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Beschreibung

Du suchst nach einer strukturierten und praxisnahen Methode, um ethische Konflikte in der Pflege zu besprechen? Dieses Material hilft dir und deinen Lernenden, ethische Fallbesprechungen professionell anzuleiten und durchzuführen. Es ist perfekt geeignet, um komplexe ethische Dilemmata im Pflegealltag zu meistern und die Entscheidungsfindung im Team zu stärken.

Was dich in diesem Material erwartet:

  • Umfassende Einführung in die ethische Fallbesprechung: Du lernst, wann eine ethische Fallbesprechung sinnvoll ist und welche Ziele sie verfolgt. Das Material knüpft an die Themen Patientensicherheit und Fehlerkultur an und zeigt, wie ethische Fallbesprechungen als wichtiges Qualitätsinstrument dienen.
  • Vertiefung der Vier-Prinzipien-Ethik: Das Material erklärt dir die Prinzipien Autonomie, Nichtschaden, Wohltun und Gerechtigkeit nach Beauchamp/Childress und zeigt dir, wie du sie konkret in der Pflege anwendest, um ethische Spannungsfelder zu analysieren.
  • Zwei bewährte Methoden im Fokus: Entdecke die Nimwegen-Methode und die METAP-Methode. Beide werden detailliert vorgestellt, inklusive ihrer Herkunft, ihrer vier- bzw. mehrstufigen Struktur, des benötigten Zeitrahmens und ihrer spezifischen Anwendungsbereiche in Klinik, Hospiz oder ambulanter Pflege.
  • Praktische Anwendung mit Fallbeispiel: Ein ausführlicher Fall (Frau Krämer) demonstriert dir Schritt für Schritt die Anwendung der Nimwegen-Methode. So siehst du genau, wie die Theorie in die Praxis umgesetzt wird und welche Aspekte bei der Fallbesprechung wichtig sind.
  • Szenarien für den Unterricht: Das Material enthält zwei 90-minütige Szenarien, die du direkt in deinem Unterricht einsetzen kannst. Sie sind ideal für das 3. Ausbildungsjahr und ermöglichen eine eigenständige Moderation durch die Auszubildenden.
  • Rolle der Moderation: Du erhältst klare Anleitungen zur Moderation ethischer Fallbesprechungen, inklusive Tipps zur Gesprächsführung, Visualisierung und Dokumentation der Ergebnisse. Die Rolle der Moderator*in wird dabei genau beleuchtet.
  • Vergleich der Methoden: Eine übersichtliche Tabelle hilft dir, die Nimwegen- und METAP-Methode zu vergleichen und zu entscheiden, welche Methode wann am besten passt, je nach Komplexität und Kontext des ethischen Dilemmas.

Deine Lernenden werden diese Kompetenzen erwerben:

  • Ethische Konflikte und Dilemmata im Pflegealltag sicher erkennen und präzise benennen.
  • Die Vier-Prinzipien-Ethik (Autonomie, Nichtschaden, Wohltun, Gerechtigkeit) als fundiertes Analyseinstrument anwenden, um ethische Fragestellungen zu strukturieren.
  • Die Nimwegen-Methode und die METAP-Methode zur strukturierten Durchführung ethischer Fallbesprechungen beherrschen und situationsgerecht auswählen.
  • Die interprofessionelle Kommunikation und Zusammenarbeit in ethischen Entscheidungsprozessen aktiv verbessern und verschiedene Perspektiven einbeziehen.
  • Ethisch fundierte Empfehlungen erarbeiten und begründen, um zu einer gemeinsamen Entscheidungsfindung beizutragen und die Beteiligten zu entlasten.
  • Die Rolle als Moderator*in einer ethischen Fallbesprechung kompetent ausfüllen und den Prozess leiten, um alle Stimmen zu hören und ein strukturiertes Ergebnis zu erzielen.
  • Ethische Fallbesprechungen als wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und Fehlerkultur in der Pflege verstehen und nutzen.

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Unterrichtsentwurf Ethische Fallbesprechung Pflegeausbildung G-08

7,99 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
  • Umfang:
    61 Seiten
  • Materialtyp:
    Stundenentwürfe
  • Format:
    DOCX

In folgendem Paket enthalten

9 Materialien

Materialpaket CE 08 — Menschen in kritischen Lebenssituationen

Materialpaket CE 08 — Menschen in kritischen Lebenssituationen und in der letzten Lebensphase begleitenGeneralistische Pflegeausbildung · 9 vollständige Unterrichtsreihen · 36 docx-DokumenteWorum es gehtDieses Materialpaket deckt die gesamte Curriculare Einheit CE 08 nach Rahmenlehrplan der Fachkommission nach § 53 PflBG ab. Es umfasst die belastendsten und ethisch anspruchsvollsten Themen der Pflegeausbildung: Palliative Pflege, Symptomkontrolle, Sterbebegleitung, Trauerbegleitung, Vorsorgedokumente, Ethische Fallbesprechung, Versorgung Verstorbener, Krisensituationen und Gewalt in der Pflege.Zeitrichtwert: 160 h (1./2. Drittel) + 90 h (3. Drittel) = 250 Stunden gesamt nach Rahmenlehrplan FK § 53 PflBG.Konzipiert für: 2.-3. Ausbildungsjahr Pflegefachfrau/Pflegefachmann nach PflBG. Curriculare Übertragung auf Pflegefachassistenz (PflFA) möglich.Was Sie bekommenPro Thema vier Dokumente:Szenarien-Sammlung — authentische Fälle in den Settings ambulant, Akutkrankenhaus, Hospiz, stationäre Langzeitpflege, SAPV und KJP. Wortschatz, Redemittel, Aufgaben.Unterrichtsentwurf — vollständiger didaktischer Apparat mit Eckdaten-Deckblatt, Curricularem Kontext mit wörtlichen PflAPrV-Kompetenzen, Bedingungsanalyse, Sachanalyse mit Situationsmerkmalen, dreigeteilten Lernzielen (fachlich, sprachlich, überfachlich) mit Anderson/Krathwohl-Taxonomie, tabellarischem Verlaufsplan mit Lernerfolgskontrolle, antizipierten Schwierigkeiten, Differenzierung nach Lernstand, Praxistransfer und Anhang mit Materialübersicht, Quellen und Glossar.Handreichung für die Lehrkraft — Stundenleitfaden, methodische Hinweise pro Phase, häufige Fragen der Auszubildenden mit Antworten, fachlicher Hintergrund, Hinweise zur Triggerprävention.Arbeitsblätter mit Lösungen — strukturierte Aufgabenblätter mit separatem Lösungsteil, einsetzbar parallel zum Verlaufsplan.ThemenübersichtNr.ThemaGranularitätG-08.1Palliative Pflege — Grundhaltung und Prinzipien2×90 MinG-08.2Symptomkontrolle in der letzten Lebensphase3×90 MinG-08.3Sterbebegleitung — Bedürfnisse erkennen, Würde wahren2×90 MinG-08.4Trauerbegleitung — Angehörige in der Akutphase und danach2×90 MinG-08.5Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung2×90 MinG-08.6Ethische Fallbesprechung anleiten — Nimwegen, METAP2×90 MinG-08.7Versorgung Verstorbener — würdiger letzter Dienst1×90 MinG-08.8Krisensituationen erkennen und begleiten — SPIKES-Modell2×90 MinG-08.9Gewalt in der Pflege — erkennen, ansprechen, verhindern2×90 MinInhaltliche SchwerpunkteWürde als Leitprinzip zieht sich durch alle neun Themen — von der palliativen Grundhaltung bis zur Frage, was würdige Versorgung Verstorbener ausmacht, und bis zur ethischen Herausforderung, Gewalt in der Pflege ehrlich zu benennen.Etablierte Modelle und Konzepte sind didaktisch aufbereitet und werden anwendungsorientiert eingeführt:Vier-Prinzipien-Ethik nach Beauchamp/Childress als ethischer Anker durch die gesamte ReiheS3-Leitlinie Palliativmedizin der DGP für SymptomkontrolleSPIKES-Modell (Baile et al. 2000) für DiagnosemitteilungCullberg-Krisenmodell für vier Phasen der akuten KriseVier-Phasen-Modell der Trauer nach Kast/Bowlby/WordenNimwegener Methode und METAP als strukturierte ethische FallbesprechungProDeMa (Institut Linsenmaier) mit den 12 Grundregeln der DeeskalationWerdenfelser Weg zur FeM-ReduktionRechtliche Grundlagen aktuell: BGB § 1827 ff. (Patientenverfügung), §§ 1814 ff. (Vorsorgevollmacht/Betreuung), §§ 1831 ff. (FeM-Reform 2023), StGB §§ 223 ff., § 225, §§ 174 ff., § 184i, § 323c. Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) seit Juli 2023, Pflegepersonalbemessungsgesetz (PeBeM) seit 2023.Selbstfürsorge der Pflegenden als durchgängiges Thema — eigene Belastung erkennen, Supervision nutzen, kollegiale Reflexion, Trauerverarbeitung im Team.Methodisches KonzeptDie Materialien arbeiten durchgängig mit wiederkehrenden Patient:innen-Personen, die zwischen den Themen Bridges schlagen und die Kontinuität der Pflegebeziehungen erlebbar machen. Auszubildende erleben dieselben Personen über die gesamte Reihe — Frau Mertens (Demenz, LZP) trauert um ihren Mann in G-08.4, stirbt in G-08.3, wird in G-08.7 versorgt; Herr Beckmann (Pankreaskarzinom, Akut) bekommt seine Diagnose in G-08.8 mitgeteilt (SPIKES) und geht den palliativen Weg bis G-08.3; Lukas Junge (17) trauert in G-08.4 um seine Mutter, versucht sich in G-08.8 das Leben zu nehmen, wird in G-08.9 verbal-aggressiv in der KJP.Drei Settings durchgehend abgebildet:Akutkrankenhaus (Klinikum Husum, UKSH Kiel)Hospiz (Sylt) und SAPV (Kiel)Stationäre Langzeitpflege (LZP Friesenhof) und ambulant (Diakonie Bredstedt)Sensible Methodik: Stopp-Wort vereinbaren zu Beginn jeder belastenden Stunde, Beobachter-Rolle in Rollenspielen als Schutz, Vertraulichkeit im Raum explizit benennen, Reflexionsraum am Ende mit Möglichkeit zu Einzelgesprächen, Hinweise auf Schulsozialarbeit und Vertrauenspersonen.Curricularer BezugWörtlich zitierte PflAPrV-Kompetenzen (Anlage 1) mit Code-Ziffern in jedem Entwurf. Schwerpunkte über die CE:I.5.a — psychische Auffälligkeiten, Krisen und Risikolagen frühzeitig erkennenI.6.a — besondere Belastungen für die berufliche Identität erkennenII.1.d — verständigungs- und beteiligungsorientierte GesprächsführungII.2.a — Beziehungen unter Berücksichtigung von Mehrperspektivität gestaltenIII.1.a + III.1.e — Abstimmungs- und Koordinierungsprozesse, TeamentwicklungIV.1.a + IV.1.c — ethische Konflikte erkennen, Handeln vor ethischer Reflexion bewertenIV.2.c — Beratung zu besonderen Rechtslagen wie freiheitsentziehenden MaßnahmenV.1.a — Beratungsbedarf erkennenFormat und VerwendungA4 hoch, Arial 11pt, durchgängiges Layout mit klarer typografischer Hierarchie. Tabellen mit Zebrastreifen-Formatierung, Hinweisboxen für Lösungen und Warnhinweise. Header und Footer auf jeder Seite. Sofort einsetzbar — drucken, kopieren, austeilen.Die Materialien sind bundesweit einsetzbar — die zitierten Kompetenzen aus PflAPrV Anlage 1 gelten bundesweit identisch. Bei Einsatz in einem konkreten Bundesland sind landesrechtliche Bezüge (Landesrahmenlehrplan, Bestattungsgesetz, Landesheimrecht) durch die einsetzende Lehrkraft zu ergänzen. Eine Stelle dafür ist im Anhang jeder Reihe vorgesehen.Lieferumfang9 Themen × 4 docx = 36 Word-DokumenteREADME mit Themenübersicht, Reuse-Personen-Katalog, Beratungsstellen-Liste, QuellenangabenStrukturierte Ordnerablage pro Thema im ZIP-ArchivCurriculare Einordnung: CE 08 nach Rahmenlehrplan der Fachkommission nach § 53 PflBG (Stand 1. August 2019, fortgültig; Rahmenausbildungspläne aktualisiert 11/2023). Zeitrichtwert 250 Stunden gesamt.HinweisDie Materialien behandeln durchgängig belastende Themen. Sie sind didaktisch so aufbereitet, dass Auszubildende ehrlich und geschützt zugleich mit den Schattenseiten des Pflegeberufs in Berührung kommen. Lehrkräfte erhalten in den Handreichungen klare Hinweise zur Triggerprävention, zum Umgang mit eigenen Erfahrungen der Lernenden und zur Gestaltung sicherer Lernräume.

Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3

Gesundheit, Erziehung & Soziales (BS)
46,99 €69,91 €
Spare 22,92 €

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Zertifizierte*r Autor*in
Freiberuflicher Dozent und Praxisanleiter im Bereich Pflege
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