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Beschreibung

Materialpaket CE 08 — Menschen in kritischen Lebenssituationen und in der letzten Lebensphase begleiten

Generalistische Pflegeausbildung · 9 vollständige Unterrichtsreihen · 36 docx-Dokumente

Worum es geht

Dieses Materialpaket deckt die gesamte Curriculare Einheit CE 08 nach Rahmenlehrplan der Fachkommission nach § 53 PflBG ab. Es umfasst die belastendsten und ethisch anspruchsvollsten Themen der Pflegeausbildung: Palliative Pflege, Symptomkontrolle, Sterbebegleitung, Trauerbegleitung, Vorsorgedokumente, Ethische Fallbesprechung, Versorgung Verstorbener, Krisensituationen und Gewalt in der Pflege.

Zeitrichtwert: 160 h (1./2. Drittel) + 90 h (3. Drittel) = 250 Stunden gesamt nach Rahmenlehrplan FK § 53 PflBG.

Konzipiert für: 2.-3. Ausbildungsjahr Pflegefachfrau/Pflegefachmann nach PflBG. Curriculare Übertragung auf Pflegefachassistenz (PflFA) möglich.

Was Sie bekommen

Pro Thema vier Dokumente:

  • Szenarien-Sammlung — authentische Fälle in den Settings ambulant, Akutkrankenhaus, Hospiz, stationäre Langzeitpflege, SAPV und KJP. Wortschatz, Redemittel, Aufgaben.

  • Unterrichtsentwurf — vollständiger didaktischer Apparat mit Eckdaten-Deckblatt, Curricularem Kontext mit wörtlichen PflAPrV-Kompetenzen, Bedingungsanalyse, Sachanalyse mit Situationsmerkmalen, dreigeteilten Lernzielen (fachlich, sprachlich, überfachlich) mit Anderson/Krathwohl-Taxonomie, tabellarischem Verlaufsplan mit Lernerfolgskontrolle, antizipierten Schwierigkeiten, Differenzierung nach Lernstand, Praxistransfer und Anhang mit Materialübersicht, Quellen und Glossar.

  • Handreichung für die Lehrkraft — Stundenleitfaden, methodische Hinweise pro Phase, häufige Fragen der Auszubildenden mit Antworten, fachlicher Hintergrund, Hinweise zur Triggerprävention.

  • Arbeitsblätter mit Lösungen — strukturierte Aufgabenblätter mit separatem Lösungsteil, einsetzbar parallel zum Verlaufsplan.

Themenübersicht

Nr.ThemaGranularitätG-08.1Palliative Pflege — Grundhaltung und Prinzipien2×90 MinG-08.2Symptomkontrolle in der letzten Lebensphase3×90 MinG-08.3Sterbebegleitung — Bedürfnisse erkennen, Würde wahren2×90 MinG-08.4Trauerbegleitung — Angehörige in der Akutphase und danach2×90 MinG-08.5Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung2×90 MinG-08.6Ethische Fallbesprechung anleiten — Nimwegen, METAP2×90 MinG-08.7Versorgung Verstorbener — würdiger letzter Dienst1×90 MinG-08.8Krisensituationen erkennen und begleiten — SPIKES-Modell2×90 MinG-08.9Gewalt in der Pflege — erkennen, ansprechen, verhindern2×90 Min

Inhaltliche Schwerpunkte

Würde als Leitprinzip zieht sich durch alle neun Themen — von der palliativen Grundhaltung bis zur Frage, was würdige Versorgung Verstorbener ausmacht, und bis zur ethischen Herausforderung, Gewalt in der Pflege ehrlich zu benennen.

Etablierte Modelle und Konzepte sind didaktisch aufbereitet und werden anwendungsorientiert eingeführt:

  • Vier-Prinzipien-Ethik nach Beauchamp/Childress als ethischer Anker durch die gesamte Reihe

  • S3-Leitlinie Palliativmedizin der DGP für Symptomkontrolle

  • SPIKES-Modell (Baile et al. 2000) für Diagnosemitteilung

  • Cullberg-Krisenmodell für vier Phasen der akuten Krise

  • Vier-Phasen-Modell der Trauer nach Kast/Bowlby/Worden

  • Nimwegener Methode und METAP als strukturierte ethische Fallbesprechung

  • ProDeMa (Institut Linsenmaier) mit den 12 Grundregeln der Deeskalation

  • Werdenfelser Weg zur FeM-Reduktion

Rechtliche Grundlagen aktuell: BGB § 1827 ff. (Patientenverfügung), §§ 1814 ff. (Vorsorgevollmacht/Betreuung), §§ 1831 ff. (FeM-Reform 2023), StGB §§ 223 ff., § 225, §§ 174 ff., § 184i, § 323c. Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) seit Juli 2023, Pflegepersonalbemessungsgesetz (PeBeM) seit 2023.

Selbstfürsorge der Pflegenden als durchgängiges Thema — eigene Belastung erkennen, Supervision nutzen, kollegiale Reflexion, Trauerverarbeitung im Team.

Methodisches Konzept

Die Materialien arbeiten durchgängig mit wiederkehrenden Patient:innen-Personen, die zwischen den Themen Bridges schlagen und die Kontinuität der Pflegebeziehungen erlebbar machen. Auszubildende erleben dieselben Personen über die gesamte Reihe — Frau Mertens (Demenz, LZP) trauert um ihren Mann in G-08.4, stirbt in G-08.3, wird in G-08.7 versorgt; Herr Beckmann (Pankreaskarzinom, Akut) bekommt seine Diagnose in G-08.8 mitgeteilt (SPIKES) und geht den palliativen Weg bis G-08.3; Lukas Junge (17) trauert in G-08.4 um seine Mutter, versucht sich in G-08.8 das Leben zu nehmen, wird in G-08.9 verbal-aggressiv in der KJP.

Drei Settings durchgehend abgebildet:

  • Akutkrankenhaus (Klinikum Husum, UKSH Kiel)

  • Hospiz (Sylt) und SAPV (Kiel)

  • Stationäre Langzeitpflege (LZP Friesenhof) und ambulant (Diakonie Bredstedt)

Sensible Methodik: Stopp-Wort vereinbaren zu Beginn jeder belastenden Stunde, Beobachter-Rolle in Rollenspielen als Schutz, Vertraulichkeit im Raum explizit benennen, Reflexionsraum am Ende mit Möglichkeit zu Einzelgesprächen, Hinweise auf Schulsozialarbeit und Vertrauenspersonen.

Curricularer Bezug

Wörtlich zitierte PflAPrV-Kompetenzen (Anlage 1) mit Code-Ziffern in jedem Entwurf. Schwerpunkte über die CE:

  • I.5.a — psychische Auffälligkeiten, Krisen und Risikolagen frühzeitig erkennen

  • I.6.a — besondere Belastungen für die berufliche Identität erkennen

  • II.1.d — verständigungs- und beteiligungsorientierte Gesprächsführung

  • II.2.a — Beziehungen unter Berücksichtigung von Mehrperspektivität gestalten

  • III.1.a + III.1.e — Abstimmungs- und Koordinierungsprozesse, Teamentwicklung

  • IV.1.a + IV.1.c — ethische Konflikte erkennen, Handeln vor ethischer Reflexion bewerten

  • IV.2.c — Beratung zu besonderen Rechtslagen wie freiheitsentziehenden Maßnahmen

  • V.1.a — Beratungsbedarf erkennen

Format und Verwendung

A4 hoch, Arial 11pt, durchgängiges Layout mit klarer typografischer Hierarchie. Tabellen mit Zebrastreifen-Formatierung, Hinweisboxen für Lösungen und Warnhinweise. Header und Footer auf jeder Seite. Sofort einsetzbar — drucken, kopieren, austeilen.

Die Materialien sind bundesweit einsetzbar — die zitierten Kompetenzen aus PflAPrV Anlage 1 gelten bundesweit identisch. Bei Einsatz in einem konkreten Bundesland sind landesrechtliche Bezüge (Landesrahmenlehrplan, Bestattungsgesetz, Landesheimrecht) durch die einsetzende Lehrkraft zu ergänzen. Eine Stelle dafür ist im Anhang jeder Reihe vorgesehen.

Lieferumfang

  • 9 Themen × 4 docx = 36 Word-Dokumente

  • README mit Themenübersicht, Reuse-Personen-Katalog, Beratungsstellen-Liste, Quellenangaben

  • Strukturierte Ordnerablage pro Thema im ZIP-Archiv

Curriculare Einordnung: CE 08 nach Rahmenlehrplan der Fachkommission nach § 53 PflBG (Stand 1. August 2019, fortgültig; Rahmenausbildungspläne aktualisiert 11/2023). Zeitrichtwert 250 Stunden gesamt.

Hinweis

Die Materialien behandeln durchgängig belastende Themen. Sie sind didaktisch so aufbereitet, dass Auszubildende ehrlich und geschützt zugleich mit den Schattenseiten des Pflegeberufs in Berührung kommen. Lehrkräfte erhalten in den Handreichungen klare Hinweise zur Triggerprävention, zum Umgang mit eigenen Erfahrungen der Lernenden und zur Gestaltung sicherer Lernräume.

Materialpaket CE 08 — Menschen in kritischen Lebenssituationen

46,99 €
Gesamtwert des Pakets: 69,91 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
  • Umfang:
    9 Materialien
  • Materialtyp:
    Stundenentwürfe

Materialien in diesem Paket (9)

62 Seiten

Unterrichtsentwurf Gewalt in der Pflege G-08

Gewalt in der Pflege ist ein sensibles und leider oft präsentes Thema. Mit diesem Unterrichtsmaterial hilfst Du Deinen Lernenden, sich intensiv mit den verschiedenen Formen von Gewalt auseinanderzusetzen. Sie lernen, Gewalt zu erkennen, angemessen darauf zu reagieren und präventive Maßnahmen zu ergreifen. So stärkst Du ihre Kompetenzen im Umgang mit herausfordernden Situationen und förderst einen sicheren und respektvollen Pflegealltag.Das erwartet Dich und Deine Lernenden: Umfassendes Thema: Wir beleuchten Gewalt in der Pflege – von ihren Formen über das Erkennen und Ansprechen bis hin zur Prävention und Deeskalation nach dem ProDeMa-Konzept. Passende Zielgruppe: Das Material ist speziell für Auszubildende im 3. Ausbildungsjahr der Pflege konzipiert (18-22 Jahre), die bereits erste Praxiserfahrung mitbringen. Effektiver Zeitrahmen: Eine Doppelstunde (180 Minuten) ermöglicht eine tiefgehende und praxisnahe Auseinandersetzung mit dem Thema. Vielfältige Inhalte: Definition und Unterscheidung verschiedener Gewaltformen (körperlich, psychisch, Vernachlässigung, sexualisiert, finanziell, FeM ohne Rechtsgrundlage). Erkennen von Gewalt, die von Pflegenden, Patientinnen und Patienten oder durch strukturelle Gegebenheiten ausgeht. Verständnis der Whistleblowing-Stufen und der Schutzfunktion des Hinweisgeberschutzgesetzes (HinSchG). Praktische Anwendung der ProDeMa-Grundregeln zur Deeskalation aggressiven Verhaltens. Strategien zum Selbstschutz bei sexualisierten Übergriffen und die Nutzung von Überlastungsanzeigen. Reflexion eigener Aggressionspotenziale und die Möglichkeit, Supervisionsangebote zu nutzen. Abwechslungsreiche Methoden: Ein Mix aus Lehrgespräch, spannenden Fallarbeiten, ProDeMa-Übungen, Reflexionsrunden, Rollenspielen und einer Whistleblowing-Übung sorgt für eine lebendige Unterrichtsgestaltung. Praktische Materialien: Du erhältst alles, was Du brauchst: Arbeitsblätter (AB 1-8), eine ProDeMa-12-Regeln-Karte und eine regionale Beschwerdestellen-Liste. Beamer und Whiteboard sind als Medien vorgesehen.Diese Kompetenzen erwerben Deine Lernenden: Gewalt erkennen und definieren: Deine Lernenden können verschiedene Formen von Gewalt in der Pflege klar benennen und unterscheiden, egal ob körperlich, psychisch, finanziell, sexualisiert oder strukturell. Professionell reagieren: Sie lernen, wie sie bei psychischen Auffälligkeiten oder Krisen frühzeitig und angemessen reagieren und ethische Konflikte erkennen und lösen. Deeskalation anwenden: Mit den ProDeMa-Grundregeln üben sie, aggressives Verhalten zu deeskalieren und Konflikte konstruktiv zu lösen. Selbstschutz stärken: Sie entwickeln Strategien zum Selbstschutz, besonders bei sexualisierten Übergriffen, und wissen, wie sie Überlastungsanzeigen nutzen können. Ethisch handeln und reflektieren: Deine Lernenden bewerten ihr berufliches Handeln vor einem ethischen Hintergrund und reflektieren eigene Aggressionspotenziale. Kommunikation und Teamarbeit verbessern: Sie gestalten Beziehungen zu pflegebedürftigen Menschen sensibel und arbeiten wertschätzend im Team zusammen, auch in qualifikationsheterogenen Gruppen. Rechtliche Grundlagen verstehen: Sie kennen die Schutzfunktion des Hinweisgeberschutzgesetzes (HinSchG) und relevante rechtliche Bezüge zu freiheitsentziehenden Maßnahmen.

Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3

Gesundheit, Erziehung & Soziales (BS)
7,99 €
63 Seiten

Unterrichtsentwurf Krisensituationen Pflegeausbildung G-08

Bereite deine Lernenden optimal auf herausfordernde Krisensituationen in der Pflege vor! Dieses Material bietet dir eine umfassende Handreichung, um das SPIKES-Modell und die Cullberg-Phasen praxisnah zu vermitteln. Deine Schüler*innen lernen, wie sie professionell kommunizieren, empathisch begleiten und dabei auch auf ihre eigene psychische Gesundheit achten.Damit dein Unterricht reibungslos startet und du dich voll auf deine Lernenden konzentrieren kannst, hier eine kleine Checkliste zur Vorbereitung: Räumlichkeiten: Sorge für flexible Tische für Rollenspiele in 4er-Gruppen und eine Stuhlkreis-Möglichkeit für die Reflexion. Ein Flipchart für die Visualisierung des SPIKES-Modells und der Cullberg-Phasen sowie ein Beamer für Lehrgespräche sind hilfreich. Materialien: Drucke die Arbeitsblätter 1-8 aus. Besonders wichtig sind AB 3 mit den Rollenkarten für jede 4er-Gruppe und die SPIKES-Übersichtskarte im Kitteltaschen-Format für jede:n Lernende:n. Halte außerdem eine aktuelle Liste regionaler Krisendienste (Telefonseelsorge, Krisennotrufe, KJP-Notdienste) bereit. Optionaler Gastvortrag: Überlege, ob du eine:n Notfallseelsorger:in oder eine:n Mitarbeiter:in aus einem Krisendienst als Gast-Vortragende:n einladen möchtest – das bereichert besonders den zweiten Teil der Doppelstunde. Deine persönliche Vorbereitung: Reflektiere kurz deine eigenen Erfahrungen mit Krisensituationen. Wiederhole das SPIKES-Modell und übe die Sprachbausteine. Recherchiere aktuelle regionale Krisendienste. Sensibilität ist Trumpf: Ist deine Klasse eine DaZ-Klasse oder gibt es Lernende mit Migrations-Krisen? Dann plane hierfür besondere Sensibilität ein. Gab es in der Lerngruppe kürzlich einen Suizid im Umfeld? Informiere die Schulsozialarbeit und halte zusätzliche Hilfsangebote bereit.Mit diesem Material erwerben deine Lernenden wichtige Kompetenzen, um in Krisensituationen professionell und empathisch zu handeln. Sie lernen, wie sie: die verschiedenen Krisenarten und ihre Verläufe verstehen und einordnen. das SPIKES-Modell als strukturierte Methode zur Krisenkommunikation sicher anwenden. eine professionelle pflegerische Grundhaltung einnehmen und aktives Zuhören praktizieren. Suizidalität direkt und angemessen ansprechen – eine echte Schlüsselkompetenz! mit konkreten Sprachhilfen in schwierigen Gesprächen unterstützen. die Grenzen der eigenen Rolle erkennen und wissen, wann und wie sie an regionale Krisendienste vermitteln. Strategien zur Selbstfürsorge entwickeln, um ihre eigene psychische Gesundheit zu schützen und zu stärken. verschiedene Krisenfälle (plötzlicher Tod, Suizidversuch, Mehrfach-Krise) durch Rollenspiele und Fallbeispiele praxisnah bearbeiten.

Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3

Gesundheit, Erziehung & Soziales (BS)
7,99 €
51 Seiten

Unterrichtsentwurf Versorgung Verstorbener Pflege G-08

Mit diesem Material bereitest du deine Auszubildenden optimal auf die würdevolle Versorgung Verstorbener vor. Es ist speziell für angehende Pflegefachkräfte im 3. Ausbildungsjahr konzipiert, die bereits erste Praxiserfahrungen gesammelt haben. Diese Unterrichtseinheit hilft deinen Lernenden, den wichtigen letzten Dienst mit Empathie, Fachwissen und Respekt für kulturelle sowie rechtliche Besonderheiten zu leisten. Sie lernen, die würdevolle Versorgung Verstorbener professionell durchzuführen und zu verstehen.Was dich erwartet: Umfassende Einheit: Eine komplette Unterrichtseinheit von 90 Minuten, die sich dem wichtigen Thema "Versorgung Verstorbener – würdiger letzter Dienst" widmet. Praxisnaher Fokus: Deine Lernenden lernen nicht nur die Theorie, sondern üben den Standardablauf der Versorgung auch praktisch, zum Beispiel mit einer Pflegepuppe oder einem Bett-Arrangement. Interaktive Methoden: Wir nutzen Lehrgespräche, Schritt-für-Schritt-Demonstrationen, Fallarbeit und Reflexion, um das Thema vielseitig zu beleuchten. Vielfältige Sozialformen: Ob im Plenum, in Partnerarbeit oder in 3er-Gruppen – deine Auszubildenden arbeiten aktiv zusammen. Umfangreiches Material: Du erhältst alles, was du für eine gelungene Stunde brauchst: Arbeitsblätter (AB 1-6), Hinweise für Demonstrationsmaterial (Pflegepuppe, Schüssel, Tücher, Pflegelotion, Mundbinde, Hemd) und Reflexionskarten. Kulturelle Sensibilität: Das Material legt großen Wert auf den respektvollen Umgang mit kulturellen und religiösen Besonderheiten bei der Versorgung. Rechtliche Grundlagen: Deine Lernenden lernen die wichtigsten rechtlichen Aspekte kennen, wie die ärztliche Todesfeststellung und den Totenschein. Emotionale Begleitung: Wir thematisieren auch den Umgang mit eigenen Emotionen und die Einbeziehung von Angehörigen.Nach dieser Unterrichtseinheit können deine Auszubildenden: Den Standardablauf beherrschen: Sie beschreiben und führen den pflegerischen Standardablauf der Versorgung Verstorbener würdig und sorgfältig durch. Kulturelle Vielfalt respektieren: Sie kennen und berücksichtigen kulturelle sowie religiöse Vorgaben bei der Versorgung. Rechtliche Aspekte verstehen: Sie erläutern die wichtigsten rechtlichen Kernaspekte, wie die Todesfeststellung und den Totenschein. Angehörige einbeziehen: Sie beschreiben Möglichkeiten der Angehörigen-Beteiligung und kommunizieren empathisch. Eigene Emotionen reflektieren: Sie setzen sich mit ihren eigenen Gefühlen und Berührungsängsten auseinander und reflektieren diese. Fachterminologie anwenden: Sie verwenden die korrekte Fachsprache rund um die Versorgung Verstorbener. Würde als Kernprinzip: Sie nehmen die Würde des Verstorbenen als zentrale ethische Grundhaltung an und erkennen die Versorgung als pflegerische Kernkompetenz.

Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3

Gesundheit, Erziehung & Soziales (BS)
5,99 €
61 Seiten

Unterrichtsentwurf Ethische Fallbesprechung Pflegeausbildung G-08

Du suchst nach einer strukturierten und praxisnahen Methode, um ethische Konflikte in der Pflege zu besprechen? Dieses Material hilft dir und deinen Lernenden, ethische Fallbesprechungen professionell anzuleiten und durchzuführen. Es ist perfekt geeignet, um komplexe ethische Dilemmata im Pflegealltag zu meistern und die Entscheidungsfindung im Team zu stärken.Was dich in diesem Material erwartet: Umfassende Einführung in die ethische Fallbesprechung: Du lernst, wann eine ethische Fallbesprechung sinnvoll ist und welche Ziele sie verfolgt. Das Material knüpft an die Themen Patientensicherheit und Fehlerkultur an und zeigt, wie ethische Fallbesprechungen als wichtiges Qualitätsinstrument dienen. Vertiefung der Vier-Prinzipien-Ethik: Das Material erklärt dir die Prinzipien Autonomie, Nichtschaden, Wohltun und Gerechtigkeit nach Beauchamp/Childress und zeigt dir, wie du sie konkret in der Pflege anwendest, um ethische Spannungsfelder zu analysieren. Zwei bewährte Methoden im Fokus: Entdecke die Nimwegen-Methode und die METAP-Methode. Beide werden detailliert vorgestellt, inklusive ihrer Herkunft, ihrer vier- bzw. mehrstufigen Struktur, des benötigten Zeitrahmens und ihrer spezifischen Anwendungsbereiche in Klinik, Hospiz oder ambulanter Pflege. Praktische Anwendung mit Fallbeispiel: Ein ausführlicher Fall (Frau Krämer) demonstriert dir Schritt für Schritt die Anwendung der Nimwegen-Methode. So siehst du genau, wie die Theorie in die Praxis umgesetzt wird und welche Aspekte bei der Fallbesprechung wichtig sind. Szenarien für den Unterricht: Das Material enthält zwei 90-minütige Szenarien, die du direkt in deinem Unterricht einsetzen kannst. Sie sind ideal für das 3. Ausbildungsjahr und ermöglichen eine eigenständige Moderation durch die Auszubildenden. Rolle der Moderation: Du erhältst klare Anleitungen zur Moderation ethischer Fallbesprechungen, inklusive Tipps zur Gesprächsführung, Visualisierung und Dokumentation der Ergebnisse. Die Rolle der Moderator*in wird dabei genau beleuchtet. Vergleich der Methoden: Eine übersichtliche Tabelle hilft dir, die Nimwegen- und METAP-Methode zu vergleichen und zu entscheiden, welche Methode wann am besten passt, je nach Komplexität und Kontext des ethischen Dilemmas.Deine Lernenden werden diese Kompetenzen erwerben: Ethische Konflikte und Dilemmata im Pflegealltag sicher erkennen und präzise benennen. Die Vier-Prinzipien-Ethik (Autonomie, Nichtschaden, Wohltun, Gerechtigkeit) als fundiertes Analyseinstrument anwenden, um ethische Fragestellungen zu strukturieren. Die Nimwegen-Methode und die METAP-Methode zur strukturierten Durchführung ethischer Fallbesprechungen beherrschen und situationsgerecht auswählen. Die interprofessionelle Kommunikation und Zusammenarbeit in ethischen Entscheidungsprozessen aktiv verbessern und verschiedene Perspektiven einbeziehen. Ethisch fundierte Empfehlungen erarbeiten und begründen, um zu einer gemeinsamen Entscheidungsfindung beizutragen und die Beteiligten zu entlasten. Die Rolle als Moderator*in einer ethischen Fallbesprechung kompetent ausfüllen und den Prozess leiten, um alle Stimmen zu hören und ein strukturiertes Ergebnis zu erzielen. Ethische Fallbesprechungen als wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und Fehlerkultur in der Pflege verstehen und nutzen.

Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3

Gesundheit, Erziehung & Soziales (BS)
7,99 €
123
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Freiberuflicher Dozent und Praxisanleiter im Bereich Pflege
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