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Zum Thema Genetik in der Oberstufe habe ich euch hier ein kleines Material-Paket erstellt. Enthalten sind 4 Materialien, darunter ein Escape Room, zwei Lernspiele und eine fertige Unterrichtsstunde. Die Materialien lassen sich sowohl zur Erarbeitung in der Q1 als auch zur Abivorbereitung als Wiederholung in der Q4 einsetzen.
Je nach Lerngruppe kann ich mir den Einsatz auch schon in der E-Phase vorstellen, würde da allerdings entsprechende Hilfestellungen und Anpassungen als Differenzierungsmaßnahmen empfehlen.
Abgedeckt werden folgende Inhalte:
Es handelt sich um eine ausgearbeitete Stunde, die in die Einheit Genetik eingebettet werden kann. Die SuS sollten zuvor die Methode der Gelelektrophorese (Funktionsweise, Apparatur) sowie die der PCR kennenlernen. Die Arbeitsblätter führen die SuS durch einen fiktiven Kriminalfall, den sie durch eine arbeitsteilige Auswertung der Bandenmuster lösen können. Sie schlüpfen dabei in die Rollen "echter" Tatortermittler.Als Ergebnis sollen die SuS kleine Plakate "Ermittlerwände" erstellen, auf denen sie die Methode der Gelelektrophorese sowie die Lösung des Kriminalfalls vorstellen.Als Vertiefung eignet sich die gemeinsame Analyse eines Bandenmusters im Rahmen eines Vaterschaftstests, um die Anwendung des Verfahrens auf einen neuen Bereich auszuweiten. Enthalten sind:- Einstiegsfolie in den Kriminalfall- Arbeitsblatt 2a-c (in Einzelarbeit, um später in gemischten Gruppen ggf. mittels Gruppenpuzzle den Fall zu lösen, die Arbeitsblätter unterscheiden sich nur in den auszuwertenden Bandenmustern)- Hilfekarten zu Arbeitsblättern 2a-c- Arbeitsblatt 3 (Aufgabenstellung für die Gruppenzusammenführung & Lösung des Falls mit Hausaufgabe zur Verschriftlichung der Stundenergebnisse)- Vertiefungsfolie - Neue Erkenntnisse (Vaterschaftsanalyse)
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Hier findet ihr wieder ein "Ich habe - wer hat?" Spiel, diesmal ist es für die Oberstufe zum Thema Genetik konzipiert. Neben der Verwendung von Fachsprache werden auch Inhalte geübt und gefestigt.Ich habe das Spiel in meinem Bio-Grundkurs (Q1) als wiederholenden Einstieg zum Wiederholen und Festigen der Fachbegriffe zum DNA-Aufbau und dem Ablauf der DNA-Replikation eingesetzt. Thematisiert werden vor allem die Aufgaben der beteiligten Enzyme der DNA-Replikation sowie zentrale Fachbegriffe zum chemischen und räumlichen Aufbau der DNA, was vorab beides im Unterricht thematisiert werden sollte.Ich empfehle den Einsatz vor allem als Wiederholung beispielsweise vor einer Klausur, kann es mir aber auch als rituellen Einstieg über mehrere Stunden hinweg vorstellen, um die Fachbegriffe bei den SuS zu verinnerlichen.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Hier findet ihr ein Arbeitsblatt zum Operon Modell, das dem Themenbereich Genetik der Q1 (Sekundarstufe 2) zugeordnet ist. Das Operon Modell wird am Beispiel der Regulation des Lactose-Operons beim Bakterium E.Coli erarbeitet. Die SuS sollen in Form eines Rollenspiels die Funktionsweise des lac-Operons im induzierten (in Anwesenheit von Lactose) und im blockierten (in Abwesenheit von Lactose) Zustand spielerisch darstellen. Ergänzend zum Arbeitsblatt sollten die SuS mit den Informationen im Biologiebuch zum Lac-Operon arbeiten - wir haben mit der Grünen Reihe gearbeitet, es kann aber auch jedes andere Sek 2 Biobuch oder eine freie Internetrecherche dafür genutzt werden. Ich habe mich zusätzlich für den Einsatz der Bücher entschieden, um vor allem lernschwächeren SuS eine zusätzliche Hilfestellung anzubieten und möglichst viele Lerntypen durch die unterschiedlichen Darbietungsformen des Fachwissens (Text mit Abbildung bzw. Schema und Rollenspiel) anzusprechen.Meine Erfahrungen:Durch den handlungsorientierten Zugang im Rollenspiel ist die Funktionsweise des lac-Operons für meine SuS greifbarer gewesen. Eingesetzt habe ich das Arbeitsblatt in der Q1 in einem Grundkurs. Trotz anfänglicher Skepsis meiner SuS gegenüber der Methode des Rollenspiels, waren sie am Ende motiviert dabei, sodass es sich letztendlich gelohnt hat, mal eine neue Methode zur Erarbeitung von Fachinhalten auszuprobieren.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Für die Q-Phase habe ich diesen Escape-Room als Erarbeitung des genetischen Codes sowie dem Umgang mit der Code-Sonne konzipiert. Ziel ist es, 7 Rätsel zu lösen und dadurch eine DNA-Sequenz in eine Aminosäuresequenz zu übersetzen. Mithilfe des Escape-Rooms erarbeiten sich die SuS die nötigen Kompetenzen dafür selbst und müssen ihr Wissen zu DNA-Aufbau und der Proteinbiosynthese anwenden. Dadurch kann der Escape-Room als Erarbeitung neuer Fachinhalte (Genetischer Code & Umgang mit der Code-Sonne) im Themenblock Genetik in der Q1, aber auch im späteren Verlauf der Q-Phase als Wiederholung und Abiturvorbereitung eingesetzt werden. Je nach Kursniveau (GK oder LK) empfehle ich den Einsatz von zusätzlichen Hilfsmitteln, wie z.B. den eigenen Biologienotizen.Enthalten ist ein Escape Room bestehend aus einer Anfangs- und einer Endgeschichte zwecks situativer Einbettung sowie 7 Rätseln mit dazugehörigen Lösungen. Zudem gibt es eine Übersicht zur Vorbereitung und Unterrichtsplanung für die Lehrperson.Tipps zur Durchführung: Ich empfehle für den Escape Room in einem Grundkurs ca 90min anzusetzen, in einem Leistungskurs sollten auch 45 - 60min ausreichen. Vor allem bei dem Falträtsel (Nr. 5) ist es wichtig, dass das Lösungsfeld immer richtig herum lesbar bleibt, damit die SuS auf die richtige Falttechnik kommen.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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