar.
Als Bundle gibt es alle fünf Einheiten günstiger. Die Paketübersicht liegt jedem Einzelmaterial bei.
PDF in Farbe, 14 Seiten, A4
PDF in Schwarzweiß, 14 Seiten, A4, für den Kopierer — eigens gesetzt, nicht nur entfärbt
Paketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweiß
alle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware
die Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die Lehrkraft
Stand der Recherche und Rechtsstand: September 2026.
Statistiken werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Zahl das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.
Zum Unterhaltsvorschuss war im Sommer 2026 eine Altersgrenze angekündigt, aber noch nicht beschlossen — im Material ist sie ausdrücklich als Vorhaben bezeichnet.
Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und keine Rechtsberatung.
Fünf fertige Doppelstunden für die Einführungsphase, zusammen 70 Seiten: Grundlagen des sozialen Wandels und danach Familien-, Bildungs-, Geschlechter- und Migrationspolitik. Ein Analyseraster, das in allen vier Politikfeldern wiederkehrt, durchgehend Partnerarbeit und in jeder Einheit ein Selbsttest über zwanzig Punkte mit Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. Alle zehn PDF farbig und schwarzweiß.BeschreibungEin Analyseraster, vier Politikfelder, fünf fertige Doppelstunden.Und in jeder Einheit ein Test, den die Klasse selbst auswertet.Das Bundle deckt das Themenfeld „Herausforderungen des sozialen Wandels für die Politik“ vollständig ab: die Grundlagen und danach vier Politikfelder, jeweils mit Interessen, Konflikten und Lösungsansätzen.Alle Zahlen stehen mit Institution und Erhebungsjahr im Heft. Was nicht belegt ist, steht ausdrücklich als solches drin.Die fünf Einheiten1 · Was sich ändert — und warum das Politik betrifft.Demografie, Individualisierung, Pluralisierung der Lebensformen. Politikfeld, policy, politics, polity, Zielkonflikt.Diese Einheit liefert das Analyseraster in sechs Schritten und die vier Instrumententypen.2 · Familienpolitik: Wer soll die Kinder betreuen?Art. 6 GG, Elterngeld, Rechtsanspruch nach § 24 SGB VIII, Ganztagsanspruch, Betreuungsquoten, Alleinerziehende.Streitfrage: Geld oder Plätze?3 · Bildungspolitik: Warum die Postleitzahl mitentscheidet.Kulturhoheit, Startchancen, DigitalPakt 2.0, PISA 2025, IQB-Bildungstrend, Bildungstrichter, Lehrkräftebedarf.Streitfrage: verbindliche Grundschulempfehlung?4 · Geschlechterpolitik: 16 Prozent — und was dahintersteckt.Art. 3 GG, Gender Pay Gap bereinigt und unbereinigt, Care Gap, Pension Gap, Führungspositionen, Entgelttransparenz.Streitfrage: gesetzliche Quote?5 · Migrationspolitik: zwischen Bedarf und Begrenzung.Art. 16a GG, Asylzahlen, Königsteiner Schlüssel, Fachkräfteeinwanderung, Arbeitsmarktintegration.Streitfrage: Integrationskurse kürzen?Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich istSchätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.Vier Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit verglichen. Dann kommt der Test.Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.Durchgehend Partnerarbeit.Der Materialteil ist für zwei gebaut: A liest die eine Position, B die andere, und beide erklären sie sich gegenseitig.Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Test holen — und selbst auswerten.Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte, überwiegend Zuordnungs-, Ankreuz-, Richtig-Falsch- und Lückenaufgaben, dazu eine Erläuterungsaufgabe.Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort in sieben Stufen, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.Die Zeiten.10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.Warum das als Reihe funktioniertEinheit 1 liefert das Werkzeug, die anderen wenden es an.Befund — Problem — Interessen — Zielkonflikt — Instrumente — Wirkung.Wer alle fünf Einheiten unterrichtet, hat dasselbe Raster viermal benutzt — und die Klasse kann es am Ende auf ein Politikfeld übertragen, das im Material gar nicht vorkommt.Die Methode bleibt gleich, damit der Inhalt Platz hat.Der Ablauf muss nur einmal erklärt werden. Ab der zweiten Einheit weiß die Klasse, was kommt.Das ist kein Methodenfeuerwerk, sondern Absicht.Frei kombinierbar.Die Einheiten 2 bis 5 setzen einander nicht voraus.Wer nur zwei Politikfelder braucht, unterrichtet Einheit 1 und zwei weitere.Was in jeder Einheit steckt14 Seiten, farbig und in einer eigenen Schwarzweiß-FassungVerlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben und SozialformenBefundseite mit vier Zahlen, jeweils mit Institution und ErhebungsjahrDreiteilung belegt / uneinheitlich / nicht belegt als GrafikAkteursseite mit sechs Interessen und drei ZielkonfliktenM1 Schätzeinstieg, M2 Grundlagentext, M3 mit zwei belegbaren PositionenAnalyseraster in sechs Schritten zum AusfüllenSicherungsseite zum ZielkonfliktTest über zwei Seiten, zwanzig PunkteErwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur SelbstkorrekturProzenttabelle in sieben Stufen und SelbsteinschätzungslisteQuellenseite mit RechtsstandDazu eine einseitige Paketübersicht, die jedem Einzelmaterial beiliegt.Für wenPolitik und Wirtschaft in der Einführungsphase, Klasse 10 oder 11, Gymnasium und Gesamtschule.Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Befundlage brauchen.Der Landesbezug betrifft Hessen; alles Übrige ist bundesweit einsetzbar.Format10 PDF-Dateien: fünf Einheiten, jeweils farbig und schwarzweiß, je 14 Seiten, A4Paketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweißdie Schwarzweiß-Fassungen sind eigens gesetzt, nicht nur entfärbtalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne ZusatzsoftwareHinweisStand der Recherche und Rechtsstand: September 2026.Statistiken werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Zahl das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.Die Politikfelder Bildung und Migration verändern sich schnell; jede Einheit nennt auf der Quellenseite, welche Werte fortgeschrieben werden.Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und keine Rechtsberatung.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Bewertungen und Kommentare