Freiberuflicher Dozent und Praxisanleiter im Bereich Pflege
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27 Seiten






CE 04 Gesundheit fördern und präventiv handeln — Komplettpaket mit 8 Themen für die generalistische Pflegeausbildung
Komplettes Materialpaket zur Curricularen Einheit CE 04 nach Rahmenlehrplan der Fachkommission nach § 53 PflBG. 8 Themen (Salutogenese, Hygiene, MRE, Gesundheitsberatung, Impfschutz, Sturzprophylaxe, Mobilität, Spiralcurriculum 3. Drittel) mit je Unterrichtsentwurf, Szenarien, Handreichung und Arbeitsblättern mit Lösungen.
Worum geht es?
Dieses Materialpaket umfasst die gesamte Curriculare Einheit CE 04 „Gesundheit fördern und präventiv handeln" der generalistischen Pflegeausbildung nach PflBG. Es deckt acht aufeinander aufbauende Unterrichtsthemen vom 1./2. Ausbildungsdrittel bis zur Vertiefung im 3. Drittel ab — geeignet zur direkten Verwendung im Unterricht ohne Nacharbeit.
Was ist enthalten?
Pro Thema vier vollständige Dokumente:
Unterrichtsentwurf (8-12 Seiten) mit Eckdaten, curricularem Kontext, wörtlich zitierten PflAPrV-Kompetenzen mit Code-Ziffern, Bedingungsanalyse, Sachanalyse, dreigeteilten Lernzielen nach Anderson/Krathwohl- und Krathwohl-Affektiv-Taxonomie, tabellarischem Verlaufsplan mit Lernerfolgskontrolle, Differenzierung in drei Stufen, Praxistransfer und Quellen.
Szenarien-Sammlung mit authentischen Fällen, wiederkehrenden Patientenpersonen über alle drei Settings hinweg (ambulant / Akut / Langzeitpflege), Dialogen, Wortschatz und Aufgaben.
Handreichung für die Lehrkraft mit häufigen Fragen, methodischen Hinweisen, fachlichem Hintergrund und Anschluss an die Reihe.
Arbeitsblätter mit Lösungen als separates Dokument für die Hand der Lehrkraft.
Insgesamt 32 docx-Dateien, geordnet in 8 Themen-Unterordnern.
Die acht Themen:
G-04.1 Gesundheitsförderung — Antonovsky, Salutogenese, Kohärenzgefühl (2×90 Min · 2. Jahr)
G-04.2 Hygiene als Prävention — Standardhygiene, RKI-Händedesinfektion (2×90 Min · 1.-2. Jahr)
G-04.3 Multiresistente Erreger — MRSA, VRE, ESBL, C. difficile (2×90 Min · 2. Jahr)
G-04.4 Beratung zu gesundheitsförderndem Verhalten — sprachsensibel (2×90 Min · 2. Jahr)
G-04.5 Impfschutz und Infektionsprävention — STIKO-Empfehlungen (1×90 Min · 2. Jahr)
G-04.6 Sturzprophylaxe als präventive Aufgabe — DNQP-Expertenstandard (2×90 Min · 2. Jahr)
G-04.7 Expertenstandard Mobilität — anwenden lernen (2×90 Min · 2. Jahr)
G-04.8 Gesundheitsförderung im 3. Ausbildungsdrittel — settingspezifische Vertiefung im Spiralcurriculum (2×90 Min · 3. Jahr)
Rechtliche und fachliche Grundlagen:
PflBG und PflAPrV Anlage 1 mit wörtlich zitierten Kompetenzen
Rahmenpläne der Fachkommission nach § 53 PflBG (Stand 1.8.2019; Rahmenausbildungspläne aktualisiert 11/2023)
DNQP-Expertenstandards Sturzprophylaxe und Erhaltung und Förderung der Mobilität in aktueller Fassung
RKI-Empfehlungen (Händehygiene, MRE)
STIKO-Empfehlungen
Antonovsky/Salutogenese als theoretischer Anker
Für welche Lerngruppen?
Auszubildende der generalistischen Pflegeausbildung im 1./2. Ausbildungsdrittel (G-04.1 bis G-04.7) und 3. Drittel (G-04.8). Materialien berücksichtigen die in der Realität heterogene Sprachkompetenz der Lerngruppe — DaZ-Lernende werden durch sprachsensible Strukturierung in den kommunikationslastigen Themen (insbesondere G-04.4 Beratung) gezielt unterstützt.
Setting-Vielfalt als Konstruktionsprinzip:
Jedes Thema arbeitet mit den drei Settings ambulant / Akut / Langzeitpflege. Die Materialien sind damit unmittelbar geeignet für Pflegeschulen mit gemischten Kohorten — kein Setting-Bias zu Lasten der ambulanten oder stationären Langzeitpflege.
Wiederkehrende Patientenpersonen:
Über die Themen hinweg begegnen die Auszubildenden wiederkehrenden Patientenpersonen (Herr Becker, Frau Mertens, Frau Polanski, Herr Aydın), was curriculare Kohärenz schafft und das Lernen biografisch verankert.
Bundeseinheitlich einsetzbar:
Die PflBG- und PflAPrV-Bezüge gelten bundesweit. Landesrechtliche Spezifika und schulinterne Curricula ergänzt die einsetzende Lehrkraft im Anhang — entsprechende Hinweise sind in jedem Unterrichtsentwurf vorgesehen.
Format und Branding:
Word-Dokumente (.docx), A4 hoch, einseitig, sofort bearbeitbar. Brandneutral aufgebaut — keine Verlags- oder Logo-Aufdrucke. Eintragung des eigenen Schul- oder Trägernamens ist möglich.
Mit diesem Material tauchst du und deine Lernenden tief in die Welt der Gesundheitsförderung in der Pflege ein. Du erhältst einen umfassenden Stundenleitfaden für eine Mini-Reihe, die die Konzepte der Salutogenese nach Antonovsky und die Ottawa-Charta der WHO beleuchtet. Deine Lernenden entwickeln ein fundiertes Verständnis dafür, wie sie Gesundheit nicht nur als Abwesenheit von Krankheit, sondern als dynamischen Prozess verstehen und aktiv fördern können. Dieses Material bietet dir alles, was du für einen spannenden und lehrreichen Unterricht brauchst: Einen detaillierten Stundenleitfaden für zwei Doppelstunden (insgesamt 180 Minuten), der dich Schritt für Schritt durch die Inhalte führt. Umfassende Hintergrundinformationen zu Aaron Antonovsky, dem Salutogenese-Modell (Sense of Coherence, Generalisierte Widerstandsressourcen) und der Ottawa-Charta (fünf Handlungsfelder, drei Strategien). Praxisnahe Fallbeispiele (z.B. Frau Hertel, Herr Demir, Frau Lehmann), die deinen Lernenden helfen, die theoretischen Konzepte direkt auf pflegerische Situationen anzuwenden. Fertige Handouts für Wortschatz, GRR-Tabelle, SOC-Komponenten, Ottawa-Charta und Pflegebezug, die du direkt im Unterricht einsetzen kannst. Szenarienkarten für interaktive Gruppenarbeiten. Aufgabenblätter, die Reflexion und Anwendung fördern. Eine Checkliste für deine persönliche Vorbereitung und eine Übersicht über typische Stolpersteine im Unterricht mit praktischen Hinweisen, wie du diese meistern kannst. Antworten auf häufige Fragen aus dem Unterricht, die dir helfen, Diskussionen zu lenken und Missverständnisse auszuräumen. Eine klare Gegenüberstellung von pathogener und salutogener Perspektive, um das Verständnis zu vertiefen. Durch die Arbeit mit diesem Material werden deine Lernenden folgende Schlüsselkompetenzen erwerben und verbessern: Verständnis entwickeln: Sie verstehen die Kernkonzepte der Salutogenese (Sense of Coherence, Generalisierte Widerstandsressourcen) und der Ottawa-Charta (Handlungsfelder, Strategien) und können diese voneinander abgrenzen. Perspektiven wechseln: Sie lernen, Gesundheit nicht nur aus einer pathogenen, sondern auch aus einer salutogenen Perspektive zu betrachten und beide Ansätze sinnvoll miteinander zu verbinden. Anwendungskompetenz stärken: Anhand konkreter Fallbeispiele üben sie, wie sie salutogene und gesundheitsfördernde Ansätze in der pflegerischen Praxis identifizieren und anwenden können. Kritisches Denken fördern: Sie reflektieren kritisch die Grenzen und Möglichkeiten der Salutogenese und erkennen, dass Gesundheitsförderung eine Aufgabe aller pflegerischen Handlungen ist. Diskussionsfähigkeit ausbauen: Sie können häufige Missverständnisse und Vorannahmen zum Thema Gesundheitsförderung erkennen und fundiert darüber diskutieren. Ressourcenorientierung lernen: Sie entwickeln ein Bewusstsein für die Bedeutung von Ressourcen und Kohärenzgefühl für die Gesundheit von Patient*innen und sich selbst.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
Entdecke eine spannende Materialsammlung, die dir hilft, das komplexe Thema multiresistente Erreger (MRE) im Pflegealltag umfassend zu vermitteln. Mit dieser Mini-Reihe tauchst du und deine Lernenden tief in die Welt der MRE ein und erarbeitet euch wichtige Kompetenzen für die Praxis. Was dich in dieser Sammlung erwartet: Verstehe die Grundlagen der Antibiotikaresistenz: Wie entsteht sie und welche Rolle spielt Antibiotic Stewardship dabei? Lerne die vier wichtigsten multiresistenten Erreger (MRE) kennen: MRSA, VRE, ESBL-bildende Enterobacteriales und Clostridioides difficile – inklusive detaillierter Steckbriefe. Erfasse die verschiedenen Isolationsformen und ihre Anwendung: von Standard- bis erweiterter Hygiene, Kontakt-, Tröpfchen-, Aerosol-, Schutzisolation und Kohortierung. Verstehe die Bedeutung von Sanierung und Trägerstatus und was das konkret für den Pflegealltag bedeutet. Erkenne die Unterschiede im Umgang mit MRE in verschiedenen Settings: Akutkrankenhaus, Pflegeheim und ambulanter Bereich. Sensibilisiere dich für die psychosozialen Folgen der Isolation für Betroffene und Angehörige. Bearbeite drei realitätsnahe Fallbeispiele (Herr Wieland mit MRSA, Frau Lindqvist mit ESBL, Herr Brückner mit C. difficile), um das Gelernte direkt anzuwenden. Erweitere deinen Fachwortschatz und nutze Reflexionsfragen zur Vertiefung des Verständnisses. Das lernen deine Schüler*innen mit diesem Material: Nachdem deine Lernenden dieses Material durchgearbeitet haben, können sie: MRE-Grundlagen verstehen: Die Entstehung von Antibiotikaresistenzen und die wichtigsten MRE-Typen erklären. Hygienemaßnahmen anwenden: Die passenden Isolationsformen und Sanierungsstrategien für verschiedene MRE-Situationen auswählen und begründen. Setting-spezifisch handeln: Die Besonderheiten im Umgang mit MRE in Akutkrankenhäusern, Pflegeheimen und im ambulanten Bereich erkennen und berücksichtigen. Ethische und psychosoziale Aspekte reflektieren: Die sozialen und psychologischen Auswirkungen von Isolation auf Betroffene und Angehörige erfassen und einen respektvollen Umgang damit finden. Kommunikationskompetenz zeigen: Den Trägerstatus von MRE-Patient*innen sensibel und professionell kommunizieren. Fallbeispiele lösen: Komplexe MRE-Fälle analysieren und geeignete pflegerische Maßnahmen planen.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
Du suchst nach einem umfassenden Materialpaket, um den Expertenstandard Mobilität praxisnah und interaktiv zu vermitteln? Mit diesen Arbeitsblättern tauchen deine Schüler*innen tief in das Thema ein und lernen, wie sie Mobilität professionell fördern. Das erwartet dich und deine Schüler*innen: Arbeitsblatt 1: Risikofaktoren für Mobilitätsverlust Deine Schüler*innen identifizieren und kategorisieren Risikofaktoren für Mobilitätsverlust anhand konkreter Fallbeispiele. Sie reflektieren über die Bedeutung dieser Faktoren für die Pflegepraxis. (Dauer: ca. 25–40 Minuten) Arbeitsblatt 2: Mobilitätseinschätzung mit DEMMI-Auszug Hier wenden deine Schüler*innen einen verkürzten Auszug des klinischen Beobachtungsinstruments DEMMI an. Sie üben die strukturierte Mobilitätseinschätzung und lernen, Beobachtungen präzise zu begründen. (Dauer: ca. 45–65 Minuten) Arbeitsblatt 3: Stationenarbeit Mobilitätsfördernde Maßnahmen In einer dynamischen Stationenarbeit entwickeln deine Schüler*innen konkrete, individuelle Maßnahmen zur Mobilitätsförderung. Sie berücksichtigen dabei Aspekte wie Alltagsintegration, strukturierte Bewegungsangebote, Hilfsmittel und Schulung. (Dauer: ca. 10–35 Minuten) Arbeitsblatt 4: Koordinationsmatrix Deine Schüler*innen erstellen eine Koordinationsmatrix, um die Zusammenarbeit im interprofessionellen Team zu planen. Sie klären Verantwortlichkeiten und Kommunikationswege für eine effektive Mobilitätsförderung. (Dauer: ca. 35–55 Minuten) Arbeitsblatt 5: Rollenkarten Fallbesprechung Frau Lehmann Ein spannendes Rollenspiel zur Fallbesprechung von Frau Lehmann! Deine Schüler*innen schlüpfen in verschiedene Rollen und argumentieren aus unterschiedlichen Perspektiven (Sicherheit, Mobilitätsstandard, Moderation). Sie üben, Kompromisse zu finden und einen gemeinsamen Tagesplan zu formulieren. (Dauer: ca. 60–80 Minuten) Lösungsteil Ein ausführlicher Lösungsteil ist direkt im Anschluss enthalten. Er hilft dir als Lehrkraft bei der Korrektur, der Besprechung und der Vertiefung der Inhalte. Das lernen deine Schüler*innen mit diesem Material: Risikofaktoren erkennen: Sie lernen, Risikofaktoren für Mobilitätsverlust systematisch zu identifizieren und zu kategorisieren. Mobilität strukturiert einschätzen: Sie üben die Anwendung eines klinischen Beobachtungsinstruments (DEMMI) für eine präzise Mobilitätseinschätzung. Individuelle Maßnahmen planen: Sie entwickeln zielgerichtete und alltagsintegrierte Maßnahmen zur Förderung der Mobilität. Interprofessionelle Zusammenarbeit gestalten: Sie planen die Koordination von Maßnahmen im Team und klären Verantwortlichkeiten. Komplexe Fallbesprechungen meistern: Sie trainieren das Argumentieren, das Finden von Kompromissen und die gemeinsame Entscheidungsfindung in Fallbesprechungen. Kritisches Denken anwenden: Sie lernen, Beobachtungen zu begründen und das Prinzip "strukturierte Einschätzung statt Bauchgefühl" in der Praxis umzusetzen.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
Du suchst nach spannendem Material, um die Sturzprophylaxe in der Pflege nach dem Expertenstandard zu vertiefen? Dieses umfassende Materialpaket hilft deinen Auszubildenden, ihr Wissen praxisnah anzuwenden und wichtige Kompetenzen zu entwickeln. Das Material enthält: Arbeitsblatt 1: Sturzrisikoeinschätzung Hier lernen deine Auszubildenden, Risikofaktoren systematisch zu erfassen und ein fundiertes klinisches Urteil zu formulieren. Sie üben auch den professionellen Umgang mit Beinahestürzen und die Auswahl passender Assessment-Instrumente. Arbeitsblatt 2: Stationen multimodale Maßnahmen An vier interaktiven Stationen entwickeln die Lernenden konkrete, multimodale Maßnahmen zur Sturzprophylaxe. Sie beschäftigen sich mit Kraft- und Gleichgewichtstraining, Medikationsüberprüfung, Umgebungsanpassung sowie podologischen Aspekten. Arbeitsblatt 3: Koordination und Evaluation Dieses Arbeitsblatt fokussiert auf die essenzielle interprofessionelle Zusammenarbeit und die kritische Evaluation von Sturzprophylaxe-Maßnahmen. Deine Auszubildenden lernen, Indikatoren zu definieren und den Bedarf für Neubewertungen zu erkennen. Rollenkarten zur FEM-Diskussion (Fall Frau Lehmann) Ein packendes Rollenspiel, das deine Auszubildenden in eine ethisch-rechtliche Diskussion über Fixierungsmaßnahmen (FEM) eintauchen lässt. Sie schlüpfen in verschiedene Rollen wie Kolleg*in pro FEM, Bezugspflegekraft*in contra FEM und Wohnbereichsleiter*in (Moderation) und üben, Argumente sachlich auszutauschen und Entscheidungen zu treffen. Beobachter*innen erhalten einen speziellen Auftrag zur Reflexion. Ausführliche Lösungen Für dich als Lehrkraft gibt es natürlich detaillierte Lösungen und wertvolle Hinweise zur Bearbeitung der Aufgaben. So kannst du deine Lernenden optimal begleiten und individuelle Lernerfolge fördern. Mit diesem Materialpaket erwerben oder vertiefen deine Auszubildenden folgende Schlüsselkompetenzen: Sie können Sturzrisiken nach dem Expertenstandard professionell einschätzen. Sie planen und begründen multimodale Sturzprophylaxe-Maßnahmen zielgerichtet. Sie gestalten die interprofessionelle Zusammenarbeit aktiv und effektiv mit. Sie evaluieren Maßnahmen zur Sturzprophylaxe kritisch und erkennen Anpassungsbedarfe. Sie reflektieren ethische und rechtliche Aspekte in der Pflegepraxis und finden begründete Lösungswege. Sie stärken ihre Kommunikations- und Argumentationsfähigkeiten im Team.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
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