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Dieses Unterrichtsmaterial ermöglicht einen handlungsorientierten und forschenden Zugang zur Verfolgung verschiedener Opfergruppen im Nationalsozialismus. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit authentischen Fallbeispielen, analysieren historische Quellen und erarbeiten sich eigenständig die Hintergründe der Ausgrenzung, Entrechtung und Gewalt gegenüber unterschiedlichen Menschen im NS-Staat.
Durch die strukturierte Gruppenarbeitsphase übernehmen die Lernenden Expertenrollen, tauschen ihr Wissen in Stammgruppen aus und setzen sich reflektiert mit historischen Schicksalen auseinander. Die Methode fördert Kooperation, Empathie, historisches Denken und die Fähigkeit, Parallelen zu heutigen Formen von Diskriminierung zu ziehen.
Inhalte:
→ Einführung in Symbole und Mechanismen der Ausgrenzung
→ Fallanalysen zu mehreren Opfergruppen des Nationalsozialismus
→ Gruppenarbeit mit Expert- und Stammgruppenprinzip
→ Präsentation und Austausch der Ergebnisse
→ Reflexion zu Menschenrechten und historischer Verantwortung
Kompetenzen:
→ Perspektivübernahme und Empathiefähigkeit
→ Analyse historischer Quellen und Fallbeispiele
→ Argumentieren und begründet Urteilen
→ Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur und Gegenwartsbezug
Zielgruppe: Sekundarstufe I
Dauer: 1–2 Unterrichtsstunden
Besonderheit: Ideal für kooperativen Geschichtsunterricht, fördert demokratische Werte und kritische Urteilsfähigkeit
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