Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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Achtzehn kleine Spiele, jedes mit Aufbauskizze, Materialzeile, Regel in zwei Sätzen, einer Variante zum Vereinfachen und einer zum Erschweren. Dazu sechs Aufstellungsformen im direkten Vergleich und sechzehn Spielkarten zum Ausschneiden.
Die Spiele stehen aber nicht am Anfang des Hefts. Am Anfang steht die Zahl, um die es eigentlich geht: Wie viel von einer Sportstunde ist tatsächlich Bewegung?
Das Heft zeigt die Messdaten zur Bewegungszeit im Sportunterricht und rechnet vor, wo die Zeit hingeht. Der Befund führt zu einer unbequemen Einsicht: Wer mehr Bewegung will, muss nicht die Kinder motivieren, sondern die Aufstellung ändern. Deshalb kommen die sechs Organisationsformen mit ihren Hallenplänen vor den Spielen — jede mit einem Satz dazu, wofür sie taugt und wo sie Wartezeit erzeugt.
Dazu steht der genaue Wortlaut der WHO-Empfehlung für 5- bis 17-Jährige im Heft, damit klar ist, worauf sich der Vergleich bezieht.
Mannschaftsbildung durch Kapitäne gilt weithin als schädlich. Die einzige gefundene kontrollierte Prüfung fand jedoch keinen Motivationsunterschied zwischen öffentlichem Wählen und einem verdeckten Verfahren. Die verbreitete Ablehnung ist didaktische Konvention und kein Studienbefund. Das Heft nennt trotzdem Verfahren, die ohne Wählen auskommen — aber als begründete Setzung, und es sagt das dazu.
Bei Ausschlussspielen und Abwerfen trennt das Heft sauber, was Forschung ist und was Meinung. Beides gehört in die Entscheidung; nur sollte man wissen, welches von beidem man gerade in der Hand hat.
Zwei Seiten Einordnung mit den Zahlen zur Bewegungszeit und den beiden heiklen Fragen. Ein Merkplakat mit den sechs Aufstellungsformen, in A3 kopierbar. Drei Praxisseiten mit achtzehn Spielen in drei Gruppen: Ankommen und Fangen, Werfen und Fangen mit Ball, Zusammenspiel in Gruppen. Ein Kartenblatt mit sechzehn Spielkarten. Eine Seite mit Hinweisen zur Differenzierung und einer Pannenliste — was bei welchem Spiel typisch schiefgeht und was dann hilft. Eine Quellenseite mit der Ampel belegt, uneinheitlich, nicht belegt.
Alle Spielregeln sind eigene Formulierungen, alle Aufbauskizzen selbst gezeichnet.
Diese Reihe folgt keiner Sportart, sondern dem Ablauf des Fachs. Heft 1 beginnt, wo die Stunde beginnt. Heft 2 füllt den Hauptteil und räumt die Wartezeit weg. Heft 3 nimmt die Runde, vor der die halbe Klasse Angst hat. Heft 4 klärt, wer wen sichern darf — die Frage mit den größten Folgen. Heft 5 steht am Ende, weil Bewerten am Ende steht.Jedes Heft lässt sich einzeln einsetzen. Zusammen ergeben sie einen Weg durch das Schuljahr, und die Reihe ist abgeschlossen: Es kommen keine weiteren Teile.Was enthalten istHeft 1, Aufwärmen. Was am Anfang der Stunde wirklich wirkt, drei Aufwärmformen mit Hallenplan, ein Merkplakat als Zeitleiste und sechzehn Aufwärmkarten.Heft 2, Kleine Spiele. Achtzehn Spiele mit Plan, Regel und zwei Varianten, sechs Aufstellungsformen im Vergleich und sechzehn Spielkarten.Heft 3, Ausdauer. Belastung steuern ohne Herzfrequenzformel, drei Laufformen mit Plan und Ablauf, ein Laufprotokoll und sechzehn Laufkarten.Heft 4, Helfen und Sichern. Der Rechtsrahmen mit Paragraf und Datum, die Mattenfrage mit den genauen Fundstellen, sechs Helfergriffe im Wortlaut der Unfallkassen-Schrift und sechzehn Griff- und Gerätekarten.Heft 5, Beobachten und bewerten. Was bewertet werden darf, zwei Bögen zum Kopieren, eine Lernkontrolle über die Hefte 1 bis 4 und ein Erwartungshorizont, der jeden Punkt begründet.Jedes Heft hat denselben Aufbau: Deckblatt, zwei Seiten fachliche Einordnung für die Lehrkraft, ein Merkplakat zum Aushängen, drei Praxisseiten mit steigender Anforderung, ein Kartenblatt mit sechzehn Karten zum Ausschneiden, eine Seite mit Hinweisen und Lösungen und eine Quellenseite. Zusammen sind das 60 Seiten, 15 Praxisseiten, 5 Merkplakate und 80 Karten.Papier, das in der Halle funktioniertSport ist ein praktisches Fach, und ein Heft, das nur am Schreibtisch etwas taugt, hilft in der Halle niemandem. Deshalb ist alles, was dort gebraucht wird, als Karte oder Plan gesetzt: Stationskarten zum Laminieren, Hallenpläne mit Geräten und Laufwegen, Aufstellungsformen im direkten Vergleich, Bögen, deren Spaltenbreiten aufs Klemmbrett ausgelegt sind.Alle Bewegungsbilder und alle Pläne sind eigens gezeichnet — keine Fotos, keine fremden Grafiken. Im PDF sind sie vektoriell und damit auf jedem Kopierer scharf.Jedes Heft sagt, was es nicht weißAuf Seite 11 steht in jedem Heft dieselbe Dreiteilung: belegt, uneinheitlich, nicht belegt. Das ist kein Beiwerk, sondern der Grund, warum diese Reihe anders aussieht als Ratgeberware.Drei Beispiele. Kein Heft behauptet, dass Dehnen vor dem Sport Verletzungen verhindert — eine Metaanalyse über 26 610 Personen findet dafür keinen Effekt, für Krafttraining dagegen einen deutlichen (Lauersen u. a. 2014). Keins benutzt die Formel „220 minus Lebensalter“, weil sie nie hergeleitet wurde. Und keins behauptet, dass Mannschaftswahl durch Kapitäne nachweislich schadet: Die einzige gefundene kontrollierte Prüfung fand keinen Unterschied. Das Heft nennt trotzdem Verfahren ohne Wählen — aber als begründete Setzung, nicht als Studienbefund.Ebenso bei den Vorschriften. Jede Rechtsangabe steht mit Land, Bezeichnung, Paragraf und Datum. Und wo die Recherche eine verbreitete Angabe nicht bestätigen konnte, steht das im Heft — etwa, dass Hessen keinen eigenen Erlass „Sicherheit im Schulsport“ hat; der bekannte Erlass dieses Namens stammt aus Nordrhein-Westfalen.Format und DruckFünf PDF-Dateien, zusammen 60 Seiten DIN A4. Jedes Heft liegt farbig und in einer echten Graustufenfassung bei, konvertiert und nicht gerastert, damit es an jedem Schulkopierer sauber druckt und die Datei nicht auf ein Vielfaches anwächst.Die Merkplakate gewinnen in A3, die Kartenblätter auf 160-Gramm-Papier und in einer Klarsichthülle. Die Textschriften stehen unter der SIL Open Font License.Einsatz und StandKonzipiert für Sport in den Jahrgangsstufen 5 und 6, einsetzbar auch in Jahrgangsstufe 7. Kein besonderes Gerät nötig. Die Lizenz gilt für eine Lehrkraft und deren eigene Lerngruppen.Stand August 2026. Die Rechts- und Vorschriftenangaben beziehen sich, wo nicht anders vermerkt, auf Hessen und sind datiert; sie sind Information und keine Rechtsberatung. Prüfe vor dem Einsatz, ob sich seither etwas geändert hat, und melde es, wenn ja. Korrekturen fließen in die nächste Fassung ein, und die bekommst du automatisch.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
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