Odd Bird &
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Grundschullehrerin und Eduki-Autorin
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Hier erhaltet ihr meine Materialien rund um das Blitzlesen. Die Schüler*innen lesen 100 Wörter und stoppen die Zeit. Sie merken ´, dass sie bald schneller werden.

Es gibt typische Fehlwörter, die viele Schüler*innen machen. Eine Studie nach Wolfgang Menzel (1985) ergab, dass sich dabei 30% aller Rechtschreibfehler auf gerade einmal 300 Wörter zurückführen lassen. Dabei handelt es sich um Wörter, die in vielen Texten immer wieder auftauchen und deshalb eine große Rolle im Schreiballtag von Kindern spielen, zum Beispiel ,,mehr“, ,,plötzlich“ oder ,,vielleicht.“Blitzlesen mit sogenannten Fehlerwörtern kann im Unterricht sehr sinnvoll sein, weil dabei zwei wichtige Lernbereiche gleichzeitig gefördert werden: die Leseflüssigkeit und die sichere Rechtschreibung. Viele dieser Wörter gehören zu den häufig verwendeten Wörtern der deutschen Sprache, sind für Kinder aber trotzdem schwierig zu schreiben, zum Beispiel wegen Dehnungen, Doppelkonsonanten oder ungewohnten Buchstabenfolgen. Wenn Kinder diese Wörter immer wieder schnelllesen, prägt sich ihnen nach und nach das korrekte Wortbild ein. Dadurch können sie die Wörter später leichter und sicherer richtig schreiben, ohne langedarüber nachdenken zu müssen.
Klassenstufen: 2-3. Klasse
Die Schülerinnen lesen 30 oder 50 Wörter (Die 100-Wörter-Version für ältere Schüler*innen findet ihr hier: Selektives Lesen) und trainieren dabei ihre basale Lesefähigkeit auf der Wortebene. Ziel der Übung ist es, einzelne Wörter möglichst schnell zu lesen und ihre Bedeutung zu erfassen. Anstatt einen Text vollständig zu erschließen, suchen die Kinder gezielt nach bestimmten Informationen. Relevante Wörter werden von den Schülerinnen herausgefiltert.Die Übung fördert das schnelle Worterkennen, stärkt den Sichtwortschatz und verbessert die Leseflüssigkeit. Durch den klaren Suchauftrag sind die Kinder besonders motiviert.Die Übung kann mit oder ohne Zeitangabe durchgeführt werden.Variante 1:Die Schülerinnen lesen alle Wörter innerhalb einer vorgegebenen Zeit. In der 4. Klasse können etwa 100 Wörter in 60 Sekunden gelesen werden. Jüngeren Schülerinnen kann mehr Zeit gegeben werden (z. B. 2–3 Minuten).Variante 2:Die Schüler*innen erhalten keine feste Zeitvorgabe, stoppen jedoch ihre eigene Lesezeit und notieren diese. Die Übung kann nach einigen Tagen wiederholt werden. Die Schüler*innen bemerken dabei schnell, dass sich ihre Lesezeit verbessert.Variante 3:Es wird keine Zeitangabe gemacht. Der Fokus liegt darauf, dass die Schüler*innen durch gründliches Lesen möglichst alle gesuchten Wörter finden.
Klassenstufen: 1-2. Klasse
Die Schülerinnen lesen 100 Wörter und trainieren dabei ihre basale Lesefähigkeit auf der Wortebene. Ziel der Übung ist es, einzelne Wörter möglichst schnell zu lesen und ihre Bedeutung zu erfassen. Anstatt einen Text vollständig zu erschließen, suchen die Kinder gezielt nach bestimmten Informationen. Relevante Wörter werden von den Schülerinnen herausgefiltert.Eine Version für den Anfangsunterricht mit einer reduzierten Anzahl an Wörtern findet ihr hier: Selektives Lesen (30 & 50 Wörter). Die Übung fördert das schnelle Worterkennen, stärkt den Sichtwortschatz und verbessert die Leseflüssigkeit. Durch den klaren Suchauftrag sind die Kinder besonders motiviert. Die Übung kann mit oder ohne Zeitangabe durchgeführt werden. Variante 1: Die Schülerinnen lesen alle Wörter innerhalb einer vorgegebenen Zeit. In der 4. Klasse können etwa 100 Wörter in 60 Sekunden gelesen werden. Jüngeren Schülerinnen kann mehr Zeit gegeben werden (z. B. 2–3 Minuten). Variante 2: Die Schüler*innen erhalten keine feste Zeitvorgabe, stoppen jedoch ihre eigene Lesezeit und notieren diese. Die Übung kann nach einigen Tagen wiederholt werden. Die Schüler*innen bemerken dabei schnell, dass sich ihre Lesezeit verbessert. Variante 3: Es wird keine Zeitangabe gemacht. Der Fokus liegt darauf, dass die Schüler*innen durch gründliches Lesen möglichst alle gesuchten Wörter finden.
Klassenstufen: 3-4. Klasse
Mit dieser Übung trainieren die Kinder das Lesen der häufigsten Wörter (57 von 100 Wörtern). Diese Wörter sind für das flüssige Lesen besonders bedeutsam, da sie in nahezu jedem Text sehr häufig vorkommen. Sie machen bis zu 50 % eines Textes aus. Durch das wiederholte Lesen gelingt eine schnelle Verankerung im Sichtwortschatz. Insgesamt gibt es 57 Karten mit jeweils 8 Wörtern. Zwischen je zwei Karten gibt es immer genau ein gemeinsames Wort.Das Spiel zu den häufigsten Fehlerwörtern findet ihr hier: Schnapp mich! Fehlerwörter. Ziel des Spiels: Finde das gleiche Wort schneller als die anderen. So wird gespielt: Alle Karten werden gut gemischt. Jede Spielerin / jeder Spieler erhält gleich viele Karten, die verdeckt vor sich abgelegt werden. Eine weitere Karte (Startkarte) liegt offen in der Mitte. Alle decken ihre erste Karte auf und schauen gleichzeitig auf die Karte in der Mitte. Wer zuerst das gleiche Wort auf beiden Karten entdeckt, sagt das Wort laut und legt seine Karte auf die Mitte. Diese Karte ist nun die neue Startkarte. Anschließend zieht der Spieler eine neue Karte von seinem Stapel. Ziel ist es, als Erste*r alle Karten loszuwerden. Das Spiel kann auch so gespielt werden, dass immer zwei Karten aufgedeckt werden (für zwei Spieler*innen). Beide vergleichen ihre Karten miteinander. Wer zuerst das gleiche Wort auf beiden Karten entdeckt und laut nennt, erhält die Karte. Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Spielmöglichkeiten. Die entsprechenden Regeln sind online einsehbar.
Klassenstufen: 2-3. Klasse
Bewertungen und Kommentare
Motivierendes Lesetraining. Super!