Vorschau - Stundenentwürfe - Themenbereich "Informieren"  Klassenstufe 5 bis 10 - Deckblatt
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Stundenentwürfe - Themenbereich "Informieren"  Klassenstufe 5 bis 10 - Dieter Volk - Deutsch Unterrichtsreihen - Deckblatt
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Beschreibung

Dieser Themenbereich bietet ein umfassendes Materialpaket, das aufeinander aufbauende Kapitel rund um das Thema "Informieren" für die Klassenstufen 5 bis 10 liefert.    

Themenbereich "Informieren" Klassenstufe 5 bis 10

69,99 €
Gesamtwert des Pakets: 60,93 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    5-10. Klasse
  • Umfang:
    7 Materialien
  • Materialtyp:
    Stundenentwürfe, Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter, Lehrwerke/Schulbücher, selbst erstellte Cliparts/Grafiken, Lehrpläne/Lehrermaterial, Prüfungsvorbereitung

Materialien in diesem Paket (7)

67 Seiten

Vorgangsbeschreibung - Klasse 7 (Digitale Unterrichtsreihe Deutsch)

Die „Vorgangsbeschreibung“ ist keine feste „Stilform“. Der den Vorgang beschreibende Text strukturiert sich im Detail durch die Kommunikationssituation, aus der heraus er verfasst wird. So ist es möglich, dass die Beschreibung eines Vorgangs einmal durchaus als Hilfestellung für die Wiederholung eines (evtl. auch missglückten) Versuchs gegeben wird oder aber einfach nur eine Empfehlung darstellt, etwas herzustellen. Auch kann es sich bei dieser Art der Beschreibung um Texte handeln, die z.B. die Durchführung eines Versuchs, eines Experimentes nach vorgegebenen Handlungsabläufen wiederholbar machen oder auch um solche, die einen Vorgang/ ein Experiment nur protokollieren. In allen Fällen haben diese Beschreibungen gemeinsam, dass sie ihrem Adressaten die Möglichkeit geben, das Dargestellte in seinem Ablauf nachzuvollziehen – und zwar sowohl gedanklich als auch praktisch. Von hier aus ergibt sich auch die all diesen Texten grundsätzlich gleiche Aufbaustruktur. Sie unterscheiden sich je nach Situation, Adressat und Intention (u.a. informieren, anleiten und empfehlen, dokumentieren, protokollieren) lediglich in ihrer sprachlichen Gestaltung; es ist schon ein Unterschied, ob in einem persönlichen Brief ein Verhalten korrigiert oder in einem Sachbuch ein Ablauf dargestellt wird. Besonders auffällig ist, dass bei „offiziellen“ Kommunikationssituationen der den Vorgang Durchführende immer mehr in den Hintergrund tritt und der Vorgang selbst sich profiliert. Deutlich wird bei diesen „offiziellen“ Formen das Passiv eingesetzt. Das Beschreiben eines Vorgangs verlangt sprachliche Präzision. Ungenauigkeiten verhindern, dass die Vorgänge nachvollzogen werden können (Kapitulation Erwachsener vor Bauanleitungen!). Wegen der hohen Anforderungen an die sprachlichen Fähigkeiten der Schüler sollten nur solche Vorgänge dargestellt werden, die nach recht einfachen Abläufen funktionieren. Die Falttechnik bei der Herstellung eines Papierflugzeuges zu beschreiben stellt ebenso eine Überforderung dar wie das Aufstellen eines Regelwerks zum „Mensch ärgere dich nicht“ – Spiel.      

Klassenstufen: 7. Klasse

Deutsch
5,99 €
52 Seiten

Spielanleitung - Klasse 6 (Digitale Unterrichtsreihe Deutsch)

Das Verfassen und Weitergeben von Anleitungs- und Regeltexten wird hier dem Lernzielbereich „Informieren“ zugeordnet; die übermittelten Angaben dienen nämlich fast ausnahmslos dazu, den Adressaten zum Nachvollzug einer Tätigkeit zu befähigen. Allerdings darf nicht übersehen werden, dass gerade diese Texte oft auch noch Empfehlungscharakter haben. Dadurch rücken sie deutlicher als andere Informationstexte in die Nähe appellierender Texte. Je stärker die „Empfehlungen“ werden (sie können sich u.a. in Form von Aufforderungen, Ratschlägen, Vorschriften oder Warnungen artikulieren), desto deutlicher wird der Bezug zu appellierenden Texten, so dass häufig auch von Mischformen zwischen den beiden Lernzielbereichen gesprochen werden kann.  Das Verfassen und das Verstehen von Spielanleitungen stellt grundsätzlich recht hohe Anforderungen an das Sprachvermögen seiner Verfasser bzw. seiner Leser, auch an das der Erwachsenen. Kinder im Grundschulalter z.B. sind keineswegs überfordert, wenn sie „Mensch ärgere dich nicht“ spielen. Ihre Spiel- und Verstehensfähgikeit haben sie allerdings selten über die Lektüre der entsprechenden Spielanleitungen erworben; meist haben Eltern oder ältere Geschwister sie mit dem Regelwerk vertraut gemacht, haben es sich mit ihnen erspielt. An die Grenzen ihrer Sprachfähigkeit geraten sie aber, wenn sie selbst das Regelwerk dieses Spiels so erklären sollen, dass andere es auch spielend anwenden können. Immer wieder offenbart sich bei der Lektüre von Spielanleitungen zumindest eine Vorstellung von den Schwierigkeiten, die Erwachsene hatten, als sie sie verfassten. Sie nämlich, die Erwachsenen, sind durchweg die Verfasser der Regelwerke, nicht aber die Kinder oder Schüler. Wenn Schüler nun diese schwere Aufgabe übernehmen sollen, benötigen sie für deren Bewältigung deutliche Hilfen.  

Klassenstufen: 6. Klasse

Deutsch
5,99 €
42 Seiten

Berichten I - Klasse 6 (Digitale Unterrichtsreihe Deutsch)

Der “Bericht“ als Stilform oder weitgehend genormte Textsorte existiert eigentlich nicht. Meist ist es so, dass der Lehrer mit seiner Lerngruppe (und gestützt auf die Aussagen eines Sprachbuches) vereinbart, wie denn ein Bericht auszusehen hätte. Auf der Basis solcher Vereinbarungen gibt es dann eben berichtende Texte als Nachrichtentexte, Tatsachenberichte, Erlebnisberichte, Zeitungsberichte, Reiseberichte usw. Berichtet oder informiert wird über Geschehenes, Erlebtes, Beobachtetes, Gesehenes. Die Informationstexte stehen in deutlicher Abhängigkeit zu den Kommunikationssituationen, aus denen heraus sie entstanden sind: So kann der „Bericht“ über eine Reise neben den wichtigen Angaben über ihren Verlauf durchaus (vom Adressaten gewünscht) auch emotionale Elemente enthalten, die die Stimmungslage ihres Verfassers widerspiegeln; ebenso kann ein „Bericht“ über ein Geschehen sich auf die Wiedergabe von Fakten beschränken und auf jegliches „Beiwerk“ verzichten.  Ziel des Berichtens/Informierens ist es, Informationen zu übermitteln, damit der Empfänger dieser Informationen sich ein Bild von der berichteten Realität machen kann. Kongruenz von dem durch den Text vermittelten Bild mit der Realität ist dabei besonders erstrebenswert. Eine völlige Übereinstimmung ist jedoch wohl kaum zu erzielen. Vieles ist schon erreicht, wenn der Text das Bemühen um ausreichend ausführliche (vielleicht auch neutrale/ tendenzlose) Informationsübermittlung sichtbar werden lässt. Durch seine vornehmliche Absicht, den Empfänger zu informieren, unterscheidet sich der informierende Text von allen anderen nichtfiktionalen Texten: In allen nichtfiktionalen Texten sind Informationen enthalten, und zwar in recht unterschiedlicher Dichte; auch ein appellierender Text kann z.B. auf Informationen nicht verzichten, doch sein Hauptziel ist es nicht, den Adressaten zu informieren, sondern ihn zu beeinflussen. Der Schwerpunkt aber eines berichtenden Textes liegt deutlich auf der Übermittlung von Informationen. Bei informierenden Texten sollte zwischen unmittelbaren und mittelbaren Informationstexten unterschieden werden: Bei den unmittelbaren Informationstexten war ihr Verfasser der unmittelbar Erlebende von Ereignissen oder auch ihr direkter Zeuge. Er informiert also über selbst Erlebtes, Geschehenes, über eigene Erfahrungen. Er berichtet (wie auch bei den mittelbaren Informationstexten) meist auf eine Anforderung hin, muss also auch den Erwartungen sowohl seines Auftraggebers als auch seines Adressaten (evtl. identisch) gerecht werden. Ob sein Informationstext über das von ihm selbst Gesehene oder Erlebte die zuvor erwähnte Kongruenz aufweist, ist vom Empfänger des Textes nur schwer nachzuprüfen. Bei den mittelbaren Informationstexten dagegen gibt der Verfasser hauptsächlich Informationen weiter. Er informiert seinen Adressaten über Geschehen, Handlungen oder Erlebnisse, über die andere ihn in Kenntnis gesetzt haben. Die Qualität seines Textes ist daran zu messen (vor allem: Sie kann daran gemessen werden!), wie exakt, tendenzlos und unverfälscht er erhaltene Informationen weiterzuleiten versteht, damit sein Adressat sich unbeeinflusst ein eigenes Bild vom Ereignis/ Ablauf machen kann. Die hier notwendige distanzierte, „neutrale“ Weitergabe von Erfahrenem stellt recht hohe Anforderungen an den Verfasser solcher Texte. Die Beschäftigung mit solchen mittelbaren (sich distanzierenden) Informationstexten sollte daher erst ab Klasse 8 erfolgen; erfahrungsgemäß können Schüler erst zu diesem Zeitpunkt bewusst über Distanzierungsmöglichkeiten (Konjunktiv/ Aktiv – Passiv u.a.) verfügen. In der Unterrichtsreihe „Wegbeschreibung“ in Klasse 5 haben die Schüler bereits Wesentliches über das Herstellen informierender Texte erfahren. Besonders wichtig ist, dass sie gelernt haben, sich die Erwartungen der Adressaten ihrer Texte zu erschließen und vor allem ihnen auch in ihrem Text gerecht zu werden. Ein Novum in dieser Unterrichtsreihe ist es nun, dass hier über bereits Geschehenes berichtet wird und dass ein solches Berichten die Funktion hat, den Adressaten über das Geschehen so in Kenntnis zu setzen, wie es sich (nach den Beobachtungen des Textautors) auch ereignet hat. 

Klassenstufen: 6. Klasse

Deutsch
9,99 €
62 Seiten

Wegbeschreibung - Klasse 5 (Digitale Unterrichtsreihe Deutsch)

Es ist keineswegs das Ziel dieser Unterrichtsreihe, Schüler auf die möglicherweise irgendwann einmal auf sie zukommende Aufgabe, Wegauskünfte zu erteilen, vorzubereiten; dies ist gewiss nur eine durchaus positive Nebenerscheinung dieser Reihe. Die Behandlung des Themas „Wegbeschreibung“ bietet vielmehr die altersangemessene Chance, zum einen mit Herstellungsbedingungen expositorischer Texte vertraut zu machen, bzw. über sie zu reflektieren, zum andern aber auch unter diesen Bedingungen einen eigenen Text herzustellen. Die „Wegbeschreibung“ erhält somit die Funktion eines Grundlehrgangs, in dem das Bewusstsein geschärft wird, dass expositorische Texte unter Berücksichtigung vieler textkonstituierender Elemente (u.a. situative Bedingungen, Adressatenerwartungen, Autorabsichten) hergestellt werden müssen und der zudem Grundfähigkeiten vermittelt, dies auch zu tun. Detailziele der „Wegbeschreibung“ sind, einem Fragenden eine so eindeutige und einprägsame Beschreibung zu liefern, dass er auf seinem Weg die erhaltenen Informationen abrufen kann und die Orientierung nicht verliert (Behaltbarkeit, Nachvollziehbarkeit). Um dies aber auch zu können, muss er den zu beschreibenden Weg selbst kennen oder sich genaue Kenntnisse verschaffen.Im Unterricht bereit gestellte Unterrichtsmaterialien wie Pläne, Skizzen, Tabellen schaffen dafür die Voraussetzung.Unter Berücksichtigung all dieser zuvor genannten Aspekte (bes. Adressatenerwartungen, Adressatensituation) muss der Informant seinen Text verfassen. Damit die Beschreibung des Weges möglichst effektiv ist, sollten markante Punkte (z.B. Gebäude, Plätze) als Orientierungshilfen angeführt werden; Raum- oder Zeitangaben sollten nicht fehlen. Um den Adressaten nicht zu verwirren, sollte auf die Darstellung von Nebensächlichkeiten verzichtet werden. Wesentliches Ziel der Beschreibung ist es also, den Adressaten in die Lage zu versetzen, aus dem Gehörten (oder Gelesenen) eine Vorstellung des zu gehenden Weges zu entwickeln. Die in der Reihe vorgestellten Situationen, aus denen sich Wegbeschreibungstexte ergeben könnten, sind zwar durchaus realistisch; weniger realistisch ist natürlich die Art, wie diese Texte übermittelt werden: Die meisten „Nachfragen“ werden wohl mündlich, etwa per Handy, beantwortet, selten in der geforderten schriftlichen Form. Dies ist auch Schülern bewusst. Dennoch akzeptieren sie die an sie gestellten Anforderungen.Die folgende Unterrichtsreihe könnte bis zur Klassenarbeit zehn Unterrichtsstunden umfassen – je nach Intensität der Behandlung. 

Klassenstufen: 5. Klasse

Deutsch
7,99 €
12
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