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Die Unterrichtsstunde „Chancen und Risiken sozialer Medien“ ist in die Sequenz zu digitalen Medien eingebettet und baut auf den vorhergehenden Stunden zur Einführung in Medien und soziale Medien auf. Ziel der Stunde ist es, dass die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass soziale Medien sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringen und dass ihr eigenes Verhalten im Umgang damit entscheidend ist.
Zu Beginn der Stunde werden die Kinder durch einen Bildimpuls aktiviert. Gegensätzliche Szenarien aus ihrer Lebenswelt regen zur Beobachtung und zum Austausch an. Mithilfe des Satzanfangs „Ich sehe…“ beschreiben die Schülerinnen und Schüler zunächst wertfrei, was sie erkennen, bevor sie die Situationen gemeinsam deuten. Leitfragen wie „Was ist positiv?“, „Was ist problematisch?“ oder „Wie fühlen sich die Personen?“ helfen dabei, erste Bezüge zum eigenen Medienalltag herzustellen.
In der anschließenden Aktivierungsphase sammeln die Kinder eigene Beispiele für Chancen und Risiken sozialer Medien und ordnen diese gemeinsam. Dabei wird deutlich, dass soziale Medien Kommunikation, Information und Austausch ermöglichen, gleichzeitig aber auch Gefahren wie Ausgrenzung, verletzende Kommentare, falsche Informationen oder den unüberlegten Umgang mit persönlichen Daten mit sich bringen.
Im Zentrum der Stunde steht die Arbeit mit lebensnahen Fallbeispielen. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich in Gruppen mit typischen Situationen auseinander, beispielsweise mit beleidigenden Nachrichten, dem Posten von Fotos ohne Erlaubnis, dem Vergleich mit scheinbar perfekten Bildern oder einer Freundschaftsanfrage von einer unbekannten Person. Sie analysieren die Situationen, versetzen sich in die betroffenen Personen hinein und entwickeln gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für einen respektvollen und sicheren Umgang.
Zur Sicherung halten die Kinder ihre Erkenntnisse in einem Merkhefteintrag oder Arbeitsblatt fest. Dabei wird deutlich, dass soziale Medien verbinden können, aber auch verletzen können, wenn man sie unbedacht nutzt. In einer abschließenden Reflexionsphase formulieren die Schülerinnen und Schüler persönliche Vorsätze für ihren eigenen Umgang mit sozialen Medien.
Die Stunde leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Medienkompetenz sowie zur Stärkung sozialer Kompetenzen wie Empathie, Verantwortungsbewusstsein und reflektiertes Handeln.
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Klassenstufen: 3-5. Klasse
Bewertungen und Kommentare
Tolles Material!
Liebe Sabrina, ich habe selten etwas bei eduki gekauft, das so einfach anwendbar war und gleichzeitig so abwechslungsreich und kreativ durchdacht ist. Vielen lieben Dank für deine Arbeit, mir gefällt es richtig gut was du machst. Für dein Unterrichtsmaterial bezahle ich gerne :-). Liebe Grüße Angie