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Mit diesem Material erarbeiten die Schülerinnen und Schüler, warum das Deutsche Kaiserreich ab 1884 selbst zur Kolonialmacht wurde und welche Gebiete zum deutschen Kolonialreich gehörten.
Die Stunde zeigt, dass Deutschland im Imperialismus zwar später einstieg als Großbritannien oder Frankreich, aber trotzdem aktiv Kolonien in Afrika und im Pazifik erwarb. Die Lernenden untersuchen zentrale deutsche Kolonialgebiete wie Togo, Kamerun, Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Ostafrika, Neuguinea und Kaiser-Wilhelmsland. Dabei erkennen sie, dass es dem Kaiserreich um Rohstoffe, neue Märkte, Macht, Prestige und den Wettbewerb mit anderen Großmächten ging. Besonders gelungen ist die abschließende Urteilsfrage: War Deutschland im Imperialismus eher Mitläufer oder ein aktiver Kolonialstaat?
Enthalten sind:
3 Seiten Arbeitsmaterial im farbigen Layout
vollständige Lösung mit rot eingetragenen Antworten
schwarz-weiße Kopierversion
Einstieg mit Weltkartenimpuls zu deutschen Kolonialgebieten
Begriffssicherung zu Kolonialmacht, Schutzgebiet, Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Ostafrika und Prestige
Aufgaben zu Deutschlands spätem Einstieg in den Imperialismus
Sicherung zu deutschen Kolonien in Afrika und im Pazifik
Aussagenprüfung zu wirtschaftlichen Motiven und Machtpolitik
Urteilsaufgabe: Mitläufer oder aktiver Kolonialstaat?
geeignet für Geschichte Sekundarstufe I, besonders Klasse 7–9
digital und analog einsetzbar, z. B. für Unterricht, Freiarbeit, Vertretung oder Distanzlernen
Dieses Komplettset behandelt zentrale Aspekte von Imperialismus und Kolonialismus im 19. Jahrhundert– von den Motiven europäischer Staaten über die Aufteilung Afrikas bis hin zu Kolonialherrschaft vor Ort und langfristigen Folgen bis heute.Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zunächst, warum europäische Staaten Kolonien wollten: Rohstoffe, Absatzmärkte, Macht, Prestige, Nationalismus und ideologische Rechtfertigungen spielten dabei eine wichtige Rolle. Anschließend untersuchen sie die Aufteilung Afrikas im Zusammenhang mit der Berliner Kongokonferenz, die Folgen kolonialer Herrschaft sowie die Rolle Deutschlands als Kolonialmacht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Perspektive der Menschen in den Kolonien: Fremdherrschaft, Zwang, ungleiche Rechte, Ausbeutung und Widerstand werden altersgerecht und verständlich thematisiert.Zum Abschluss richtet das Material den Blick auf die Gegenwart: Die Lernenden beschäftigen sich mit kolonialen Grenzen, wirtschaftlichen Ungleichheiten, Abhängigkeiten, Erinnerungskultur und historischer Verantwortung. Dadurch eignet sich das Set nicht nur für reine Wissensvermittlung, sondern auch für Urteilsbildung, Gegenwartsbezug und historisches Denken.Enthalten sind:6 vollständig ausgearbeitete Unterrichtsstunden zu Imperialismus und Kolonialismuszusätzliche doppelseitige Lernkontrolle mit 30 Punktenfarbige Arbeitsblättervollständige LösungenSchwarz-Weiß-Versionen zum Kopierenwiederkehrender Aufbau mit Einstieg, Erarbeitung, Sicherung und Urteilzentrale Themen: Motive des Imperialismus, Aufteilung Afrikas, Kolonialherrschaft, deutsche Kolonien, Fremdherrschaft, Widerstand und Folgen bis heuteideal als komplette Unterrichtsreihe, Wiederholung oder Prüfungsvorbereitunggeeignet für Geschichte Sekundarstufe I, besonders Klasse 7–9digital und analog einsetzbar, z. B. für Unterricht, Freiarbeit, Vertretung oder Distanzlernen
Klassenstufen: 9-10. Klasse
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