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Beschreibung:
Dieses Material behandelt die Erinnerung an die NS-Vergangenheit und den Umgang mit Holocaust-Gedenken in Deutschland. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten, warum viele Menschen nach 1945 zunächst Schuld und Verantwortung verdrängten, wie Erinnerung heute Teil der politischen Kultur ist und welche Bedeutung Gedenkorte wie Stolpersteine, Yad Vashem und das Holocaust-Mahnmal in Berlin haben. Zusätzlich setzen sie sich kritisch mit dem Projekt „Yolocaust“ von Shahak Shapira auseinander und diskutieren respektvolles Verhalten an Erinnerungsorten.
Inhalt:
→ Verdrängung und fehlende Aufarbeitung nach 1945
→ Erinnerungskultur als Teil offizieller Politik in Deutschland
→ Gedenktage und Gedenkorte zur NS-Vergangenheit
→ Stolpersteine als dezentrale Erinnerungsform
→ Yad Vashem und die Halle der Namen
→ Holocaust-Mahnmal in Berlin: Aufbau, Wirkung und Bedeutung
→ Analyse von Bildern zum Holocaust-Mahnmal
→ Projekt „Yolocaust“ und Selfies an Gedenkorten
→ Diskussion über soziale Medien, Respekt und Verantwortung
→ Aufgaben zum Erklären, Beschreiben, Beurteilen und Diskutieren
Zielgruppe:
Klasse 9 bis 10
Dauer:
ca. 60 bis 90 Minuten
Besonderheit:
Das Material verbindet historische Aufarbeitung mit aktuellen Fragen der Erinnerungskultur. Besonders stark ist der Gegenwartsbezug durch das Projekt „Yolocaust“: Die Lernenden setzen sich nicht nur mit Gedenkorten auseinander, sondern reflektieren auch kritisch den Umgang mit Fotos, sozialen Medien und Selbstdarstellung an Erinnerungsorten. Dadurch eignet sich das Material besonders gut für Urteilsbildung und Diskussion im Unterricht.
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