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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hinter auffälligem, traurigem oder wütendem Verhalten steckt häufig ein Bedürfnis, das nicht erfüllt wurde. In meinem Unterricht wollte ich deshalb nicht nur fragen: „Wie fühlt sich die Person?“, sondern den nächsten Schritt gehen: „Was könnte sie jetzt brauchen?“
Die Lernenden verbinden verschiedene Gefühle mit möglichen Bedürfnissen und überlegen, wie sie einer Person angemessen helfen könnten. Dabei wird deutlich, dass Hilfe nicht bedeutet, sofort eine Lösung vorzugeben. Manchmal braucht jemand Ruhe, Verständnis, Unterstützung, Sicherheit oder einfach eine Person, die zuhört.
Durch die Kleingruppenarbeit entstehen verschiedene begründete Lösungsmöglichkeiten. So lernen die Schülerinnen und Schüler, genauer hinzusehen und Unterstützung passend zur Situation anzubieten.
Gefördert werden: Hilfsbereitschaft, Empathie, Bedürfniswahrnehmung, Rücksichtnahme und angemessenes soziales Handeln.
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