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Diese abiturorientierte Vergleichsklausur für die gymnasiale Oberstufe behandelt die politische Dimension des Sturm und Drang anhand zweier authentischer und gemeinfreier Texte: Christian Friedrich Daniel Schubarts Gedicht „Die Fürstengruft“ (1773) und Friedrich Schillers Drama „Die Räuber“ (1781), 1. Akt, 2. Szene (Monolog Karl Moor).Im Mittelpunkt steht die literarische Auseinandersetzung mit Macht, Herrschaft und Freiheit im ausgehenden 18. Jahrhundert. Während Schubart absolutistische Herrschaft durch das Vanitas-Motiv relativiert und moralisch entlarvt, artikuliert Karl Moor in Schillers Drama eine radikale Freiheitsrhetorik, die bestehende Ordnungen grundsätzlich infrage stellt. Die Klausur ermöglicht einen differenzierten Vergleich zwischen lyrischer Entmachtungsstrategie und dramatischer Selbstermächtigung.Die dreiteilige Aufgabenstellung deckt alle Anforderungsbereiche ab: Analyse beider Texte, systematischer Vergleich der politischen Kritik sowie literaturgeschichtliche Einordnung mit Bewertung der politischen Sprengkraft im Kontext des Sturm und Drang.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Diese Klausur zu Friedrich Schillers Die Räuber, 3. Akt, Szene 2, widmet sich der komplexen Charakterentwicklung von Karl Moor. Die Schüler ordnen die Szene in den Gesamtzusammenhang des Dramas ein und beleuchten Karls innere Zerrissenheit und moralische Zweifel, die durch seine Verbrechen hervorgerufen wurden. Sie analysieren, wie Schiller sprachliche Mittel verwendet, um Karls Konflikte und sein Bedauern über seine verlorene Unschuld darzustellen. Abschließend reflektieren die Schüler darüber, ob Karl seine Ideale verraten hat oder sie auf radikale Weise lebt und diskutieren die Bedeutung von moralischen Zweifeln und Verantwortung in der heutigen Gesellschaft.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
Diese Klausur analysiert Karl Moors Charakterentwicklung in Friedrich Schillers Die Räuber (1. Akt, 2. Szene). Die Schüler ordnen die Szene in den Gesamtzusammenhang des Dramas ein und beschreiben, wie Karls Ideale durch den Verrat seiner Familie zerstört werden. In der Analyse der sprachlichen Mittel werden die Metaphern, Vergleiche und der Zynismus betrachtet, die Karls innere Zerrissenheit und seine Entfremdung von der Gesellschaft ausdrücken. Abschließend erörtern die Schüler, ob Karls Entscheidung, ein Leben als Räuber zu führen, ihn seiner inneren Freiheit oder seiner Menschlichkeit näher bringt.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Diese Klausur zu Friedrich Schillers Die Räuber, 4. Akt, Szene 1, thematisiert Karls Rückkehr in die Heimat und seine emotionale Zerrissenheit. Die Schüler ordnen die Szene in den Gesamtzusammenhang ein und analysieren, welche Bedeutung das Wiedersehen mit der Heimat für Karl Moor hat. Sie untersuchen seine widersprüchlichen Gefühle gegenüber Vater, Amalia und Heimat und wie Schiller diese durch sprachliche Mittel und Symbole darstellt. Abschließend reflektieren die Schüler, wie das Thema Heimat und Entfremdung Karls Wandlung im Drama widerspiegelt und welche Bedeutung Heimat heute noch für die Identität haben kann.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
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