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Neutrale, wissensbasierte, didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien
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13 Seiten






Liebe Lehrerinnen, liebe Lehrer,
die kuhgebundene Kälberaufzucht ist vor allem im Ökolandbau verbreitet. Es ermöglicht Kälbern nach der Geburt für mehrere Monate einen engen Kontakt zur Mutter oder zu einer Ammenkuh. Das Konzept gilt als besonders tiergerecht, weil die Tiere ihr angeborenes Verhalten ausleben können. Auch Verbraucherinnen und Verbraucher sehen den Ansatz sehr positiv im Gegensatz zur üblichen Praxis in der Milchviehhaltung, bei der Kuh und Kalb kurz nach der Geburt getrennt werden.
Bei guter Umsetzung verbessert die kuhgebundene Aufzucht die Gesundheit von Kalb und Kuh und führt nachweislich zu deutlich höheren Tageszunahmen. Betrieben ermöglicht das Konzept flexiblere Arbeitszeiten und bei entsprechenden Absatzmöglichkeiten auch Aufschläge bei der Vermarktung von Milch und Fleisch. Je nach Betriebsstruktur und Standort kann die kuhgebundene Aufzucht deshalb auch für konventionelle Milchviehbetriebe interessant sein.
Dieser Unterrichtsbaustein gibt einen Überblick über die verschiedenen Ansätze der kuhgebundenen Aufzucht, die sich in der Praxis bewährt haben, und stellt die dafür notwendigen stallbaulichen Voraussetzungen vor.
Zudem wird die große Bedeutung des betrieblichen Managements für eine erfolgreiche Umsetzung in der Praxis vermittelt. Ein weiterer Schwerpunkt des Bausteins ist die wirtschaftliche Betrachtung der einzelnen Systeme. Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler insbesondere landwirtschaftlicher Berufsschulen und Studierende an Fachhochschulen.
Weiteres Hintergrundwissen zum Thema kuhgebundene Kälberaufzucht finden Lehrkräfte sowie Schülerinnen, Schüler und Studierende auf folgenden Internetseiten: www.oekolandbau.de, www.bildungsserveragrar.de und www.praxis-agrar.de.
Ihr Bundesinformationszentrum Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle Bundesprogramm Ökologischer Landbau
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