Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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Warum der Bass im Barock mitläuft, was ein Spieler aus vier Ziffern macht und woran man die Epoche hört, ohne ein einziges Datum zu wissen.
16 Seiten für zwei bis drei Doppelstunden: ein Blatt für die Lehrkraft, zwei Konzeptblätter, 4 Übungsthemen in je zwei Fassungen (8 Übungsblätter), sechzehn Abrufkarten zum Ausschneiden, 8 ausformulierte Lösungen und eine Quellenseite mit 30 Einzelnachweisen.
Alle Notenbeispiele sind eigens für dieses Heft geschrieben und mit LilyPond gesetzt. Das ist kein Schmuck, sondern eine Rechtsfrage: § 60a Abs. 3 Nr. 3 UrhG nimmt Noten von der Unterrichtsschranke ausdrücklich aus, ein Scan wäre also auch bei gemeinfreier Musik unzulässig. Selbst gesetzte Beispiele darfst du kopieren, vorspielen und verändern.
Wo der Barock liegt: 1600 und 1750 als Verabredungen, nicht als Ereignisse
Fünf hörbare Merkmale — Generalbass, Terrassendynamik, ein Affekt pro Satz, gleichmäßiger Puls, Sequenz
Übung 1: Zeitleiste und Lebensdaten, mit zwei Rechnungen
Übung 2: der bezifferte Bass — gedruckt und gespielt im Vergleich
Übung 3: Terrassendynamik und warum das Cembalo sie erzwingt
Übung 4: Sequenz und Fugenthema, mit eigener Sequenz
Jedes Übungsblatt gibt es zweimal, als Fassung A und als Fassung B. Beide Fassungen enthalten dieselben Aufgaben in derselben Reihenfolge und führen zu derselben Lösung. Unterschieden wird nur die Stützung: Fassung A hat einen Wortspeicher in der Randspalte und einen Stützstreifen am Fuß mit angefangenen Sätzen und Zwischenschritten, Fassung B stattdessen eine Übertragungsaufgabe zum Weiterdenken. So bekommt niemand systematisch die leichteren Fragen — der höchste Anforderungsbereich steht auf jedem Blatt am Schluß, in beiden Fassungen. Ein Wechsel zwischen den Fassungen ist mitten in der Stunde möglich.
Auf jedem Blatt steht dieselbe Zeitachse von 1580 bis 2020 an derselben Stelle. Der eigene Abschnitt ist gefüllt, die übrigen drei stehen blaß daneben, und ein Reiter zeigt auf das Jahr, um das es auf diesem Blatt gerade geht. Wer die fünf Pakete nacheinander bearbeitet, sieht die Epoche über die Achse wandern — ohne dazu ein Datum auswendig zu lernen.
Am Ende jedes Hefts stehen sechzehn Abrufkarten zum Abschneiden: vorn eine Frage, hinten die Antwort. Das ist der Teil des Materials, für den die Forschung die härtesten Zahlen hat. Abrufendes Üben schlägt Wiederlesen mit g = 0,50 über 159 Effektgrößen; mit Rückmeldung steigt der Wert auf g = 0,73. Verteiltes Üben schlägt geblocktes über 839 Vergleiche. Paket 5 enthält dazu einen fertigen Wiederholungsplan über sechs Wochen.
1600 und 1750 sind Verabredungen, keine Zäsuren; in der Fachliteratur reicht der Barock je nach Zählung von 1580 bis 1770. Einen einheitlichen Kammerton gab es nicht — belegte Werte liegen zwischen etwa 400 und 500 Hertz. Und der Nekrolog nennt fünf Kantatenjahrgänge Bachs, erhalten sind drei. All das steht im Heft, mit Beleg.
Vor der Auslieferung läuft ein Prüfprogramm über das ganze Heft: Es liest die Notenbeispiele aus dem Quelltext zurück und prüft, ob die Zwölftonreihe wirklich zwölf verschiedene Töne hat, ob die Ganztonleiter aus lauter Ganztonschritten besteht und ob die Taktsummen aufgehen. Es rechnet jede Zahl im Heft noch einmal nach, prüft jede Aufgabe auf Operator, Anforderungsbereich und Platz zum Antworten und mißt am Ende die Graustufen des Schwarzweißdrucks. Erst wenn nichts mehr beanstandet wird, geht das Paket heraus.
PDF mit 16 Seiten, A4 hoch, in zwei Fassungen: farbig und in echten Graustufen. Die Schwarzweißfassung ist nicht dieselbe Datei in Grau, sondern eigens umgerechnet — die Farben der vier Epochen bleiben auch als Grauwerte unterscheidbar, damit der Kopierer nicht die Hälfte der Information wegnimmt.
Die Notenbeispiele sind Vektorgrafik und bleiben in jeder Vergrößerung scharf.
Alle Notenbeispiele, Zeichnungen und Texte sind eigens für dieses Heft erstellt. Die Notenschrift Emmentaler steht unter der GPL mit Font-Exception, die Textschriften Outfit, Nunito und Kalam unter der SIL Open Font License 1.1; beide Lizenzen erfassen die damit erstellten Dokumente nicht.
Kopieren für den eigenen Unterricht ist unbegrenzt erlaubt. Weitergabe an Kolleginnen und Kollegen, Veröffentlichung im Netz oder auf Lernplattformen ist nicht gestattet.
Vier Epochen und ein Vergleichsheft: Barock, Wiener Klassik, Romantik, Musik des 20. Jahrhunderts — und ein fünftes Paket, in dem alles nebeneinandersteht und gehört wird.80 Seiten insgesamt: 40 Übungsblätter (acht je Paket, jedes in Fassung A und B), zehn Konzeptblätter, achtzig Abrufkarten, 39 ausformulierte Lösungen und fünf Quellenseiten mit zusammen 78 Einzelnachweisen.Die Reihe ist so gebaut, dass sie in dieser Reihenfolge durchgearbeitet werden kann — sie funktioniert aber auch paketweise. Jedes Heft steht für sich.Die fünf PaketePaket 1: Der Bass läuft mit — Barock, 1600 bis 1750Paket 2: Frage und Antwort — Wiener Klassik, 1750 bis 1820Paket 3: Das Motiv erinnert sich — Romantik, 1800 bis 1900Paket 4: Ohne Grundton — Musik des 20. Jahrhunderts, 1890 bis 2000Paket 5: Vier Epochen nebeneinander — Hören und vergleichen, 1600 bis 2000Was die Reihe zusammenhältAuf jedem Blatt aller fünf Hefte steht dieselbe Zeitachse von 1580 bis 2020 an derselben Stelle. Im Barockheft ist der erste Abschnitt gefüllt, im Klassikheft der zweite, und so fort; im Vergleichsheft sind alle vier gefüllt. Wer die Reihe durchgeht, sieht die Epoche wandern.Dazu kommen fünf hörbare Merkmale je Epoche — nicht Jahreszahlen, sondern Dinge, die man an fast jedem Stück der Zeit hören kann. Im Vergleichsheft stehen sie als Raster nebeneinander, zwölf Merkmale in vier Spalten.Wie differenziert wirdJedes Übungsblatt gibt es zweimal, als Fassung A und als Fassung B. Beide Fassungen enthalten dieselben Aufgaben in derselben Reihenfolge und führen zu derselben Lösung. Unterschieden wird nur die Stützung: Fassung A hat einen Wortspeicher in der Randspalte und einen Stützstreifen am Fuß mit angefangenen Sätzen und Zwischenschritten, Fassung B stattdessen eine Übertragungsaufgabe zum Weiterdenken. So bekommt niemand systematisch die leichteren Fragen — der höchste Anforderungsbereich steht auf jedem Blatt am Schluß, in beiden Fassungen. Ein Wechsel zwischen den Fassungen ist mitten in der Stunde möglich.Abrufkarten und WiederholungAchtzig Abrufkarten zum Abschneiden, sechzehn je Paket. Abrufendes Üben schlägt Wiederlesen mit g = 0,50 über 159 Effektgrößen; mit Rückmeldung steigt der Wert auf g = 0,73. Verteiltes Üben schlägt geblocktes über 839 Vergleiche. Paket 5 enthält einen fertigen Wiederholungsplan über sechs Wochen, der auf alle fünf Kartensätze passt.Ehrlich gesagtDass zweistufig differenziertes Material im Musikunterricht besser wirkt, ist nicht belegt — es gibt dazu keine Studie. Die Werte für Binnendifferenzierung liegen bei d = 0,18 bis 0,23 und damit unter dem Mittel aller Maßnahmen. Differenzierung ist hier eine Frage der Zugänglichkeit, nicht der Wirksamkeit. Was dagegen sehr gut belegt ist: abrufendes und verteiltes Üben.Ebenso steht in jedem Heft eine Seite, auf der aufgeführt wird, was gerade nicht sicher ist: Epochengrenzen, Stimmtonhöhen, Werkzahlen, Zuschreibungen. Das ist kein Mangel, sondern der Gegenstand — Paket 5 macht daraus eine eigene Übung.Wie geprüft wurdeVor der Auslieferung läuft ein Prüfprogramm über das ganze Heft: Es liest die Notenbeispiele aus dem Quelltext zurück und prüft, ob die Zwölftonreihe wirklich zwölf verschiedene Töne hat, ob die Ganztonleiter aus lauter Ganztonschritten besteht und ob die Taktsummen aufgehen. Es rechnet jede Zahl im Heft noch einmal nach, prüft jede Aufgabe auf Operator, Anforderungsbereich und Platz zum Antworten und mißt am Ende die Graustufen des Schwarzweißdrucks. Erst wenn nichts mehr beanstandet wird, geht das Paket heraus.Format und DruckFünf PDFs mit zusammen 80 Seiten, A4 hoch, jedes in zwei Fassungen: farbig und in echten Graustufen. Die Schwarzweißfassung ist eigens umgerechnet, damit die vier Epochenfarben auch als Grauwerte unterscheidbar bleiben.Alle Notenbeispiele sind eigens geschrieben, mit LilyPond gesetzt und als Vektorgrafik eingebettet.RechtlichesAlle Notenbeispiele, Zeichnungen und Texte sind eigens für diese Reihe erstellt. Emmentaler steht unter der GPL mit Font-Exception, Outfit, Nunito und Kalam unter der SIL Open Font License 1.1; beide Lizenzen erfassen die damit erstellten Dokumente nicht.Kopieren für den eigenen Unterricht ist unbegrenzt erlaubt. Weitergabe, Veröffentlichung im Netz oder auf Lernplattformen ist nicht gestattet.Kein wachsendes PaketFünf Pakete, mehr werden es nicht. Es kommt kein Teil 6 nach, und der Preis steigt nicht.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
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