





Die Gruppenarbeit behandelt zentrale Elemente der nationalsozialistischen Ideologie anhand von vier fiktiven, aber historisch fundierten Zeitzeugenberichten. Ziel ist es, die ideologischen Grundlagen des NS-Staates sowie deren Wirkung auf das Denken und Handeln der Menschen nachvollziehbar zu machen. Jede Gruppe arbeitet mit einem längeren Bericht, der individuelle Erlebnisse schildert und zugleich historische Fakten vermittelt. Zu jedem Text gibt es drei inhaltliche Fragen, die in ganzen Sätzen beantwortet werden müssen.
Inhaltliche Schwerpunkte der vier Gruppen:
Rassenlehre – Der Glaube an die Überlegenheit der „Arier“
Thematisiert die pseudowissenschaftlichen Grundlagen der NS-Ideologie und deren Verankerung im Schulunterricht sowie in der Gesellschaft.
Führerkult – Der Glaube an den „Retter Deutschlands“
Zeigt, wie Propaganda und öffentliche Rituale zur bedingungslosen Verehrung Hitlers führten und kritisches Denken unterdrückten.
Antisemitismus – Der Hass als Staatsdoktrin
Beschreibt die zunehmende Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung, die Rolle der Propaganda und die gesellschaftliche Mitverantwortung.
Hitlers Weltanschauung – Lebensraum und Vernichtung
Verdeutlicht die politischen und militärischen Ziele Hitlers, die auf Expansion, Unterwerfung und Vernichtung ganzer Bevölkerungsgruppen ausgerichtet waren.
Die Arbeit fördert historisches Verständnis, Empathie und Urteilsbildung, indem sie persönliche Perspektiven mit ideologischen Strukturen verknüpft.
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