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Ich habe diese Reihe bewusst anders aufgebaut als klassische Lehrbücher. Meine Erfahrung zeigt: Themen wie die Atombombe und Atomkraft wecken das größte Interesse bei den Lernenden. Deshalb stehen diese Themen so weit am Anfang wie möglich. Das motiviert ungemein und führt ganz natürlich zu weiteren Fragen über Strahlung, die dann in den weiteren Stunden beantwortet werden.
Eine genaue Übersicht findest du in der Datei Übersicht oder hier.
Dazu gibt es noch Tandembögen zur Wiederholung und Übungsaufgaben.
Mit diesem Material erwerben oder vertiefen deine Schüler*innen folgende Kompetenzen und Fähigkeiten:
Optionale Erweiterungen
In dieser Stunde geht es um die Folgen radioaktiver Strahlung auf organische Materie. Ein Thema, das die Schüler meiner Erfahrung nach immer brennend interessiert, schließlich gibt es mit Spiderman, Hulk, ... etliche Beispiele in Filmen und Computerspielen.Diese Geschichten werden dann auch benutzt, um zu besprechen, was realistisch ist (und was zum Glück nicht).Die Stunde lässt sich ideal mit einem Schülerreferat kombinieren (muss aber natürlich nicht).
Klassenstufen: 10. Klasse
In dieser Stunde lernen die Schüler mit einem Experiment wie radioaktive Stoffe zerfallen, ganz ungefährlich natürlich.Mit 100 Schaumstoffwürfel werden 100 radioaktive Atome simuliert. Alle Würfel werden gewürfelt und alle 6en werden beiseite gelegt. Dann wird wieder gewürfelt usw.Das Diagramm ist vorgegeben, damit keine Zeit durch das Diagrammzeichnen verloren geht.Anschließend gibt es einen Info-Text zum Begriff Halbwertszeit (alternativ kann man natürlich auch das Physikbuch nehmen) und drei kleine Aufgaben.Als Abschluss werden die Aufgaben besprochen und eventuell noch eine Zusatzaufgabe.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
In dieser Stunde lernen die Schüler die Zerfallsgleichung für den radioaktiven Zerfall kennen. Anschließend wird an Übungsaufgaben geübt. Für die Sicherung gibt es drei Abschlussfragen. Für die nächste Stunde gibt es einen Test mit zwei Gruppen. Zur Vorbereitung außerdem noch Übungsaufgaben. Ich habe in dieser Stunde bewusst auf eine ausführlichere Einbettung z.B. in die C-14 Methode verzichtet. Meiner Erfahrung nach ist das Rechnen für viele schon so schwierig, dass ein weiterer Kontext nur verwirrt. Ideal nach meiner Stunde mit dem Würfelexperiment zum radioaktiven Zerfall.
Klassenstufen: 10. Klasse
In dieser Unterrichtsstunde lernen die Schüler mit zwei Schüler-Experimente indirekte Messverfahren kennen und die Reihe Atomphysik wird um eine Stunde mit Schüler-Experimente reicher (von denen es ja leider in diesem Bereich nicht viele gibt). Mit Kichererbsen sollen die Schüler zuerst den Durchmesser eines Atoms/einer Kichererbse und dann das Gewicht eines Atoms/einer Kichererbse bestimmen. Erstes Experiment: Um die Größe einer getrockneten Kichererbse indirekt zu bestimmen, muss in einer rechteckigen Form eine Bodenschicht komplett mit Kichererbsen ausgelegt werden. Anschließend werden die Kichererbsen in einen Messbecher gefüllt, um ihr Gesamtvolumen zu bestimmen. Mithilfe der Länge, der Breite und des Gesamtvolumens kann nun die Höhe der Kichererbsen berechnet werden (zu diesem Experiment gibt es eine Hilfe). Zweites Experiment: Hier soll das Gewicht einer einzelnen Kichererbse bestimmt werden, ohne sie direkt zu wiegen. Dafür werden alle Kichererbsen gewogen und anschließend muss die Anzahl der Kichererbsen mithilfe des Durchmessers aus dem ersten Experiment geschätzt werden. Mit dem Gesamtgewicht und der Gesamtanzahl erhält man dann das Gewicht einer einzelnen Kichererbse. Beide Versuche werden protokolliert und für schnelle gibt es Extraaufgaben. Man kann das zweite Experiment auch weglassen und z.B. Messfehler besprechen oder eine Fehlerrechnung durchführen, das ist aber nicht Teil dieses Materials.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
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